Produktbild: Trügerische Ruhe

Trügerische Ruhe Der Anschlag von Wien und die terroristische Bedrohung in Europa

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.11.2023

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3657 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441194

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.11.2023

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3657 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441194

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Absolut lesenswert, informativ und spannend

Michaela aus Wien am 30.01.2024

Bewertungsnummer: 2120139

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Exakte wissenschaftliche Aufarbeitung des Terroranschlag in Wien und der schwelenden Terrorgefahr in Europa. Beschrieben werden im Detail die soziale Entwicklung des Attentäters, seine Radikalisierung und das ihn beeinflussendes Umfeld, weiters das Versagens des BVT im Vorfeld, sowie das rasche Einschreiten der Polizei, wodurch Schlimmeres in Wien verhindert wurde. Der Autor, ein ausgewiesener Terrorismusexperte, hat für dieses Buch offensichtlich akribisch recherchiert, wie die exakten Quellenangaben zeigen. Große Empfehlung!!! Dr. Michaela Werni-Kourik

Absolut lesenswert, informativ und spannend

Michaela aus Wien am 30.01.2024
Bewertungsnummer: 2120139
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Exakte wissenschaftliche Aufarbeitung des Terroranschlag in Wien und der schwelenden Terrorgefahr in Europa. Beschrieben werden im Detail die soziale Entwicklung des Attentäters, seine Radikalisierung und das ihn beeinflussendes Umfeld, weiters das Versagens des BVT im Vorfeld, sowie das rasche Einschreiten der Polizei, wodurch Schlimmeres in Wien verhindert wurde. Der Autor, ein ausgewiesener Terrorismusexperte, hat für dieses Buch offensichtlich akribisch recherchiert, wie die exakten Quellenangaben zeigen. Große Empfehlung!!! Dr. Michaela Werni-Kourik

Penibel recherchiert, unbedingt lesen!

Gertie G. aus Wien am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068149

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist zum dritten Jahrestag des Terroranschlags in Wien (2. November 2020), bei dem vier völlig unbeteiligte Personen ermordet und 23 verletzt worden sind, erschienen. Terrorismusforscher Nicolas Stockhammer geht in seinem gut strukturierten Buch der Frage nach, ob und wie der Anschlag verhindert werden, hätte können. Eine Frage, die seitdem Justiz und Politik beschäftigt. Der Autor ortet Behördenversagen, da das (inzwischen aufgelöste) Bundesamt für Verfassungsschutz und (BVT) seinen Fokus auf die „Operation Luxor“, eine groß angelegte Razzia im Milieu der Muslimbrüder sowie der diversen Corona-Demos vorgelegt hat. Zusätzlich war das chronisch unterbesetzte BVT mit sich selbst beschäftigt. So ist dem Attentäter die Entwicklung vom schmächtigen Jugendlichen zum überzeugten Islamisten direkt unter den Augen des Staatsschutz gelungen. Der Autor geht in seinem Buch nicht nur auf den Mann, der dem Verfassungsschutz bereits als Jugendlicher aufgefallen war und sich dem Islamischen Staat als Kämpfer anschließen wollte und sich dann im Gefängnis weiter radikalisiert hat, sondern auch auf Trends und Phänomene des europäischen Jihadismus ein. Denn, so Nicolas Stockhammer sind einige Stationen in der Entwicklung des Wiener Attentäters symptomatisch für Attentäter europäischer Prägung. Europa ist mit sogenannten „Einzeltäter Plus“, also eine Art „Gelegenheitsterroristen“ konfrontiert, die durch ihren „Low-Level-Terrorismus“ besonders schwer auszumachen sind. Oft reichen schon ein Küchenmesser oder Auto (wie in Nizza oder Barcelona), um Terrorakte zu verüben. Wie solche Anschläge in Zukunft vermieden werden können? Die potenziellen Täter kommunizieren vor allem über Messenger-Dienste und besorgen sich ihre Waffen im Darknet. Hier hat Österreich einen Nachholbedarf anderen Ländern gegenüber, deren Nachrichtendienste über deutlich mehr Personal und Befugnisse verfügen. Seit dem 2. November 2020 ist klar: Auch Österreich und Wien sind keine Inseln der Seligkeit. Die trügerische Ruhe, die bislang geherrscht hat, hat es dem Attentäter nicht allzu schwer gemacht, seinen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Fazit: Diesem profunden Überblick über die aktuelle terroristische Bedrohungslage in Europa und Österreich gebe ich gerne 5 Sterne.

Penibel recherchiert, unbedingt lesen!

Gertie G. aus Wien am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068149
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist zum dritten Jahrestag des Terroranschlags in Wien (2. November 2020), bei dem vier völlig unbeteiligte Personen ermordet und 23 verletzt worden sind, erschienen. Terrorismusforscher Nicolas Stockhammer geht in seinem gut strukturierten Buch der Frage nach, ob und wie der Anschlag verhindert werden, hätte können. Eine Frage, die seitdem Justiz und Politik beschäftigt. Der Autor ortet Behördenversagen, da das (inzwischen aufgelöste) Bundesamt für Verfassungsschutz und (BVT) seinen Fokus auf die „Operation Luxor“, eine groß angelegte Razzia im Milieu der Muslimbrüder sowie der diversen Corona-Demos vorgelegt hat. Zusätzlich war das chronisch unterbesetzte BVT mit sich selbst beschäftigt. So ist dem Attentäter die Entwicklung vom schmächtigen Jugendlichen zum überzeugten Islamisten direkt unter den Augen des Staatsschutz gelungen. Der Autor geht in seinem Buch nicht nur auf den Mann, der dem Verfassungsschutz bereits als Jugendlicher aufgefallen war und sich dem Islamischen Staat als Kämpfer anschließen wollte und sich dann im Gefängnis weiter radikalisiert hat, sondern auch auf Trends und Phänomene des europäischen Jihadismus ein. Denn, so Nicolas Stockhammer sind einige Stationen in der Entwicklung des Wiener Attentäters symptomatisch für Attentäter europäischer Prägung. Europa ist mit sogenannten „Einzeltäter Plus“, also eine Art „Gelegenheitsterroristen“ konfrontiert, die durch ihren „Low-Level-Terrorismus“ besonders schwer auszumachen sind. Oft reichen schon ein Küchenmesser oder Auto (wie in Nizza oder Barcelona), um Terrorakte zu verüben. Wie solche Anschläge in Zukunft vermieden werden können? Die potenziellen Täter kommunizieren vor allem über Messenger-Dienste und besorgen sich ihre Waffen im Darknet. Hier hat Österreich einen Nachholbedarf anderen Ländern gegenüber, deren Nachrichtendienste über deutlich mehr Personal und Befugnisse verfügen. Seit dem 2. November 2020 ist klar: Auch Österreich und Wien sind keine Inseln der Seligkeit. Die trügerische Ruhe, die bislang geherrscht hat, hat es dem Attentäter nicht allzu schwer gemacht, seinen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Fazit: Diesem profunden Überblick über die aktuelle terroristische Bedrohungslage in Europa und Österreich gebe ich gerne 5 Sterne.

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Trügerische Ruhe

von Nicolas Stockhammer

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