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Mimikry Roman | Das radikale und mutige Debüt der mehrfach ausgezeichneten Journalistin

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,4 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01300-5

Beschreibung

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,4 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01300-5

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Ein Buch, das ich direkt noch einmal lesen wollte!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 24.06.2024

Bewertungsnummer: 2229444

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ann Esswein ist Autorin und freie Journalistin, veröffentlicht u.a. für die ZEIT, den Spiegel oder die NZZ, produziert Hörfunk-Stücke und schreibt für Anthologien und Literaturmagazine. „Mimikry“ ist ihr Romandebüt und 2024 bei Nagel & Kimche erschienen. Wie kommt der Romantitel „Mimikry“ zustande, ist eine der ersten Fragen, die man sich als Leser stellt. Die Antwort liegt in einer Person, die nicht auffallen möchte, angepasst lebt - regelrecht mit ihrer Umwelt verschmilzt. Ein junger Mann steht bewegungslos auf dem Bahnhofsvorplatz einer Kleinstadt, spricht nicht, bewegt sich nicht, reagiert nicht und hat die Hände in den Taschen. Dieses Verhalten wirft Fragen auf: Plant er einen Anschlag? Ist er bewaffnet? Was ist seine Identität? Passanten sind beunruhigt und die Presse berichtet effekthascherisch. Der Roman ist multiperspektivisch erzählt. Drei Personen erzählen die Lebensgeschichte dieses Mannes. Der junge Mann heißt Arda (oder doch nicht? Joshua?) Zum Einen haben wir den Journalisten Damian, der Ardas Lebensgeschichte zu recherchieren versucht, zum Anderen Hendrika, die weltweit humanitäre Hilfe geleistet hat und sich aufopfernd um Arda während seiner Schulzeit kümmerte; und die dritte im Bunde ist Johanna, mit der ihn eine außergewöhnliche Freundschaft seit der Schulzeit verbindet. Wir erfahren immer mehr aus Ardas Vergangenheit - der Nebel lichtet sich und Zusammenhänge können verknüpft werden. Jedoch bleibt auch einiges im Unklaren. Was hat Arda dazu bewogen, aus seinem Leben auszubrechen? Warum fällt es ihm so schwer Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen? Wer hier auf klare Antworten hofft, wird enttäuscht. Ich wollte immer mehr wissen, verstehen, analysieren und bin letztendlich verwirrt zurückgeblieben. Ann Esswein hat es aber geschafft, dass ich Mimikry direkt noch einmal lesen möchte - mit geschärftem Blick und Verstand.

Ein Buch, das ich direkt noch einmal lesen wollte!

Literatursprechstunde aus Göttingen am 24.06.2024
Bewertungsnummer: 2229444
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Ann Esswein ist Autorin und freie Journalistin, veröffentlicht u.a. für die ZEIT, den Spiegel oder die NZZ, produziert Hörfunk-Stücke und schreibt für Anthologien und Literaturmagazine. „Mimikry“ ist ihr Romandebüt und 2024 bei Nagel & Kimche erschienen. Wie kommt der Romantitel „Mimikry“ zustande, ist eine der ersten Fragen, die man sich als Leser stellt. Die Antwort liegt in einer Person, die nicht auffallen möchte, angepasst lebt - regelrecht mit ihrer Umwelt verschmilzt. Ein junger Mann steht bewegungslos auf dem Bahnhofsvorplatz einer Kleinstadt, spricht nicht, bewegt sich nicht, reagiert nicht und hat die Hände in den Taschen. Dieses Verhalten wirft Fragen auf: Plant er einen Anschlag? Ist er bewaffnet? Was ist seine Identität? Passanten sind beunruhigt und die Presse berichtet effekthascherisch. Der Roman ist multiperspektivisch erzählt. Drei Personen erzählen die Lebensgeschichte dieses Mannes. Der junge Mann heißt Arda (oder doch nicht? Joshua?) Zum Einen haben wir den Journalisten Damian, der Ardas Lebensgeschichte zu recherchieren versucht, zum Anderen Hendrika, die weltweit humanitäre Hilfe geleistet hat und sich aufopfernd um Arda während seiner Schulzeit kümmerte; und die dritte im Bunde ist Johanna, mit der ihn eine außergewöhnliche Freundschaft seit der Schulzeit verbindet. Wir erfahren immer mehr aus Ardas Vergangenheit - der Nebel lichtet sich und Zusammenhänge können verknüpft werden. Jedoch bleibt auch einiges im Unklaren. Was hat Arda dazu bewogen, aus seinem Leben auszubrechen? Warum fällt es ihm so schwer Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen? Wer hier auf klare Antworten hofft, wird enttäuscht. Ich wollte immer mehr wissen, verstehen, analysieren und bin letztendlich verwirrt zurückgeblieben. Ann Esswein hat es aber geschafft, dass ich Mimikry direkt noch einmal lesen möchte - mit geschärftem Blick und Verstand.

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Mimikry

von Ann Esswein

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