Im Jahr 2195 hat die Menschheit das Sonnensystem erobert. Auf dem Weg zu weiteren bewohnbaren Planeten verbringen Kolonisten Jahrzehnte im Kryoschlaf, um das Ziel ihrer Träume zu erreichen. Bis die Entwicklung des Portalantriebes die Hoffnung weckt, die Tore zur Galaxis aufzustoßen. Doch der Jungfernflug des experimentellen Forschungskreuzers Koukishin scheitert und das Schiff unter dem Kommando seines Schöpfers, Ishmael Molina, verschwindet spurlos. Vierzig Jahre später tauchen Hinweise auf den Verbleib der Koukishin auf. Eine kleine Crew bricht auf, um das Rätsel zu lösen – nicht ahnend, dass sie damit eine Bedrohung entfesselt, der die Menschheit nichts entgegenzusetzen hat. Mitreißender Science Fiction Thriller über menschliche Überheblichkeit und wissenschaftlichen Fortschritt. Für Fans realistischer, packender und mysteriöser Romane.
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Perfekt für Fans der alten Filmklassiker (Event Horizon bspw)
Bewertung am 11.01.2026
Bewertungsnummer: 2912368
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Heute habe ich wieder ein ganz besonders düsteres und spannendes Buch für euch. Ich lese Bücher aus dem Science-Fiction-Genre sehr gerne. Das kommt unter anderem von meiner Vorliebe für Filme zustande. Daher freute ich mich sehr, dass ich dieses Buch auf der Vienna Comic Con beim Stand von Michael Hirtzy, den ich bereits von einer anderen Buchmesse kannte, entdeckt habe. Optisch ist es wirklich schön. Passt auch super zur Handlung.
Diese ist recht einfach erklärt. Der Jungfernflug des Forschungskreuzers Koukishin scheitert und das Schiff geht verloren. Jahre später, auf der Suche nach einem Hinweis, dass das Schiff noch existiert, bricht eine kleine Crew auf, dieses zu bergen. Die Hoffnung auf Überlebende ist gering. Nach 40 Jahren ist das ja auch kein Wunder. Viel spannender ist die Frage, was die Mannschaft des Rettungsschiffes vorfinden wird? Ein verwaistes, nahezu verfallenes Schiff mit ein paar Skeletten an Bord?
Der erste Teil der Frage ist fast korrekt. Beim zweiten Teil reicht nicht einmal die Fantasie eines größenwahnsinnigen Wissenschaftlers aus, um die Gefahr zu beschreiben, die dort auf unser Bergungsteam wartet. Spätestens bei der ersten Begegnung mit der Bedrohung musste ich direkt an einen alten Film namens „Virus – Schiff ohne Wiederkehr“ denken. Natürlich könnte man auch Filme wie Alien, Event Horizon und Das Ding aus einer anderen Welt als Beispiel für diese Handlung nehmen. Fakt ist, euch erwartet eine rasante, gruselige, klaustrophobische, verstörende, hoffnungslose und extrem spannende Handlung. Dennoch habe ich mir sehr viel Zeit mit dem Buch gelassen (mein einziger Vorsatz für 2026), um es vollends genießen zu können und nichts zu verpassen oder zu überlesen. Die Charakterentwicklung können wir recht schnell abhaken. Jedes Mitglied der Crew dachte, die Lage unter Kontrolle zu haben, bis sich diese recht schnell in Luft auflöste, bzw. in dem Wesen, welches sie auf dem verschollenen Schiff traf. Wenn ihr Probleme mit Blut, Verstümmelung, psychische Leiden und Verlust habt, könnte das Buch zu viel für euch sein. Jedoch ist es genau das, was ich bei diesem Buch erwartet habe. Eine Bedrohung aus dem Weltraum, aus einer anderen Dimension (scheinbar) geht meistens nicht lächelnd mit ausgestreckter Hand auf euch zu, um Hallo zu sagen. Diese reißt euch selbigen ab und verprügelt euch damit.
Und sonst so? Natürlich könnte ich mich fragen, warum man nur eine Handvoll Experten auf diese Mission geschickt hat, obwohl es sehr verdächtig ist, dass Jahre später ein einst verschollenes Schiff wieder auftaucht und brav darauf wartet, besucht zu werden. Warum wurde ein anderes Rettungsteam nicht stutzig, als es kein Signal mehr von diesem Team bekam und dementsprechend sofort aufbrach, anstatt zu warten? Alles wichtige Fragen. ABER hier geht es nicht darum, eine unfassbar realistische Geschichte zu erzählen und mit Fakten um sich zu werfen. Ich wurde gut unterhalten und würde gerne mehr Bücher aus diesem Universum lesen.
Eine fremde Intelligenz bedroht die Menschheit
Rita am 11.12.2022
Bewertungsnummer: 1841360
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Die Grenze der Dunkelheit" von Michael Hirtzy handelt von einem Forschungsraumschiff, das aufgebrochen ist, um Portalreisen zu erkunden und am Rande unseres Sonnensystems strandet. An Bord eine unbekannte Intelligenz.
Das Buch ist spannend geschrieben. Ich konnte sofort mit den Protagonisten warm werden und ihre Handlungen gut nachvollziehen. Am besten gefallen hat mir aber die fremde Intelligenz. Sie war sehr gut ausgearbeitet und hat für spannende, wenn nicht gar gruselige Momente gesorgt. Den Lesenden wurde dabei deutlich gemacht, wie vorsichtig man im Umgang mit noch nicht endgültig erforschter Technologie sein sollte.
Alles ist allem ist "Die Grenze der Dunkelheit" ein sehr spannendes Buch, dass mich sehr gut unterhalten hat. Eine klare Empfehlung für alle Freunde von "Event Horizon" und "Star Trek".
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