Angriffe auf Familie und Freunde, leuchtende Kristalle, eine Katze am Spinnrad und eine Schneekugel, deren Inneres sich wandelt - mit einem Mal steht Andreas Leben Kopf. Die Siebzehnjährige erfährt, dass hinter der alltäglichen Fassade der Welt ein ewiger Kampf zwischen zwei Mächten tobt. Ein Kampf, in dem ihr eine Schlüsselrolle zukommt. Sie erhält Zutritt zu der fremden Welt Alygria voller Wunder, Antworten und Freundschaften. Doch auch ein Auftrag erwartet sie dort: Um Alygrias Zerstörung zu verhindern, muss Andrea die fehlenden Gabenträger finden. Wird es ihr gelingen, bevor die Schwarze Macht nicht nur Alygria, sondern auch die Erde ins Chaos stürzt?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Lara
5/5
21.09.2023
eBook (ePUB)
Ein ganz besonderer warmer und liebevoller Fantasyroman
Inhaltsangabe siehe oben.
„Die Reise nach Alygria“ ist wirklich ein ganz besonderes Buch. Es ist ein warmer, liebevoller Fantasyroman, der sich von anderen Büchern abhebt. Beatrice Glagow hat eine wundervolle Welt und eine großartige Geschichte erschaffen.
Hervorzuheben sind vor allem der Schreibstil und die geistige Ebene. Es werden tolle Werte vermittelt und ich habe so viel Wertvolles mitgenommen. Auch die vielfältigen Charaktere habe ich sehr lieb gewonnen, sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh dieses warmherzige und trotzdem spannende Buch gelesen zu haben und hoffe auf eine Fortsetzung. :) Ich kann es auf jeden Fall ausdrücklich weiterempfehlen.
Chesal
5/5
05.09.2023
eBook (ePUB)
Eine wunderschöne, spannende Fantasy Geschichte, die dem Herzen gut tut und Denkanstöße verteilt
Es fällt mir schwer, eine spoilerfreie Bewertung abzugeben, da ich eigentlich jedem von den Details, die mir so gut gefallen haben, erzählen möchte. So viel Liebe findet sich in den wunderschön beschriebenen Szenen, Umgebungen, Persönlichkeiten und Dingen, dass ich mich hervorragend ins Geschehen versetzen konnte. Der Schreibstil und die Geschichte selbst sind derart lebendig und gefühlvoll, dass ich mehr als nur einmal vor mich hin lachen oder mir die Tränen aus den Augen wischen musste.
Mir selbst ist das Konzept des Glaubens zwar fremd, trotzdem empfand ich die Beschreibung der Guten Macht als sehr tröstlich, angenehm und wohlwollend. Die Parallelen zum christlichen Glauben haben mich überhaupt nicht gestört und kamen mir als völlig normaler Teil der Geschichte vor. Die besondere Betonung von Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und auch Liebe hat mir persönlich sehr gefallen. Seelenverwandtschaft ist auch mir nicht neu und einfach unerklärlich schön.
Nichtsdestotrotz habe auch ich eine Botschaft von diesem mehr als nur gelungenen Buch mitgenommen: für mich bedeutet, an das Gute zu glauben, neben meiner gesunden Portion an Realismus auch positiven Gedanken ein bisschen mehr Platz in meinem Leben zu geben.
Ich bin schon richtig gespannt, mehr von der Autorin zu lesen.
kathi172_reads
5/5
22.07.2023
eBook (ePUB)
Fantasy mal anders
Das Buch beginnt erst ruhig und nimmt dann erst so richtig Fahrt auf.
Besonders gefallen hat mir, dass anfangs viele Fragen offen geblieben sind, sodass man mit den kindlichen Protagonisten auf dem selben Stand war. Während sich ein Teil schnell an Magie und weitere mysteriöse Sachen gewöhnt hat, sind andere dem wiederum noch etwas skeptisch gegenüber.
Man kam gut durch die Geschichte durch, es gab nichts, was einen irgendwie im Lesefluss gestoppt hat.
Es gibt viele Bücher, die über "Gut und Böse" erzählen, dies ist aber ein ganz besonderes Buch, weil es die Geschichte etwas anders erzählt, als die Bücher, die ich bisher gelesen habe.
Man hat nicht nur eine fremde Welt, sondern, zumindest in meinem Fall, auch ein neues Land kennengelernt
Ella
aus Hof
5/5
26.06.2023
eBook (ePUB)
Es ist ein feinfühliger…
Es ist ein feinfühliger unterhaltsamer Fantasy-Roman, ohne großer Kämpfe Es geschehen unerklärliche Dinge in Andreas Leben. Ihre Eltern sind für eine Hilfsorganisation unterwegs, in der Zwischenzeit passt eine Tante auf die 17-jährige und ihre kleine Schwester auf. Auf einmal gibt es keinen Kontakt mehr zu den Eltern und es taucht ein Schriftstück auf, in dem die Eltern für den Fall, dass sie länger abwesend sind, das Sorgerecht für die beiden Mädchen auf eine für die Mädchen unbekannte Großtante übertragen. Durch diesen mysteriösen Brief werden sie nach Schottland führt. Als sie dort ankommen, gibt es für sie einige Überraschungen: im abgelegenen Haus der Großtante gibt es weder Telefon noch Handynetz. Andrea erkennt schnell, dass ihr Weg hier nicht endet. Sie landet in Alygria, einer fremden Welt. Die Geschöpfe dort leben in Frieden, es ist fast wie ein Paradies. Dort gibt es zauberhafte Tiere und magische Objekte. Doch Alygria und die Erde sind von einer dunklen Macht bedroht. Andreas Eltern stehen schon eine ganze Weile mit Alygria in Verbindung - sind für die Gute Macht aktiv. Und auch Andrea wird eine besondere Rolle in diesem uralten Kampf zwischen Gut und Böse spielen. Sie trifft eine Gruppe, die die Aufgabe hat, Alygria zu retten. Sie geht mit drei Gefährten auf gefahrvolle Reisen durch Alygria und die Erde. Es ist nicht die klassische Heldenreise, aber ihre Erlebnisse sind der Großteil der Handlung. Keine Überraschung ist es natürlich, dass der finale Kampf zwischen Gut und Böse schlussendlich einen Höhepunkt bildet. Der Fokus der Erzählung liegt auf der Protagonistin Andrea, wobei die Geschichte aus dem Blickwinkel eines „allwissenden“ Erzählers erzählt wird. Jugendliche erfahren, dass sie nicht so normal sind, als sie dachten, ist für dieses Genre eine häufig angewendete Ausgangssituation. Die Protagonisten sind lebendig und differenziert beschrieben. Dabei sticht Gabriel mit seinen Erfindungen oder Sonyas liebenswerte, lustige Art besonders hervor. Agatha, die Oberin, macht kluge Aussagen, die man länger überdenken könnte. Alygria und seine Geschöpfe sind detailverliebt und anziehend, auch mit einem Augenzwinkern (Beispiel: Katze mit Pudelmütze – lach) dargestellt. „Die Reise nach Alygria“ ist eine Fantasy-Geschichte, dennoch behandelt sie einige Themen aus dem realen Leben. Es ist ein feinfühliger und schöner Fantasy-Roman, der unaufdringlich zum Nachdenken anregt. Angenehm fiel auf, dass auf ausführliche Kämpfe verzichtet wurde. Trotzdem war das Buch unterhaltsam und berührend, spannend und kurzweilig. Ungewöhnlich empfinde ich, dass die Geschichte einen absoluten Abschluss hat. Dadurch ist es, kaum möglich eine Fortsetzung anzuhängen. Dennoch hoffe ich auf eine Fortsetzung – in welcher Gestalt auch immer. Gerne vergebe ich für das vorliegende Buch eine 5 Sterne-Empfehlung.
Bewertung
aus Eisenach
4/5
13.06.2023
eBook (ePUB)
Im Schutz des Schützers
Während ihre Eltern für eine Hilfsorganisation unterwegs sind, passt ihre Tante auf die 17-jährige Andrea und ihre kleine Schwester auf. Doch dann melden sich die Eltern plötzlich nicht mehr und es taucht ein Dokument auf, dass die Eltern im Falle einer längerfristigen Verhinderung das Sorgerecht für ihre Töchter an eine Großtante in Schottland übertragen, von der die Mädchen noch nie gehört haben. Dort angekommen warten einige Überraschungen: Nicht nur, dass es im abgelegenen Haus der Großtante weder Telefon noch Handynetz gibt, erkennt Andrea schon bald, dass ihre Reise hier noch längst nicht beendet ist.
Bei Beatrice Glagows Fantasy-Abenteuer bekommt der Leser es mit der im Genre weit verbreiteten Ausgangssituation zu tun, dass junge Menschen überraschend erfahren, dass sie bei weitem nicht so normal sind, als sie von sich selbst dachten. Das trifft in diesem Fall auch auf die Eltern zu, die schon lange für die ‚Gute Macht‘ tätig sind und mit der Parallelwelt Alygria in Verbindung stehen. Natürlich führt es auch die Protagonistin dorthin, wo einer Gruppe, zu der sie gehört, die Aufgabe bevorsteht, Alygria zu retten. Dies stellt den Hauptteil der Handlung dar, wobei es sich allerdings nicht um eine typische Heldenreise handelt. Dass es schlussendlich zu einer unmittelbaren Konfrontation mit der Schwarzen Macht kommt, dürfte natürlich kaum überraschen. Eher schon außergewöhnlich ist es gegenwärtig in diesem Genre, dass die Geschichte einen definitiven Abschluss bietet, der kaum Raum für mögliche Fortsetzungen offenlässt. Dafür fällt sie mit beinahe 800 eBook-Seiten auch nicht gerade kurz aus.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus dem Blickwinkel eines auktorialen Erzählers, wobei der Fokus stets auf der Protagonistin Andrea ruht.
Fazit:
Dieses Weltenreise-Fantasy-Abenteuer konzentriert sich stark auf ethische Gut-Böse-Einstufungen.
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