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Country Place Roman | »Mit präzisem Blick legte die afroamerikanische Autorin Ann Petry 1947 in ›Country Place‹ die Verlogenheit der provinziellen Nachkriegsgesellschaft offen.« Carola Ebeling, taz

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/3 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Karamell / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Pieke Biermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01324-1

Beschreibung

Rezension

»„Country Place“ ist ein tolles Buch, welches ich sehr empfehlen kann und mit Sicherheit noch einmal lesen werde.« ("Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW")
»Wieder mit vielen Figuren, die leiden, streiten, aneinander verzweifeln.« ("Bücher Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.03.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/3 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Karamell / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Pieke Biermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01324-1

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Pflichtlektüre für Schulen

literarisches.seemannsgarn aus Rostock am 19.07.2024

Bewertungsnummer: 2248492

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Über einen etwas längeren Zeitraum habe ich mich jetzt mit dem modernen Klassiker von Ann Petry „Country Place“ beschäftigt und habe da sehr dran geknabbert. Ich habe generell kein Problem mit Klassikern, oder Nachkriegsliteratur. Hier war es viel mehr der Schreibstil, welcher mir leider nicht so zugesagt hat. Wir befinden uns in einer Kleinstadt in Connecticut, der zweite Weltkrieg ist vorbei und Johnnie kehrt Nachhause zurück. Doch der Krieg hat alle verändert, selbst seine „perfekte“ Ehefrau Glory. Diese Kleinstadt ist nicht der Sehnsuchtsort den Johnnie sich während der Kriegszeit zusamnmengereimt hat, bei seiner Wiederkehr wird er mit Lästereien, Menschenfeindlichkeit und diversen Böswilligkeiten konfrontiert. Die afroamerikanische Autorin Ann Petry, hat mit ihrem messerscharfen Blick in bizarres Bild einer Kleinstadt der Nachkriegszeit gezeichnet. Und präsentiert uns unterschiedlichste Protagonisten völlig ungeschönt und zeigt uns hiermit die Tiefe der menschlichen Psyche - und das pure Böse. Wie gesagt, mir hat der Schreibstil nicht so zugesagt und mir fiel es sehr schwer es flüssig am Stück zu lesen, dennoch halte ich es für ein sehr gutes und wichtiges Buch, welches zurecht die letzten Jahrzehnte überdauert hat. Etwas hat es mich auch an das Buch „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee erinnert, wer also das Buch mochte, wird hier seine „Freude“ haben. Auch allen anderen Lesern empfehle ich dieses Buch, nicht nur Menschen die Nachkriegsliteratur schätzen, sondern jeden Einzelnen von uns. Solche Bücher sollten zur Pflichtlektüre werden! Liebe Grüße von der Ostsee, J.

Pflichtlektüre für Schulen

literarisches.seemannsgarn aus Rostock am 19.07.2024
Bewertungsnummer: 2248492
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Über einen etwas längeren Zeitraum habe ich mich jetzt mit dem modernen Klassiker von Ann Petry „Country Place“ beschäftigt und habe da sehr dran geknabbert. Ich habe generell kein Problem mit Klassikern, oder Nachkriegsliteratur. Hier war es viel mehr der Schreibstil, welcher mir leider nicht so zugesagt hat. Wir befinden uns in einer Kleinstadt in Connecticut, der zweite Weltkrieg ist vorbei und Johnnie kehrt Nachhause zurück. Doch der Krieg hat alle verändert, selbst seine „perfekte“ Ehefrau Glory. Diese Kleinstadt ist nicht der Sehnsuchtsort den Johnnie sich während der Kriegszeit zusamnmengereimt hat, bei seiner Wiederkehr wird er mit Lästereien, Menschenfeindlichkeit und diversen Böswilligkeiten konfrontiert. Die afroamerikanische Autorin Ann Petry, hat mit ihrem messerscharfen Blick in bizarres Bild einer Kleinstadt der Nachkriegszeit gezeichnet. Und präsentiert uns unterschiedlichste Protagonisten völlig ungeschönt und zeigt uns hiermit die Tiefe der menschlichen Psyche - und das pure Böse. Wie gesagt, mir hat der Schreibstil nicht so zugesagt und mir fiel es sehr schwer es flüssig am Stück zu lesen, dennoch halte ich es für ein sehr gutes und wichtiges Buch, welches zurecht die letzten Jahrzehnte überdauert hat. Etwas hat es mich auch an das Buch „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee erinnert, wer also das Buch mochte, wird hier seine „Freude“ haben. Auch allen anderen Lesern empfehle ich dieses Buch, nicht nur Menschen die Nachkriegsliteratur schätzen, sondern jeden Einzelnen von uns. Solche Bücher sollten zur Pflichtlektüre werden! Liebe Grüße von der Ostsee, J.

Eigenwillige Geschichte

Bewertung am 09.06.2024

Bewertungsnummer: 2219488

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Klappentext ließ ja bereits erahnen, dass wir uns in Gesellschaft kleingeistiger Gemüter begeben und an einen Ort, der von den dörflichen Geheimnissen lebt. Trotzdem war ich sehr überrascht wie beschränkt das Gesichtsfeld der Geschichte war, das sich vor allem auf die Skandale zweier eingesessener Familien fokussiert. Nicht ganz was ich mir erhofft hatte, trotzdem durchaus amüsant zu lesen. Zum Inhalt: als Johnnie Roanes aus dem Krieg zurückkehrt findet er seine Heimatstadt unverändert und doch entfremdet vor. Und auch er selbst ist nicht mehr derselbe wie vor vier Jahren. Doch kann er sich überhaupt noch ein Leben in der ländlichen Beengtheit vorstellen, nachdem er die Welt gesehen hat? Ich dachte es würde um Heimkehr gehen und darum seinen Platz im eigene Leben wiederzufinden. Aber viel mehr ging es darum, wie das Leben aller anderen weitergegangen war, was Johnnie zurückgelassen und verpasst hatte. Er selbst ist eher eine passive Figur seiner eigenen Geschichte. Im Fokus steht der dörfliche Tratsch, die kleinkarierten Ansichten der Bewohner und eher veralteten Moralvorstellungen. Plot und Setting sind also denkbar simpel gehalten und die Handlung trudelt so ein bisschen vor sich hin. Spannend finde ich, dass das Buch bereits 1947 erschienen ist. Betrachtet man die Geschichte vor diesem Hintergrund wirkt sie vermutlich um einiges skandalöser, während sie mir beim Lesen oft einfach überholt vorkam. Keine der vorkommenden Personen war mir sympathisch, Misogynie und Rassismus sind unter den Dorfbewohnern keine exotischen Eigenschaften. Aus heutiger Sicht sind die Figuren sehr stereotypisch dargestellt, bin mir aber eigentlich sicher, dass es nah an die damalige Realität herankommt und selbst heute, je nach Region, immer noch eine gewisse Aktualität besitzt. Die Gedankengänge und Handlungsweisen der in den Fokus gerückten Personen wirken teilweise völlig irrational, worin für mich der Unterhaltswert der Geschichte lag. Es wirkte auf mich wie ein absoluten Possenspiel. Ob das so angemacht war, weiß ich nicht, aber vor diesem Hintergrund habe ich mich an der Geschichte schon amüsieren können.

Eigenwillige Geschichte

Bewertung am 09.06.2024
Bewertungsnummer: 2219488
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Klappentext ließ ja bereits erahnen, dass wir uns in Gesellschaft kleingeistiger Gemüter begeben und an einen Ort, der von den dörflichen Geheimnissen lebt. Trotzdem war ich sehr überrascht wie beschränkt das Gesichtsfeld der Geschichte war, das sich vor allem auf die Skandale zweier eingesessener Familien fokussiert. Nicht ganz was ich mir erhofft hatte, trotzdem durchaus amüsant zu lesen. Zum Inhalt: als Johnnie Roanes aus dem Krieg zurückkehrt findet er seine Heimatstadt unverändert und doch entfremdet vor. Und auch er selbst ist nicht mehr derselbe wie vor vier Jahren. Doch kann er sich überhaupt noch ein Leben in der ländlichen Beengtheit vorstellen, nachdem er die Welt gesehen hat? Ich dachte es würde um Heimkehr gehen und darum seinen Platz im eigene Leben wiederzufinden. Aber viel mehr ging es darum, wie das Leben aller anderen weitergegangen war, was Johnnie zurückgelassen und verpasst hatte. Er selbst ist eher eine passive Figur seiner eigenen Geschichte. Im Fokus steht der dörfliche Tratsch, die kleinkarierten Ansichten der Bewohner und eher veralteten Moralvorstellungen. Plot und Setting sind also denkbar simpel gehalten und die Handlung trudelt so ein bisschen vor sich hin. Spannend finde ich, dass das Buch bereits 1947 erschienen ist. Betrachtet man die Geschichte vor diesem Hintergrund wirkt sie vermutlich um einiges skandalöser, während sie mir beim Lesen oft einfach überholt vorkam. Keine der vorkommenden Personen war mir sympathisch, Misogynie und Rassismus sind unter den Dorfbewohnern keine exotischen Eigenschaften. Aus heutiger Sicht sind die Figuren sehr stereotypisch dargestellt, bin mir aber eigentlich sicher, dass es nah an die damalige Realität herankommt und selbst heute, je nach Region, immer noch eine gewisse Aktualität besitzt. Die Gedankengänge und Handlungsweisen der in den Fokus gerückten Personen wirken teilweise völlig irrational, worin für mich der Unterhaltswert der Geschichte lag. Es wirkte auf mich wie ein absoluten Possenspiel. Ob das so angemacht war, weiß ich nicht, aber vor diesem Hintergrund habe ich mich an der Geschichte schon amüsieren können.

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Country Place

von Ann Petry

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