Produktbild: Wie ich meine Uni verlor

Wie ich meine Uni verlor Dreißig Jahre Bildungskrieg. Bilanz eines Ostdeutschen

Aus der Reihe edition ost
1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

Verlag am park

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89793-377-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

Verlag am park

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89793-377-4

Herstelleradresse

Edition Ost Im Verlag Das
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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WIE ICH MEINE UNI VERLOR - Ein spannender Diskurs zum Thema Meinungsfreiheit

j.h. aus Berlin am 20.12.2023

Bewertungsnummer: 2091738

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon seit 1949 schreibt Artikel 5 des Grundgesetzes mit eindeutigen Worten die Meinungs- und Informationsfreiheit fest. Nicht erst seit 2020 festigt sich allerdings der Eindruck, dass dieses Grundrecht im Alltag zur hohlen Phrase verkommen ist. Wer zu den Kernthemen dieser durchaus bewegten Jahre nicht das eindeutig Erwünschte und von den Leitmedien kritiklos Verbreitete sagt, wird systematisch ausgegrenzt und in deutlich abwertende Schubladen geschoben. Gut und Böse kommen in deutlicher Schwarz-Weiß-Zeichnung zum Einsatz - Graustufen sind dabei nicht vorgesehen. Professor Michael Meyen (*1967) zeichnet dies für Wissenschaft und Lehre nach: "Wissenschaft ist die Religion der Gegenwart. Um etwas durchzusetzen, brauche ich Priester mit Professorentitel, Studien, Akademien, Ethikräte. ... Dieses Buch erzählt, wie die Freiheit der Wissenschaft im letzten Vierteljahrhundert systematisch ausgehöhlt worden ist. Heute wird nicht mehr das untersucht, was ein Professor, seine Schüler und seine Studenten für wichtig halten. Die Neugier der Forscher ist korrumpiert worden von einem System, das mit Geld und Ruhm lockt, Abweichler brandmarkt und dem Nachwuchs von klein auf eintrichtert, dass sich Anpassung und Nachbeten besser bezahlt machen als jeder Trip ins Ungewisse." (S. 9) Diese desillusionierende Aussage illustriert Meyen zunächst am eigenen Fall und zeichnet in den folgenden 3 Kapiteln die Entwicklung nach, die zu genau diesem Zustand führte. Die Argumente sind zur Diskussion anregend und lesenswert - wenngleich zu befürchten ist, dass es für eine Umkehr schon zu spät ist.

WIE ICH MEINE UNI VERLOR - Ein spannender Diskurs zum Thema Meinungsfreiheit

j.h. aus Berlin am 20.12.2023
Bewertungsnummer: 2091738
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon seit 1949 schreibt Artikel 5 des Grundgesetzes mit eindeutigen Worten die Meinungs- und Informationsfreiheit fest. Nicht erst seit 2020 festigt sich allerdings der Eindruck, dass dieses Grundrecht im Alltag zur hohlen Phrase verkommen ist. Wer zu den Kernthemen dieser durchaus bewegten Jahre nicht das eindeutig Erwünschte und von den Leitmedien kritiklos Verbreitete sagt, wird systematisch ausgegrenzt und in deutlich abwertende Schubladen geschoben. Gut und Böse kommen in deutlicher Schwarz-Weiß-Zeichnung zum Einsatz - Graustufen sind dabei nicht vorgesehen. Professor Michael Meyen (*1967) zeichnet dies für Wissenschaft und Lehre nach: "Wissenschaft ist die Religion der Gegenwart. Um etwas durchzusetzen, brauche ich Priester mit Professorentitel, Studien, Akademien, Ethikräte. ... Dieses Buch erzählt, wie die Freiheit der Wissenschaft im letzten Vierteljahrhundert systematisch ausgehöhlt worden ist. Heute wird nicht mehr das untersucht, was ein Professor, seine Schüler und seine Studenten für wichtig halten. Die Neugier der Forscher ist korrumpiert worden von einem System, das mit Geld und Ruhm lockt, Abweichler brandmarkt und dem Nachwuchs von klein auf eintrichtert, dass sich Anpassung und Nachbeten besser bezahlt machen als jeder Trip ins Ungewisse." (S. 9) Diese desillusionierende Aussage illustriert Meyen zunächst am eigenen Fall und zeichnet in den folgenden 3 Kapiteln die Entwicklung nach, die zu genau diesem Zustand führte. Die Argumente sind zur Diskussion anregend und lesenswert - wenngleich zu befürchten ist, dass es für eine Umkehr schon zu spät ist.

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von Michael Meyen

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