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Jung und Unsichtbar

8

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

239 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7578-0788-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

220

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

239 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7578-0788-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Lesen

I.Njoya aus Braunschweig am 08.03.2026

Bewertungsnummer: 3069363

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Früher war ja Vieles zum Sterben schön, zum Sterben langweilig – dieses Buch ist tatsächlich zum Sterben gut lesbar. Und das sage ich als Leserin, die normalerweise ganz andere Thematiken bevorzugt UND es gibt nur wenige Bücher, die ich innerhalb von zwei oder drei Tagen 'durchhabe'. „Jung und unsichtbar“ gehört definitiv zu diesen seltenen Ausnahmen. Federico Avino gelingt es, mit einem für mich ansprechenden Schreibstil zu erzählen, der mit feinsten Wortperlen aufwartet – solche, die man fast schon vergessen glaubte. Sätze, die nachhallen. Beobachtungen, die unter die Haut gehen und mich trotzdem ein ums andere Mal amüsiert auflachen ließen. Immer wieder gab es diese kleinen Aha-Momente. Diese Augenblicke, in denen man innehält und denkt: Ja, genau so war das. Oder: Genau so haben wir das damals gesagt ... und in denen mir der Duft von Schwimmbadpommes in die Nase kriecht. Plötzlich sind Erinnerungen wieder da – auch solche, die schmerzen. Selbst in BS groß geworden, wusste ich während des Lesens eigentlich immer genau, wo sich der Protagonist gerade befand. Oft hatte ich das Gefühl, als würde ich nebenher laufen – mit etwas Abstand zwar, aber doch nah genug, um die Atmosphäre, die Wege und die Stimmungen wiederzuerkennen. Die charmante Mischung aus persönlicher Erinnerung, gesellschaftlicher Beobachtung und erzählerischer Dichte macht das Buch für mich besonders. Es zeigt Lebensrealitäten, die leider oft, immer noch und zunehmend übersehen werden und gibt ihnen eine Stimme. Zu guter Letzt: Ein Hoch auf Frau Pietsch!

Lesen

I.Njoya aus Braunschweig am 08.03.2026
Bewertungsnummer: 3069363
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Früher war ja Vieles zum Sterben schön, zum Sterben langweilig – dieses Buch ist tatsächlich zum Sterben gut lesbar. Und das sage ich als Leserin, die normalerweise ganz andere Thematiken bevorzugt UND es gibt nur wenige Bücher, die ich innerhalb von zwei oder drei Tagen 'durchhabe'. „Jung und unsichtbar“ gehört definitiv zu diesen seltenen Ausnahmen. Federico Avino gelingt es, mit einem für mich ansprechenden Schreibstil zu erzählen, der mit feinsten Wortperlen aufwartet – solche, die man fast schon vergessen glaubte. Sätze, die nachhallen. Beobachtungen, die unter die Haut gehen und mich trotzdem ein ums andere Mal amüsiert auflachen ließen. Immer wieder gab es diese kleinen Aha-Momente. Diese Augenblicke, in denen man innehält und denkt: Ja, genau so war das. Oder: Genau so haben wir das damals gesagt ... und in denen mir der Duft von Schwimmbadpommes in die Nase kriecht. Plötzlich sind Erinnerungen wieder da – auch solche, die schmerzen. Selbst in BS groß geworden, wusste ich während des Lesens eigentlich immer genau, wo sich der Protagonist gerade befand. Oft hatte ich das Gefühl, als würde ich nebenher laufen – mit etwas Abstand zwar, aber doch nah genug, um die Atmosphäre, die Wege und die Stimmungen wiederzuerkennen. Die charmante Mischung aus persönlicher Erinnerung, gesellschaftlicher Beobachtung und erzählerischer Dichte macht das Buch für mich besonders. Es zeigt Lebensrealitäten, die leider oft, immer noch und zunehmend übersehen werden und gibt ihnen eine Stimme. Zu guter Letzt: Ein Hoch auf Frau Pietsch!

Authentisch, tiefgründig, sozialkritisch

Bewertung am 31.08.2023

Bewertungsnummer: 2011853

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das dunkle schlichte Cover und der prägnante Titel haben mich unglaublich neugierig auf dieses Buch gemacht. Federico Avino lässt in seinem Buch Jung und Unsichtbar den dreizehnjährigen Chris Weiler lebendig werden. Aus der Ich-Perspektive erzählt Chris aus seinem Leben im sozialen Brennpunkt und den daraus resultierenden Schwierigkeiten. Obwohl er ein helles Köpfchen ist und gerne seiner Herkunft entkommen möchte, fällt es ihm durch Stigmatisierung und eine sich stetig drehende Abwärtsspirale schwer einen anderen Weg einzuschlagen. Anfangs ist es mir ehrlich gesagt schwer gefallen in das Buch hinein zu finden. Das lag vor allem an dem ungewöhnlichen, sehr direkten Schreibstil und der Jugendsprache. Nachdem ich mit mehr Ruhe einen zweiten Anlauf gewagt habe, hat das Buch mich gefangen und nicht mehr losgelassen. Immer wieder musste ich mir Lesepausen gönnen, da die Geschichte so ehrlich und authentisch wirkt, dass es für mich ganz schön harter Tobak war. Die Ereignisdichte und förmlich gefühlte Verzweiflung, Resignation und Hilflosigkeit die aus dem Buch spricht, ist beeindruckend. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass es in unserer Gesellschaft leider wirklich viele Kinder und Jugendlichen gibt, denen es so oder so ähnlich ergeht. Umso beeindruckender ist Chris unbändiger Wille, etwas an seiner, scheins unvermeidlichen Situation zu ändern. Fazit: Ein Buch, das aus der Menge heraussticht und zum reflektieren anregt.

Authentisch, tiefgründig, sozialkritisch

Bewertung am 31.08.2023
Bewertungsnummer: 2011853
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das dunkle schlichte Cover und der prägnante Titel haben mich unglaublich neugierig auf dieses Buch gemacht. Federico Avino lässt in seinem Buch Jung und Unsichtbar den dreizehnjährigen Chris Weiler lebendig werden. Aus der Ich-Perspektive erzählt Chris aus seinem Leben im sozialen Brennpunkt und den daraus resultierenden Schwierigkeiten. Obwohl er ein helles Köpfchen ist und gerne seiner Herkunft entkommen möchte, fällt es ihm durch Stigmatisierung und eine sich stetig drehende Abwärtsspirale schwer einen anderen Weg einzuschlagen. Anfangs ist es mir ehrlich gesagt schwer gefallen in das Buch hinein zu finden. Das lag vor allem an dem ungewöhnlichen, sehr direkten Schreibstil und der Jugendsprache. Nachdem ich mit mehr Ruhe einen zweiten Anlauf gewagt habe, hat das Buch mich gefangen und nicht mehr losgelassen. Immer wieder musste ich mir Lesepausen gönnen, da die Geschichte so ehrlich und authentisch wirkt, dass es für mich ganz schön harter Tobak war. Die Ereignisdichte und förmlich gefühlte Verzweiflung, Resignation und Hilflosigkeit die aus dem Buch spricht, ist beeindruckend. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass es in unserer Gesellschaft leider wirklich viele Kinder und Jugendlichen gibt, denen es so oder so ähnlich ergeht. Umso beeindruckender ist Chris unbändiger Wille, etwas an seiner, scheins unvermeidlichen Situation zu ändern. Fazit: Ein Buch, das aus der Menge heraussticht und zum reflektieren anregt.

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Jung und Unsichtbar

von Federico Avino

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