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Unter Frauen Geschichten vom Lesen und Verehren | Mit einem Vorwort von Maria-Christina Piwowarski

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Herausgeber

Anna Humbert + weitere

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,3 cm

Gewicht

305 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00698-3

Beschreibung

Rezension

"Es gibt viel zu entdecken in dieser Anthologie, die dazu auffordert, Literatur als das zu nehmen, was sie auch sein kann: eine Inspiration für das eigene Leben." Profil 20240817

Portrait

Gabriele von Arnim wurde 1946 in Hamburg geboren. Sie hat studiert, promoviert und zehn Jahre als freie Journalistin in New York gelebt. Danach schrieb sie u.a. für DIE ZEIT und SÜDDEUTSCHE, BR und WDR und arbeitete als Moderatorin für ARTE, SDR/SWR und SF. Ihre Bücher Das Leben ist ein vorübergehender Zustand und Der Trost der Schönheit waren SPIEGEL-Bestseller..
Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit Dunkelgrün fast schwarz, 2019 folgte Das Licht ist hier viel heller. Die Wut, die bleibt (2022) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. Und alle so still (2024) gelangte in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen..
Mirrianne Mahn wurde 1989 in Buea/Kamerun geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Hunsrück auf. Mittlerweile lebt sie in Frankfurt, wo sie sich als Aktivistin und Theatermacherin gegen Diskriminierung und Rassismus engagiert. Sie ist Referentin für Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung und seit 2021 Stadtverordnete in Frankfurt am Main. Für ihr politisches Engagement wurde sie vom FOCUS Magazin zu einer der 100 Frauen des Jahres 2021 gewählt. Mit Issa war sie für den Debütpreis der LitCologne nominiert..
Kathrin Weßling ist Autorin und Social-Media-Expertin. Ihre Postings und Beiträge verfolgen über 70.000 Menschen. Ihr Buch Super, und dir?, wurde von Presse und Leser*innen als »der Roman ihrer Generation« gefeiert. Sie schreibt außerdem regelmäßig für ZEIT ONLINE, Spiegel, ZEIT uvm. Kathrin Weßling lebt in Berlin..
Ruth-Maria Thomas, 1993 geboren und in Cottbus aufgewachsen, war als Sozialarbeiterin in der Jugendhilfe tätig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und ist Mitgründerin des erotischen Literaturmagazins Hot Topic!. 2022 war sie Finalistin des Open Mike. In ihren Texten, die u. a. im Rundfunk und in Literaturmagazinen erscheinen, beschäftigt sie sich immer wieder mit den Fallstricken weiblicher Sozialisation. Zuletzt erschien ihre Kurzgeschichte Glitzer in DAS GRAMM und wie ich frau bin bei SuKuLTuR. .
Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet. Ihre Romane wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis und dem International Dagger Award. «Über Söhne» ist ihr erstes erzählendes Sachbuch..
Jacinta Nandi, 1980 in East London geboren, ist Tochter eines britischen Inders und einer leidenschaftlichen nordenglischen Kommunistin und Feministin. Im Jahr 2000 kam sie nach Berlin, um Deutsch zu lernen. Dort ist sie geblieben, TEFL-Lehrerin, alleinerziehende Mama und letzten Endes auch: Autorin geworden. Sie war Mitglied der legendären Berliner Lesebühne Die Surfpoeten und schrieb für u. a. den Exberliner, die taz und das Missy Magazine, gründete das PoC-Künstler:innen-Kollektiv Parallelgesellschaft und ist Kolumnistin des Familientrios der Süddeutschen Zeitung. Sie hat zwei Söhne und wohnt in Berlin-Lichtenrade..
Anna Humbert ist seit 2021 Lektorin für deutschsprachige, englischsprachige und niederländische Literatur im Literaturprogramm von Rowohlt. Davor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und als Kuratorin am Literaturhaus Berlin beschäftigt, hier war sie verantwortlich für Ausstellungen und Literaturfestivals.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Herausgeber

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,8/2,3 cm

Gewicht

305 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00698-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Eine wunderbare Anthologie schreibender Frauen über die schreibenden Frauen ihres Lebens

Bewertung am 26.05.2024

Bewertungsnummer: 2209082

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Christina Piwowarski bezeichnet diese Sammlung in ihrem Vorwort als „eine feministische Doppelhelix der literarischen Entdeckungsfreude“ Man kann es nicht besser zusammenfassen! Mit jedem der 13 Beiträge schreibender Frauen ÜBER die schreibenden Frauen IHRES Lebens sehe ich diese Doppelhelix prachtvoll leuchtend vor mir aufsteigen. Sie wächst und wächst und ich dreh mich in sie hinein und bin am Ende ein Teil davon. Risiken und Nebenwirkungen, aber wer liest schon die Packungsbeilage: Die Wunschliste! Ich verspreche Euch, es wird nicht ohne Zuwachs ausgehen und Ihr werdet gern noch mehr und noch existenzieller lesen wollen. Wo findet Gabriele von Arnim Trost, Schönheit und Freude an den Widersprüchen des Lebens? Hätte ich mit Elizabeth Strout gerechnet? Wer hat Simone Buchholz in den „geheimen Club der dysfunktionalen, anstößigen, dabei aber extrem lustigen Frauen“ aufgenommen? Dorothy Parker! Die Frau „mit den dicksten Eiern von New York City“. Auf ganz unterschiedliche Weise verehren Autorinnen wie diese, Mareike Fallwickl, Ulrike Draesner, Jacinta Nandi uvm. ihre Heldinnen der Literatur. Mal als persönlicher Essay, mal als lyrischer gebrochener Text, mal als Dankes- oder Liebesbrief oder als weibliches Manifest. Die Perspektiven und Formen sind so unterschiedlich wie die Autorinnen selbst. Sie sind provokant, dominant, feminin, schwarz, trans, sanft, weich, kämpferisch, radikal. Manchmal kenne und bewohne ich einen Teil der Helix, manchmal nicht. Manchmal will ich eintauchen, nachspüren, „denkschreiben“ (Ulrike Draesner, S.36), manchmal nicht. Immer leben Frauen in diesen Texten und die Frauen hinter den Frauen. Immer blüht die Vielfalt auf und die Dankbarkeit für den Weg, auf dem sie gehen, dem sie einen Stein hinzufügen dürfen. Und plötzlich ist da eine Stimme, die könnte auch meine sein. Ich bin Teil des Clubs und dieses weiblichen Erkenntniswegs. Ich habe eine Lieblingsgeschichte, die ein Licht in meine Seele geworfen hat. Es ist die letzte des Bandes, die von Kathrin Weßling über „Ein Leben in Abwesenheit“ und ihre Verbindung zu Marlen Haushofers „Die Wand“. „Seit zehn Jahren nehme ich etwas zum Schlafen, seit fünfzehn Jahren lese ich die WAND wieder und wieder. Ich lese sie, wenn ich Angst habe, wenn ich traurig bin, ich lese sie, wenn alles zu viel ist und nur das Wenige noch hilft.“ S.176

Eine wunderbare Anthologie schreibender Frauen über die schreibenden Frauen ihres Lebens

Bewertung am 26.05.2024
Bewertungsnummer: 2209082
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Christina Piwowarski bezeichnet diese Sammlung in ihrem Vorwort als „eine feministische Doppelhelix der literarischen Entdeckungsfreude“ Man kann es nicht besser zusammenfassen! Mit jedem der 13 Beiträge schreibender Frauen ÜBER die schreibenden Frauen IHRES Lebens sehe ich diese Doppelhelix prachtvoll leuchtend vor mir aufsteigen. Sie wächst und wächst und ich dreh mich in sie hinein und bin am Ende ein Teil davon. Risiken und Nebenwirkungen, aber wer liest schon die Packungsbeilage: Die Wunschliste! Ich verspreche Euch, es wird nicht ohne Zuwachs ausgehen und Ihr werdet gern noch mehr und noch existenzieller lesen wollen. Wo findet Gabriele von Arnim Trost, Schönheit und Freude an den Widersprüchen des Lebens? Hätte ich mit Elizabeth Strout gerechnet? Wer hat Simone Buchholz in den „geheimen Club der dysfunktionalen, anstößigen, dabei aber extrem lustigen Frauen“ aufgenommen? Dorothy Parker! Die Frau „mit den dicksten Eiern von New York City“. Auf ganz unterschiedliche Weise verehren Autorinnen wie diese, Mareike Fallwickl, Ulrike Draesner, Jacinta Nandi uvm. ihre Heldinnen der Literatur. Mal als persönlicher Essay, mal als lyrischer gebrochener Text, mal als Dankes- oder Liebesbrief oder als weibliches Manifest. Die Perspektiven und Formen sind so unterschiedlich wie die Autorinnen selbst. Sie sind provokant, dominant, feminin, schwarz, trans, sanft, weich, kämpferisch, radikal. Manchmal kenne und bewohne ich einen Teil der Helix, manchmal nicht. Manchmal will ich eintauchen, nachspüren, „denkschreiben“ (Ulrike Draesner, S.36), manchmal nicht. Immer leben Frauen in diesen Texten und die Frauen hinter den Frauen. Immer blüht die Vielfalt auf und die Dankbarkeit für den Weg, auf dem sie gehen, dem sie einen Stein hinzufügen dürfen. Und plötzlich ist da eine Stimme, die könnte auch meine sein. Ich bin Teil des Clubs und dieses weiblichen Erkenntniswegs. Ich habe eine Lieblingsgeschichte, die ein Licht in meine Seele geworfen hat. Es ist die letzte des Bandes, die von Kathrin Weßling über „Ein Leben in Abwesenheit“ und ihre Verbindung zu Marlen Haushofers „Die Wand“. „Seit zehn Jahren nehme ich etwas zum Schlafen, seit fünfzehn Jahren lese ich die WAND wieder und wieder. Ich lese sie, wenn ich Angst habe, wenn ich traurig bin, ich lese sie, wenn alles zu viel ist und nur das Wenige noch hilft.“ S.176

Frauen, die über Frauen schreiben: Eine literarische Hommage an prägende Autorinnen von gefeierten Autorinnen der Gegenwartsliteratur

xxholidayxx am 16.05.2024

Bewertungsnummer: 2202625

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In deinen Texten, in deiner Arbeit gibt es immer ein Du und ein Ich. Es gibt immer Raum für Gespräch, für zwei Stimmen, manchmal sogar mehr. Nie stehst du vor mir, sitzt du vor mir und hältst mir Vorträge, erzählst mir, schreibst mir vor, was ich denken oder sehen soll. Du bietest mir, deiner Leserin, ein Gespräch an. Immer kommt es mir vor, als wolltest du, ewig neugierig, wissen, was deine Leserinnen denken. Immer gibst du der Ungewissheit ihren Raum." Zitat von Rasha Khayat, S. 80 (E-Book) "Immer wieder beneide ich Schriftsteller:innen darum, beim Schreiben mehrere Leben führen zu können. Das eigene und das ihrer Figuren. Aber Lesen ist immerhin, wie gesagt, der zweitbeste Weg zum DoppelLeben." Zitat von Gabriele von Arnim, S. 14 (E-Book) "Unter Frauen: Geschichten vom Lesen und Verehren" ist eine vielfältige Anthologie herausgegeben von Anna Humpert und erschienen beim Rowohlt Verlag. In dieser Sammlung zelebrieren Schriftstellerinnen ihre literarischen Vorbilder und prägenden Werke, ein Manifest der weiblichen Solidarität, Bewunderung und Inspiration. Die Beiträge stammen von Gabriele von Arnim, Simone Buchholz, Ulrike Draesner, Mareike Fallwickl, Yael Inokai, Rasha Khayat, Mirrianne Mahn, Daria Kinga Majewski, Jacinta Nandi, Deniz Ohde, Jovana Reisinger, Ruth-Maria Thomas, Kathrin Weßling. Zudem gibt es ein tolles Vorwort von Maria-Christina Piwowarski. Die Anthologie präsentiert 13 diverse Beiträge diverser Autorinnen (von denen ich von bisher 3 schon was gelesen hab) in unterschiedlichen Längen und Stilen, von klassischen Essays bis hin zu Briefen und Prosatexten.. Es bietet eine Fülle von Buchempfehlungen und stellt neue und alte bzw. vergessene Autorinnen vor, die unbedingt entdeckt werden müssen. Jeder Beitrag ist so individuell wie die Autorinnen selbst, und die verschiedenen Herangehensweisen machen die Lektüre abwechslungsreich. Persönlich haben mich besonders die Beiträge von Rasha Khayat, Jovana Reisinger, Ruth-Maria Thomas und Kathrin Weßling angesprochen. Auch die sprachliche Brillanz von Gabriele von Arnim ist hervorzuheben - eine Queen der schön ausgeschmückten und bildhaften Sprache. Ein interessantes Highlight am Ende des Buches ist die Erklärung des Covers - auch eine Wertschätzung gegenüber der Künstlerin Shara Hughes, die es entworfen hat. Zusätzlich hab ich für mich ein Podcasttipp mitnehmen können: der feministischer Literaturpodcast "Fempire – der Podcast über Frauen, die schreiben". Insgesamt bietet "Unter Frauen" eine facettenreiche Reise durch die Welt der Schriftstellerinnen und ihrer inspirierenden Werke. Aufgrund der Vielseitigkeit der Beiträge und weil dadurch mein SUB nicht kleiner wird :P SPAß (ich freu mich schon sehr auf Elisabeth Strout, Deniz Ohde, Joan Didion, Franziska Schutzbach, Violette Leduc, McKenzie Wark, Irmgard Keun und Marlen Haushofer, die ich demnächst lesen werde ) vergebe ich voll 5 von 5 Sternen. "Es ist auch beruhigend, dass alles, was ich schon einmal gefühlt habe, so oder so ähnlich bereits vor mir gefühlt wurde." Zitat von Ruth-Maria Thomas , S. 163 (E-Book) "Lesen ist existentiell für unsere Seelenerkundung. Und in grausamen und zerbrechlichen Zeiten wie diesen erst recht, damit wir den Menschen in seiner Härte und Wut, seiner Verwirrtheit und auch in seiner Liebe und Güte nicht aus dem Blick verlieren." Zitat von Gabriele von Arnim, S. 12 (E-Book) Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung dazu jedoch nicht beeinflusst.

Frauen, die über Frauen schreiben: Eine literarische Hommage an prägende Autorinnen von gefeierten Autorinnen der Gegenwartsliteratur

xxholidayxx am 16.05.2024
Bewertungsnummer: 2202625
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"In deinen Texten, in deiner Arbeit gibt es immer ein Du und ein Ich. Es gibt immer Raum für Gespräch, für zwei Stimmen, manchmal sogar mehr. Nie stehst du vor mir, sitzt du vor mir und hältst mir Vorträge, erzählst mir, schreibst mir vor, was ich denken oder sehen soll. Du bietest mir, deiner Leserin, ein Gespräch an. Immer kommt es mir vor, als wolltest du, ewig neugierig, wissen, was deine Leserinnen denken. Immer gibst du der Ungewissheit ihren Raum." Zitat von Rasha Khayat, S. 80 (E-Book) "Immer wieder beneide ich Schriftsteller:innen darum, beim Schreiben mehrere Leben führen zu können. Das eigene und das ihrer Figuren. Aber Lesen ist immerhin, wie gesagt, der zweitbeste Weg zum DoppelLeben." Zitat von Gabriele von Arnim, S. 14 (E-Book) "Unter Frauen: Geschichten vom Lesen und Verehren" ist eine vielfältige Anthologie herausgegeben von Anna Humpert und erschienen beim Rowohlt Verlag. In dieser Sammlung zelebrieren Schriftstellerinnen ihre literarischen Vorbilder und prägenden Werke, ein Manifest der weiblichen Solidarität, Bewunderung und Inspiration. Die Beiträge stammen von Gabriele von Arnim, Simone Buchholz, Ulrike Draesner, Mareike Fallwickl, Yael Inokai, Rasha Khayat, Mirrianne Mahn, Daria Kinga Majewski, Jacinta Nandi, Deniz Ohde, Jovana Reisinger, Ruth-Maria Thomas, Kathrin Weßling. Zudem gibt es ein tolles Vorwort von Maria-Christina Piwowarski. Die Anthologie präsentiert 13 diverse Beiträge diverser Autorinnen (von denen ich von bisher 3 schon was gelesen hab) in unterschiedlichen Längen und Stilen, von klassischen Essays bis hin zu Briefen und Prosatexten.. Es bietet eine Fülle von Buchempfehlungen und stellt neue und alte bzw. vergessene Autorinnen vor, die unbedingt entdeckt werden müssen. Jeder Beitrag ist so individuell wie die Autorinnen selbst, und die verschiedenen Herangehensweisen machen die Lektüre abwechslungsreich. Persönlich haben mich besonders die Beiträge von Rasha Khayat, Jovana Reisinger, Ruth-Maria Thomas und Kathrin Weßling angesprochen. Auch die sprachliche Brillanz von Gabriele von Arnim ist hervorzuheben - eine Queen der schön ausgeschmückten und bildhaften Sprache. Ein interessantes Highlight am Ende des Buches ist die Erklärung des Covers - auch eine Wertschätzung gegenüber der Künstlerin Shara Hughes, die es entworfen hat. Zusätzlich hab ich für mich ein Podcasttipp mitnehmen können: der feministischer Literaturpodcast "Fempire – der Podcast über Frauen, die schreiben". Insgesamt bietet "Unter Frauen" eine facettenreiche Reise durch die Welt der Schriftstellerinnen und ihrer inspirierenden Werke. Aufgrund der Vielseitigkeit der Beiträge und weil dadurch mein SUB nicht kleiner wird :P SPAß (ich freu mich schon sehr auf Elisabeth Strout, Deniz Ohde, Joan Didion, Franziska Schutzbach, Violette Leduc, McKenzie Wark, Irmgard Keun und Marlen Haushofer, die ich demnächst lesen werde ) vergebe ich voll 5 von 5 Sternen. "Es ist auch beruhigend, dass alles, was ich schon einmal gefühlt habe, so oder so ähnlich bereits vor mir gefühlt wurde." Zitat von Ruth-Maria Thomas , S. 163 (E-Book) "Lesen ist existentiell für unsere Seelenerkundung. Und in grausamen und zerbrechlichen Zeiten wie diesen erst recht, damit wir den Menschen in seiner Härte und Wut, seiner Verwirrtheit und auch in seiner Liebe und Güte nicht aus dem Blick verlieren." Zitat von Gabriele von Arnim, S. 12 (E-Book) Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung dazu jedoch nicht beeinflusst.

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