Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
01.01.2020
Herausgeber
Edouard SeligVerlag
Verlag Morascha AGSeitenzahl
434
Maße (L/B/H)
23,5/15,7/3,3 cm
Gewicht
694 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch, Hebräisch
ISBN
978-3-906954-68-4
Der Enkel von Rabbiner Samson Raphael Hirsch – Rabbiner Dr. Joseph Breuer – wendete das selbe Forschungssystem wie sein Grossvater an, um das Buch Jirmija – zu kommentieren. Es ist ihm damit gelungen eine originelle und inspirierende Version des zeitlosen Textes des Propheten Jirmija auf deutsch herauszugeben. Die vorliegende Version des Propheten Kommentares ist in modernem, klar verständlichem Deutsch geschrieben und dient dem Lehrer wie auch dem Schüler gleichermassen.
Rabbiner Dr. Joseph Breuer wurde am 23. März 1882 in Pápa, Ungarn geboren und starb 1980 in New York. Er war der Sohn von Rabbiner Salomon Breuer und seiner Ehefrau Sophie, geb. Hirsch. Seine schulische Laufbahn begann in Pápa. Danach besuchte er 1890- 1896 die Realschule der IRG in Frankfurt. 1898-1903 studierte unter der Leitung seines Vaters stehenden Breuer-Jeschiwa. Gleichzeitig hatte er Privatunterricht in den Gymnasialfächern. Und 1901 schloss er mit der Reifeprüfung am Gymnasium zu Rinteln ab. 1905 machte er sein Staatsexamen.
Ab April 1911 war er als Studienrat für Bibel, Literatur und Geschichte an der S.R. Hirsch-Realschule und dem Lyceum der IRG in Frankfurt a. M. tätig. Und 1911 heiratete er Rivka Eisenmann und hatte mit ihr 8 Kinder.
Seit 1919 amtierte er als Stiftsrabbiner an der Wertheimerschen Klaus-Synagoge im Ostend. Auch unterrichtete als Dozent im Verein Mekor Chajim. 1926-1938 trat er die Nachfolge seines Vaters als Leiter der Breuer-Jeschiwa an. 1933-1934 war Breuer Rabbiner in Fiume, Italien und leitete hier auch, die zum Teil nach Fiume übergesiedelte Talmudhochschule Jeschiwa. Nach der Zwangsschliessung der Breuer-Jeschiwa im Dezember 1938 emigrierte er nach Belgien mit der Absicht, in Heide bei Antwerpen zu unterrichten.
Im Jahr 1939 verliess er Europa in die USA und wurde dort Gründer und Vorsitzender des „K’hal Adath Jeshurun“, der bedeutendsten orthodoxen deutsch jüdischen Einwanderergemeinde der USA, Washington Heights, NY. 1944-1977 war er Leiter der dortigen Talmudhochschule.
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