Produktbild: Die Passage
Band 1

Die Passage Eine Graphic Novel aus dem Bone Orchard Mythos

Aus der Reihe Bone Orchard Mythos
1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Splitter Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

73206 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987218804

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Produktdetails

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.06.2023

Verlag

Splitter Verlag

Seitenzahl

96 (Printausgabe)

Dateigröße

73206 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987218804

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Düsterer und künstlerischer Einstieg in den Bone Orchard Mythos

caught_in_fairytales aus München am 09.12.2023

Bewertungsnummer: 2084806

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

3,5 Sterne, Rezensionsexemplar „Die Menschen leben an allen möglichen seltsamen Orten. Ich lebe hier. Ich brauche nicht viel mehr.“ (Sal, S. 36) Zeichnungen Die düstere Atmosphäre der Geschichte wird durch triste Farben abgebildet; der gelegentliche rote Kontrast markiert die schnelleren oder blutigeren Szenen, während Türkis einen Hinweis auf Rückblicke gibt. Letztere verbinden die Realität des Protagonisten oft künstlerisch mit traumatischen Sequenzen aus seiner Kindheit. Jedoch ist das meiste nicht allzu bildhaft oder brutal, vieles ist in künstlerischen Umrissen gezeichnet; und vor allem das Spiel mit der Panelgestaltung hat mich sehr begeistern können. Fazit „Die Passage“ ist vor allem aus künstlerischer und interpretatorischer Sicht spannend. Der Plot ist aufgrund der Kürze der Graphic Novel nämlich kurz. Es gibt verhältnismäßig wenig Text, wenig Dialoge. Die Ereignisse werden aus der Perspektive des Protagonisten als Ich-Erzähler erzählt. Dafür lassen sich einige symbolische Motive erkennen: die Augen als Spiegel der Seele bzw. als Suche nach der Schuld/der Lösung/der Erkenntnis; die Tiefe und Unruhen, sowohl der See als auch des tiefen Lochs und der Seele; die Raben als Zeichen der Aufruhr und Dunkelheit; das tiefe Loch als eine Art „rabbit hole“ in eine andere Welt … Ich könnte ewig so weiter machen. Wo ich noch unsicher bin, ob es mir gefällt, ist dieses klischierte „mad woman in the attic“-Thema. Alte Frauenfiguren sind so oft (vereinfacht ausgedrückt) entweder liebevolle Großmütter oder böse Hexen (sei es metaphorisch oder wirklich). Hm. Man darf „Die Passage“ jedenfalls nicht als eigenständige Geschichte bewerten, sondern als Einstieg in die Welt. Wer sie zu schnell liest, wird darin nichts für sich finden. Wer sie in Ruhe liest, wird Einiges erkennen und neugierig auf die Fortsetzung sein. Denn was macht Sal alleine auf der kleinen Insel? Was hat es mit dem Loch auf sich?

Düsterer und künstlerischer Einstieg in den Bone Orchard Mythos

caught_in_fairytales aus München am 09.12.2023
Bewertungsnummer: 2084806
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

3,5 Sterne, Rezensionsexemplar „Die Menschen leben an allen möglichen seltsamen Orten. Ich lebe hier. Ich brauche nicht viel mehr.“ (Sal, S. 36) Zeichnungen Die düstere Atmosphäre der Geschichte wird durch triste Farben abgebildet; der gelegentliche rote Kontrast markiert die schnelleren oder blutigeren Szenen, während Türkis einen Hinweis auf Rückblicke gibt. Letztere verbinden die Realität des Protagonisten oft künstlerisch mit traumatischen Sequenzen aus seiner Kindheit. Jedoch ist das meiste nicht allzu bildhaft oder brutal, vieles ist in künstlerischen Umrissen gezeichnet; und vor allem das Spiel mit der Panelgestaltung hat mich sehr begeistern können. Fazit „Die Passage“ ist vor allem aus künstlerischer und interpretatorischer Sicht spannend. Der Plot ist aufgrund der Kürze der Graphic Novel nämlich kurz. Es gibt verhältnismäßig wenig Text, wenig Dialoge. Die Ereignisse werden aus der Perspektive des Protagonisten als Ich-Erzähler erzählt. Dafür lassen sich einige symbolische Motive erkennen: die Augen als Spiegel der Seele bzw. als Suche nach der Schuld/der Lösung/der Erkenntnis; die Tiefe und Unruhen, sowohl der See als auch des tiefen Lochs und der Seele; die Raben als Zeichen der Aufruhr und Dunkelheit; das tiefe Loch als eine Art „rabbit hole“ in eine andere Welt … Ich könnte ewig so weiter machen. Wo ich noch unsicher bin, ob es mir gefällt, ist dieses klischierte „mad woman in the attic“-Thema. Alte Frauenfiguren sind so oft (vereinfacht ausgedrückt) entweder liebevolle Großmütter oder böse Hexen (sei es metaphorisch oder wirklich). Hm. Man darf „Die Passage“ jedenfalls nicht als eigenständige Geschichte bewerten, sondern als Einstieg in die Welt. Wer sie zu schnell liest, wird darin nichts für sich finden. Wer sie in Ruhe liest, wird Einiges erkennen und neugierig auf die Fortsetzung sein. Denn was macht Sal alleine auf der kleinen Insel? Was hat es mit dem Loch auf sich?

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Die Passage

von Jeff Lemire

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