Der Wandel der Hexenfigur in der Kinder- und Jugendliteratur. Von den Gebrüdern Grimm bis heute
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
86 (Printausgabe)
Dateigröße
1747 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346919175
Die guten Hexen erweisen sich in der aktuellen Zeit sowohl in der Literatur als auch im Film- und Fernsehformat als erfolgreich und beliebt. Vor allem junge Mädchen möchten so sein wie ihre hexenden Freundinnen: freundlich, hilfsbereit und gut. Doch Hexen waren nicht immer derartig gute Wesen. Obwohl die bösen Hexen heutzutage kaum noch zu finden sind, waren sie eine lange Zeit über die einzige Hexengeneration.
Folglich kann die These aufgestellt werden, dass die Hexenfigur als Motiv eine Entwicklung hin zum Guten durchlebt hat, was nicht zuletzt an der pädagogischen Debatte der 1950er-Jahre liegen mag. Böse Hexen wie die grimmschen Märchenhexen waren demnach nicht für Kinder geeignet. Dementsprechend werden fortan die Hexen als entmystifizierte und durchweg gute Wesen dargestellt. Dabei stellt sich die Frage, wie dieser Wandel begründet ist und ob es wirklich keine bösen Hexen mehr gibt.
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