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Braunes Erbe Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien

8

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8677

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Abbildungen

35, 8 schwarzweisse -Abbildungen, 5 Stammbäume, Stadtplan und Karte auf Vor- und Nachsatz

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Nazi Billionaires

Übersetzt von

Jörn Pinnow + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00670-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8677

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Abbildungen

35, 8 schwarzweisse -Abbildungen, 5 Stammbäume, Stadtplan und Karte auf Vor- und Nachsatz

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Nazi Billionaires

Übersetzt von

  • Jörn Pinnow
  • Michael Schickenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00670-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Sie haben in der Nazi-Zeit ihre Vermögen angehäuft

Gesellschaftliche Betrachterin aus Großraum Halle (Saale) am 11.05.2024

Bewertungsnummer: 2198512

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lesen! Es geht über mehrere Generationen um Unternehmerfamilien, wie Flick, Quandt, von Finck, Porsche/Piëch oder Oetker Mehrere der heute im Börsenindex DAX notierten deutschen Weltkonzerne wurden von Unternehmensmagnaten und deren familiären Nachfahren zu Quellen des sprudelnden Reichtums geformt. Die Grundlagen der Konzernbildungen wurden durch die persönliche Nähe zu dem inneren Zirkel des NS-Regimes gelegt – bei jeder Enteignung von jüdischen Unternehmern und Anteilseignern (sogenannten „Arisierungen“) klaubten sich die Großväter in den 30ger Jahren Unternehmen zusammen, die sie zu Waffenschmieden, Financiers und Versorgungsunternehmen für die Wehrmacht ausbauten. Die Väter übernahmen zum Beginn der 40ger Jahre willig die Ihnen angebotenen Ränge in der SS, nutzten Zwangsarbeiter aus und wanden sich am Ende der 40ger Jahre mit Persilscheinen aus der Umklammerung durch die Strafjustiz. In den 50ger Jahren wandten sie sich begleitend zur Errichtung der Bundeswehr wieder der Waffentechnik zu, so dem Bau des Panzers „Leopard“ und beispielsweise in den zum Quandt-Imperium gehörenden Industriewerken Karlsruhe der Massenproduktion von Landminen. Erst die Kinder haben der Geschichtsforschung eine kontrollierte, geschützte Aufarbeitung der Familienhistorien gestattet, bewegen sich in ihrem diskreten Reichtum aber weitgehend außerhalb des Blickfeldes der Öffentlichkeit. Die Faktenzusammenstellung „Braunes Erbe: Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien“ von David de Jong beginnt spannend in den 20ger Jahren und wird immer interessanter, je näher man als Leserin zur Gegenwart kommt.

Sie haben in der Nazi-Zeit ihre Vermögen angehäuft

Gesellschaftliche Betrachterin aus Großraum Halle (Saale) am 11.05.2024
Bewertungsnummer: 2198512
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lesen! Es geht über mehrere Generationen um Unternehmerfamilien, wie Flick, Quandt, von Finck, Porsche/Piëch oder Oetker Mehrere der heute im Börsenindex DAX notierten deutschen Weltkonzerne wurden von Unternehmensmagnaten und deren familiären Nachfahren zu Quellen des sprudelnden Reichtums geformt. Die Grundlagen der Konzernbildungen wurden durch die persönliche Nähe zu dem inneren Zirkel des NS-Regimes gelegt – bei jeder Enteignung von jüdischen Unternehmern und Anteilseignern (sogenannten „Arisierungen“) klaubten sich die Großväter in den 30ger Jahren Unternehmen zusammen, die sie zu Waffenschmieden, Financiers und Versorgungsunternehmen für die Wehrmacht ausbauten. Die Väter übernahmen zum Beginn der 40ger Jahre willig die Ihnen angebotenen Ränge in der SS, nutzten Zwangsarbeiter aus und wanden sich am Ende der 40ger Jahre mit Persilscheinen aus der Umklammerung durch die Strafjustiz. In den 50ger Jahren wandten sie sich begleitend zur Errichtung der Bundeswehr wieder der Waffentechnik zu, so dem Bau des Panzers „Leopard“ und beispielsweise in den zum Quandt-Imperium gehörenden Industriewerken Karlsruhe der Massenproduktion von Landminen. Erst die Kinder haben der Geschichtsforschung eine kontrollierte, geschützte Aufarbeitung der Familienhistorien gestattet, bewegen sich in ihrem diskreten Reichtum aber weitgehend außerhalb des Blickfeldes der Öffentlichkeit. Die Faktenzusammenstellung „Braunes Erbe: Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien“ von David de Jong beginnt spannend in den 20ger Jahren und wird immer interessanter, je näher man als Leserin zur Gegenwart kommt.

Verena Bahlsen, 26 Jahre alt,…

bolie aus Langscheid am 11.08.2022

Bewertungsnummer: 2777698

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Verena Bahlsen, 26 Jahre alt, gehört ¼ der Fabrik Bahlsen. Vor wenigen Monaten sagte sie: „Ich will es (Geld aus der Fabrik) behalten, will mir Jachten kaufen. Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg? Das war vor meiner Zeit. Wir haben sie bezahlt, wie Deutsche.“ So beginnt das Buch „Braunes Erbe“ von David de Jong. Das Interview mit Frau Bahlsen schlug hohe Wellen, änderte jedoch nichts an den Tatsachen. Unternehmen, um die es in diesem Buch geht, werden bereits im Klappentext benannt. Die Firma Bahlsen zum Beispiel beschäftigte 700 Zwangsarbeiter. Die meisten von ihnen waren Frauen aus Polen und der Ukraine. Sie schufteten in einer Backwarenfabrik bei Hannover. Und Bahlsen war nicht der einzige Unternehmer, der durch Zwangsarbeiter sein Geld vermehren und seine Fabriken zu Großunternehmen werden ließ. Eine sehr beliebte Vorgehensweise war damals auch diese abscheuliche „Arisierung“. Es wurden Jüdische Werke für sehr wenig oder gar kein Geld übernommen. Die Not der Menschen wurde schamlos ausgenutzt und bis heute gibt es kaum Erben, die dieses Vorgehen verurteilen. De Jong schreibt, wie die Nationalsozialisten so stark werden konnten. Es gab den Börsencrash, die höchste Inflation und eine übergroße Arbeitslosigkeit. Hit.. und seine Getreuen verstanden es, die Not der Deutschen zu instrumentalisieren. Sie versprachen ihnen das Blaue vom Himmel und durch großartige Spenden finanzstarker Unternehmer, konnten sie zunächst einiges erreichen. Dann kam die Aufrüstung und mit ihr der Rückgang der Arbeitslosen. Als dann diese sogenannte „Machtergreifung“ kam, war das der „Beginn von 12 langen und blutigen Jahren“. Ein US-Amerikaner, der Colonel George Lynch sagte während einem der Nürnberger Prozesse: „Die sogenannte Herrenrasse hat bewiesen, dass sie lediglich in den Bereichen Verbrechen, Grausamkeit und Sadismus führend ist. Den Respekt der zivilisierten Welt habt ihr verloren.“ Nein, verantwortlich ist keiner der heutigen Milliardäre für das, was ihre Väter damals taten. Aber es tut nicht weh, sich in deren Namen zu entschuldigen, Reue zu zeigen und auch Entschädigungsleistungen in Form von Geld zu leisten. Alleine zuzugeben, dass es Zwangsarbeiter, Arisierung und weitere unmenschliche Machenschaften gab, das wäre doch etwas. Würde sich in der Historie einiger Firmen gut machen und ein ganz anderes Licht auf die Nachkommen werfen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Das Buch liest sich wie ein Krimi, dabei besteht es nur aus Fakten. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und ich werde alles daran setzten, den leider immer stärker werdenden antidemokratischen Kräften entgegenzutreten. Einige Fotos zeigen die „Größen“ mit ihren Familien und machen das Geschriebene noch einmal mehr authentischer.

Verena Bahlsen, 26 Jahre alt,…

bolie aus Langscheid am 11.08.2022
Bewertungsnummer: 2777698
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Verena Bahlsen, 26 Jahre alt, gehört ¼ der Fabrik Bahlsen. Vor wenigen Monaten sagte sie: „Ich will es (Geld aus der Fabrik) behalten, will mir Jachten kaufen. Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg? Das war vor meiner Zeit. Wir haben sie bezahlt, wie Deutsche.“ So beginnt das Buch „Braunes Erbe“ von David de Jong. Das Interview mit Frau Bahlsen schlug hohe Wellen, änderte jedoch nichts an den Tatsachen. Unternehmen, um die es in diesem Buch geht, werden bereits im Klappentext benannt. Die Firma Bahlsen zum Beispiel beschäftigte 700 Zwangsarbeiter. Die meisten von ihnen waren Frauen aus Polen und der Ukraine. Sie schufteten in einer Backwarenfabrik bei Hannover. Und Bahlsen war nicht der einzige Unternehmer, der durch Zwangsarbeiter sein Geld vermehren und seine Fabriken zu Großunternehmen werden ließ. Eine sehr beliebte Vorgehensweise war damals auch diese abscheuliche „Arisierung“. Es wurden Jüdische Werke für sehr wenig oder gar kein Geld übernommen. Die Not der Menschen wurde schamlos ausgenutzt und bis heute gibt es kaum Erben, die dieses Vorgehen verurteilen. De Jong schreibt, wie die Nationalsozialisten so stark werden konnten. Es gab den Börsencrash, die höchste Inflation und eine übergroße Arbeitslosigkeit. Hit.. und seine Getreuen verstanden es, die Not der Deutschen zu instrumentalisieren. Sie versprachen ihnen das Blaue vom Himmel und durch großartige Spenden finanzstarker Unternehmer, konnten sie zunächst einiges erreichen. Dann kam die Aufrüstung und mit ihr der Rückgang der Arbeitslosen. Als dann diese sogenannte „Machtergreifung“ kam, war das der „Beginn von 12 langen und blutigen Jahren“. Ein US-Amerikaner, der Colonel George Lynch sagte während einem der Nürnberger Prozesse: „Die sogenannte Herrenrasse hat bewiesen, dass sie lediglich in den Bereichen Verbrechen, Grausamkeit und Sadismus führend ist. Den Respekt der zivilisierten Welt habt ihr verloren.“ Nein, verantwortlich ist keiner der heutigen Milliardäre für das, was ihre Väter damals taten. Aber es tut nicht weh, sich in deren Namen zu entschuldigen, Reue zu zeigen und auch Entschädigungsleistungen in Form von Geld zu leisten. Alleine zuzugeben, dass es Zwangsarbeiter, Arisierung und weitere unmenschliche Machenschaften gab, das wäre doch etwas. Würde sich in der Historie einiger Firmen gut machen und ein ganz anderes Licht auf die Nachkommen werfen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Das Buch liest sich wie ein Krimi, dabei besteht es nur aus Fakten. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und ich werde alles daran setzten, den leider immer stärker werdenden antidemokratischen Kräften entgegenzutreten. Einige Fotos zeigen die „Größen“ mit ihren Familien und machen das Geschriebene noch einmal mehr authentischer.

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Braunes Erbe

von David de Jong

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Marion Olßon

OSIANDER Reutlingen

Zum Portrait

5/5

Schuld und Mitschuld verjährt nicht!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre dieses Sachbuches war ich überrascht, schockiert und sehr nachdenklich. Kann man sich so einfach von Schuld und Mitschuld der Verbrechen der Nazizeit entziehen? Kann man dem eigenen Gewissen einfach so entfliehen und sorglos mit dem zu unrecht erworbenen Kapital ungehemmt leben. Wiele Fragen tun sich auf. Viele Antworten lassen noch auf sich warten, doch Unrecht vergeht nicht!
  • Marion Olßon
  • Buchhändler/-in

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Schuld und Mitschuld verjährt nicht!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Lektüre dieses Sachbuches war ich überrascht, schockiert und sehr nachdenklich. Kann man sich so einfach von Schuld und Mitschuld der Verbrechen der Nazizeit entziehen? Kann man dem eigenen Gewissen einfach so entfliehen und sorglos mit dem zu unrecht erworbenen Kapital ungehemmt leben. Wiele Fragen tun sich auf. Viele Antworten lassen noch auf sich warten, doch Unrecht vergeht nicht!

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Herad Pfeuffer

OSIANDER Speyer

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5/5

Verantwortung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn ich 1968 geboren bin, mit der NS Zeit direkt nichts zu tun hatte, habe ich doch die Verantwortung, mich zu informieren, mich damit auseinander zu setzen, denn diese Schreckenszeit ist leider auch mein Erbe. Wie reagiert man als Nachkomme, wenn faktisch belegt ist, das Väter oder Großväter vom Krieg profitiert haben? Darum geht es in diesem Buch. Gibt es eine moralische Pflicht? Oh ja, doch hier erfahren Sie von industrielle Familie, die sich dieser Verantwortung entziehen.
  • Herad Pfeuffer
  • Buchhändler/-in

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Verantwortung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn ich 1968 geboren bin, mit der NS Zeit direkt nichts zu tun hatte, habe ich doch die Verantwortung, mich zu informieren, mich damit auseinander zu setzen, denn diese Schreckenszeit ist leider auch mein Erbe. Wie reagiert man als Nachkomme, wenn faktisch belegt ist, das Väter oder Großväter vom Krieg profitiert haben? Darum geht es in diesem Buch. Gibt es eine moralische Pflicht? Oh ja, doch hier erfahren Sie von industrielle Familie, die sich dieser Verantwortung entziehen.

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