Folterandrohung am Beispiel des Daschner Prozess. Eine ethische Bewertung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
587 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346906984
Darf man, um ein Menschenleben zu retten, Folter androhen oder diese sogar anwenden? Diese Frage wurde vor über 20 Jahren durch die Entführung und Ermordung des damals elfjährigen Bankierssohnes Jakob von Metzler ausgelöst und spaltete das Land. Bis heute hat sie nichts an ihrer Aktualität verloren.
Für ein besseres Verständnis der Arbeit wird anschließend auf den Begriff der Folter eingegangen. Der Fokus der Arbeit liegt sodann auf der konkreten Bewertung des Falls aus utilitaristischer und deontologischer Sicht. Die verschiedenen Handlungsmuster werden dargestellt und daraus alternative Handlungsoptionen, die für Daschner bestanden hätten abgeleitet. Schlussendlich soll die Frage beantwortet werden, aus welcher Perspektive Daschner die Folter als Methode hätte anwenden dürfen und aus welcher er sich moralisch falsch verhalten hat. Das in dieser Arbeit angewendete Handlungsmuster des Utilitarismus beruht auf dem Denken Jeremy Benthams, während sich das deontologische Handlungsmuster am kategorischen Imperativ Immanuel Kants orientiert. Im Schlussteil wird die Diskussion des Falls Daschner in den öffentlichen Medien angeschnitten und untersucht, ob sich die deutsche Bevölkerung eher an einer deontologischen oder utilitaristischen Bewertung orientierte. Abschließend wird das Gerichtsurteil im Fall Daschner betrachtet und ebenfalls unter utilitaristischen und deontologischen Aspekten untersucht.
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