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Der Traum vom Tor Historischer Roman | Fußball-EM 2024: 70 Jahre zuvor steht Deutschland im WM-Finale und Luise will auch Fußball spielen - nicht leicht als Frau in der Nachkriegszeit

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,1 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00615-3

Beschreibung

Rezension

Der Roman ist sehr lesenswert, besonders für jüngere Frauen, die sich sicher nicht vorstellen können, wie unselbstständig Frauen zu der Zeit noch waren. Angela Selke Preußische Allgemeine Zeitung 20250613

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,1 cm

Gewicht

338 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00615-3

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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toller Roman mit historischem Bezug, und auch mit einer Liebesgeschichte

vronika22 aus Worms am 29.09.2024

Bewertungsnummer: 2304526

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vorweg verrate ich euch mal wieder etwas über mich. Ich habe vor ganz ganz vielen Jahren in einer Damenfußballmannschaft gespielt. Und das bestimmt 15 Jahre lang. Mein Herz hängt immer noch am Fußball, wenn auch nicht mehr aktiv. So war ich sehr gespannt auf den Roman „Der Traum vom Tor“ von Juliana Weinberg. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in den 60er Jahren spielt. Als Weltmeister befindet sich ganz Deutschland 1954 im Fußballfieber. Luise ist mit 3 Brüdern aufgewachsen und beginnt heimlich in einer Frauenfußballmannschaft zu trainieren. Ihre Brüder sind dagegen und sie muss es verheimlichen. Leider erfährt Luise, dass Damenfußball keinerlei Anerkennung findet und verpönt ist. Wow, was für ein toller Roman. Juliana Weinberg hat wirklich sehr gut geschildert, wie die Einstellung zum Frauenfußball war. Nach einigen Jahren wurde er sogar komplett verboten. Obwohl mir vieles bekannt war, und ich einiges früher am eigenen Leib erfahren habe, war ich beim Lesen doch ziemlich erschüttert. Ich kann mich nur freuen, dass Frauenfußball heute auch in Deutschland weitgehend anerkannt ist. Andere Länder hatten uns da schon einiges vorweg. Vor jedem Kapitel gibt es ein Zitat einer berühmten Persönlichkeit. Diese Zitate haben mich sogar noch mehr erschüttert, als der Roman selbst. Sie haben mich teilweise richtig wütend gemacht. So z.B. ein Zitat von Gerd Müller: „...Warum auch sollten Frauen hinter dem Ball herlaufen? Sie gehören doch hinter den Kochtopf. Meiner Frau würde ich nicht erlauben, Fußball zu spielen.“ Das Buch ist nicht nur eine schöne Lektüre für Sportfans, sondern auch für alle anderen. Es geht um die Benachteiligung und Emanzipation der Frau. Da es ein Roman ist, ist aber auch eine schöne Liebesgeschichte eingebunden. Hier kurz und bündig mein Fazit: Das Buch ist ein Volltreffer! Unbedingte Leseempfehlung!

toller Roman mit historischem Bezug, und auch mit einer Liebesgeschichte

vronika22 aus Worms am 29.09.2024
Bewertungsnummer: 2304526
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vorweg verrate ich euch mal wieder etwas über mich. Ich habe vor ganz ganz vielen Jahren in einer Damenfußballmannschaft gespielt. Und das bestimmt 15 Jahre lang. Mein Herz hängt immer noch am Fußball, wenn auch nicht mehr aktiv. So war ich sehr gespannt auf den Roman „Der Traum vom Tor“ von Juliana Weinberg. Es handelt sich um einen historischen Roman, der in den 60er Jahren spielt. Als Weltmeister befindet sich ganz Deutschland 1954 im Fußballfieber. Luise ist mit 3 Brüdern aufgewachsen und beginnt heimlich in einer Frauenfußballmannschaft zu trainieren. Ihre Brüder sind dagegen und sie muss es verheimlichen. Leider erfährt Luise, dass Damenfußball keinerlei Anerkennung findet und verpönt ist. Wow, was für ein toller Roman. Juliana Weinberg hat wirklich sehr gut geschildert, wie die Einstellung zum Frauenfußball war. Nach einigen Jahren wurde er sogar komplett verboten. Obwohl mir vieles bekannt war, und ich einiges früher am eigenen Leib erfahren habe, war ich beim Lesen doch ziemlich erschüttert. Ich kann mich nur freuen, dass Frauenfußball heute auch in Deutschland weitgehend anerkannt ist. Andere Länder hatten uns da schon einiges vorweg. Vor jedem Kapitel gibt es ein Zitat einer berühmten Persönlichkeit. Diese Zitate haben mich sogar noch mehr erschüttert, als der Roman selbst. Sie haben mich teilweise richtig wütend gemacht. So z.B. ein Zitat von Gerd Müller: „...Warum auch sollten Frauen hinter dem Ball herlaufen? Sie gehören doch hinter den Kochtopf. Meiner Frau würde ich nicht erlauben, Fußball zu spielen.“ Das Buch ist nicht nur eine schöne Lektüre für Sportfans, sondern auch für alle anderen. Es geht um die Benachteiligung und Emanzipation der Frau. Da es ein Roman ist, ist aber auch eine schöne Liebesgeschichte eingebunden. Hier kurz und bündig mein Fazit: Das Buch ist ein Volltreffer! Unbedingte Leseempfehlung!

Wenn man sich vor jedem Kapitel über ein Buch aufregt, es aber trotzdem super ist

Kieselelfe23 aus Hövelhof am 05.09.2024

Bewertungsnummer: 2284834

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man sich heutzutage noch vorstellen, dass Frauenfußball in Deutschland einmal verboten war? Ich jedenfalls kann das nicht. Doch die Protagonistin aus dem Buch, Luise, erlebt genau dies in den 50er Jahren. Sie und Ihre Mitstreiterinnen vom FC Petticoat aus Kaiserslautern möchten nichts lieber, als genauso wie die Männer hinter den Ball treten und Tore schießen. Die meisten von Ihnen spielen heimlich, weil Ihre Familie/Ehemänner dies nicht wollen. Bei Luise ist es Ihr Bruder Georg, der nach dem Tod Ihres Vaters den Familienvorstand übernommen hat. Fußball sei unweiblich, der Sport zu hart für Sie und außerdem würden er ja nur von Mannsweibern betrieben, das sind nur ein paar der Aussagen, die Sie immer wieder zu hören kriegen. Max, der Trainer, muss sich anhören, ob er es nicht zum Trainer einer Herren-Mannschaft taugt. Doch dies alles hält Sie nicht auf und Sie spielen trotzdem weiter. Auch wenn Sie manchmal sehr kreativ sein müssen, um Ihren Lieblingssport auszuüben. Aber in dem Buch geht es natürlich nicht nur um die schönste Nebensache der Welt. Auch Luises Liebesleben kommt nicht zu kurz. Mein Fazit: Aufgrund der Tatsache, dass ich früher (90er/2000er Jahre) selber einmal Fußball gespielt habe, hat mich dieses Buch von Anfang an angesprochen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass der DFB damals groß 25 Jahre Frauenfußball gefeiert hat und ich mich gewundert hatte, warum nur 25 Jahre. Deshalb hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen, weil ich mich sehr gut in die Protagonistin Luise hineinversetzen konnte. Ich habe mit Ihr mitgelitten, wenn Ihr Bruder Ihr mal wieder engstirnig den Sport verbieten wollte. Und jeden Ihrer Erfolge mitgefeiert. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kommentare von berühmten Fußballern zwischen den Kapiteln. Auch wenn ich mich über jedes einzelne aufgeregt habe, haben Sie doch sehr zu der Stimmung dieses historischen Romans beigetragen. Eine Lese-Empfehlung, nicht nur für Fußball-Fans.

Wenn man sich vor jedem Kapitel über ein Buch aufregt, es aber trotzdem super ist

Kieselelfe23 aus Hövelhof am 05.09.2024
Bewertungsnummer: 2284834
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man sich heutzutage noch vorstellen, dass Frauenfußball in Deutschland einmal verboten war? Ich jedenfalls kann das nicht. Doch die Protagonistin aus dem Buch, Luise, erlebt genau dies in den 50er Jahren. Sie und Ihre Mitstreiterinnen vom FC Petticoat aus Kaiserslautern möchten nichts lieber, als genauso wie die Männer hinter den Ball treten und Tore schießen. Die meisten von Ihnen spielen heimlich, weil Ihre Familie/Ehemänner dies nicht wollen. Bei Luise ist es Ihr Bruder Georg, der nach dem Tod Ihres Vaters den Familienvorstand übernommen hat. Fußball sei unweiblich, der Sport zu hart für Sie und außerdem würden er ja nur von Mannsweibern betrieben, das sind nur ein paar der Aussagen, die Sie immer wieder zu hören kriegen. Max, der Trainer, muss sich anhören, ob er es nicht zum Trainer einer Herren-Mannschaft taugt. Doch dies alles hält Sie nicht auf und Sie spielen trotzdem weiter. Auch wenn Sie manchmal sehr kreativ sein müssen, um Ihren Lieblingssport auszuüben. Aber in dem Buch geht es natürlich nicht nur um die schönste Nebensache der Welt. Auch Luises Liebesleben kommt nicht zu kurz. Mein Fazit: Aufgrund der Tatsache, dass ich früher (90er/2000er Jahre) selber einmal Fußball gespielt habe, hat mich dieses Buch von Anfang an angesprochen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass der DFB damals groß 25 Jahre Frauenfußball gefeiert hat und ich mich gewundert hatte, warum nur 25 Jahre. Deshalb hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen, weil ich mich sehr gut in die Protagonistin Luise hineinversetzen konnte. Ich habe mit Ihr mitgelitten, wenn Ihr Bruder Ihr mal wieder engstirnig den Sport verbieten wollte. Und jeden Ihrer Erfolge mitgefeiert. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kommentare von berühmten Fußballern zwischen den Kapiteln. Auch wenn ich mich über jedes einzelne aufgeregt habe, haben Sie doch sehr zu der Stimmung dieses historischen Romans beigetragen. Eine Lese-Empfehlung, nicht nur für Fußball-Fans.

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Der Traum vom Tor

von Juliana Weinberg

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