Rezension
Immer ist es überraschend, Stichmanns Geschichten zu lesen, Geschichten ohne besonderen Effekt ... dabei aber dermaßen kunstvoll, dass einem die Zeit nie lang wird und die Geschichten immer noch weitergehen sollten, aber Stichmann denkt nicht dran ... Großartig. ("Frankfurter Rundschau")
Man bewundert beim Lesen die Präzision – und man ist zugleich auch schlicht verknallt in diese Hauptfigur und in das Jungsein (leichte Isa-Herrndorf-Vibes kommen auf ). Und Bonn und der Rhein, das Urdeutsche daran kommt einem mit einem Mal ganz leicht vor ... Jedenfalls, lest doch einfach mal wieder mehr Kurzgeschichten, Leute! ("taz")
Diese Geschichten hier sind ganz anders. Da gibt es keine Rheinromantik, um so mehr Sehnsüchte ... So alltäglich die Figuren auf den ersten Blick erscheinen, so sehr bewegen sie sich auf unheimlichem Untergrund. Das alles in höchst kunstvoller Schlichtheit erzählt. ("Das Magazin")
Andreas Stichmann erzählt vom Alltag, von Sehnsüchten und Abenteuern – überraschende und kunstvoll geschriebene Geschichten. ("HR 2 Kultur")
Gut ausgeleuchtete Skizzen von Menschen, die einer Sehnsucht folgen, einer Bestimmung Folge leisten, aber eben ohne das große Tamtam des Scheiterns oder des Gelingens ... eine große sprachliche Leistung. ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
Ein glänzender Erzählband ... "Loreley" ist ein kleines Juwel. ("Die Zeit")