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Zeit der Geister "Packend und anschaulich ... von zeitloser Aktualität." Rainer Moritz

4

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Abbildungen

Mit 3 s/w Karten

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,6 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ghost Season

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0193-6

Beschreibung

Rezension

Vielschichtig. ("SWR 2 Kultur")
Ein großer Roman. ("tip Berlin")
Packend. ("Berliner Zeitung")
Packend und anschaulich ... Fatin Abbas ist ein eindringliches Debüt gelungen ... von zeitloser Aktualität. ("Die Presse")
Ergreifend ... starkes literarisches Debüt, das alle Höhen und Tiefen menschlicher Existenz formvollendet auslotet. ("MDR Kultur "Unter Büchern"")
Überwältigende Präsenz, charakterliche Tiefe und dramatische Fallhöhe. ("Badische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Abbildungen

Mit 3 s/w Karten

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,6 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Beige / Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ghost Season

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0193-6

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    18.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit einer kraftvollen Sprache und in eindrucksvollen Bildern

    Mit “Zeit der Geister” gelingt der US-Amerikanerin Fatin Abbas, die selbst sudanesische Wurzeln hat, ein eindringlicher Blick in die bewegte Geschichte des Sudan. Angesiedelt hat sie ihre Story in den frühen 2000er Jahren und in einer fiktiven Stadt mitten im Zentrum des Landes. Sie beschreibt sehr anschaulich die schwelenden und immer explosiver werdenden Konflikte zwischen den muslimischen Nomaden und den christlich-missionierten Niloten. Dabei zeigt sie, wie unterschiedlich der Blick ihrer fünf Figuren auf die Situation ist: Da sind Alex und Dena, die beide meinen, dass ihnen als vermeintlich unbeteiligten Ausländern nichts passieren kann und die erst spät merken, dass dies eine fatale Fehleinschätzung ist. Und da sind William und Layla, die als Einheimische sowieso keine Chance haben, sich herauszuhalten. Dies alles erzählt Fatin Abbas in “Zeit der Geister” mit einer kraftvollen Sprache und in eindrucksvollen Bildern, die uns einen intensiven Einblick in das Land am Roten Meer geben.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe, die nicht sein darf und der Krieg

    „Zeit der Geister“ ist ein Roman, der im Sudan handelt, in der Provinz Süd-Kordofan. Schon dieser Aspekt ist für mich ein Grund gewesen, nach dem Buch zu greifen, begeistert mich der Sudan schon eine geraume Zeit. In Kinderzeiten waren es Filme, dann kamen die Bücher. Der Brockhaus Verlag Leipzig begann in den Achtziger Jahren alte Reisebeschreibungen neu herauszubringen. Unter ihnen war das Buch „Im Herzen von Afrika“ von Georg Schweinfurth. Dieses Buch war ein weiterer Grund für meine Liebe zu den Bewohnern der Landschaften des Sudan. Wobei der Begriff Sudan hier ethnologisch gemeint ist und daher weitere Gebiete darin zusammenfasst, als das Gebiet des heutigen Staates Sudan umfasst. Im völkerkundlichen Gebiet Sudan trafen arabische Stämme auf autochthone Bevölkerungen, ein kultureller Austausch begann, aber leider auch kriegerische Kontakte. Der arabische Einfall in Nordafrika begann 647 n. Chr., in den Gebieten des Sudan fand die Besiedelung etwas zeitversetzter statt, etwa ab 1100 n. Chr.. Seither gibt es dieses Hin und Her in den Besitzansprüchen, in den Kriegen und in den Beziehungen der unterschiedlichen Völkerschaften. Dies nur als kurzer Abriss zum Geschehen des Buches. In Süd-Kordofan siedeln die verschiedenen Stämme der Bewohner der Nuba-Berge, die arabische Bevölkerung und die nilotischen Dinka.  Dies zum Verständnis des Buches. Hinzu kommen nun europäische/westliche Ansichten. Denn seit der Kolonialzeit mischen hier in dieser Gemengelage auch noch europäische und etwas später auch amerikanische Interessen mit.  In dem Buch „Zeit der Geister“ wird das politische Geschehen am Rand geschildert, der Autorin ist die menschliche Sicht hier wichtiger. Eine NGO versucht hier im Süd-Kordofan zu helfen, inwieweit sie das Geschehen in Süd-Kordofan im Blick hat, kommt nicht vollkommen zum Tragen, es hat aber für mich irgendwie den Anschein, dass dies nicht so wichtig scheint. Keine Ahnung, ob dies der Realität entspricht. Doch wächst jede menschliche Anstrengung mit ihren Akteuren und da wir nicht alle perfekt und meisterhaft agieren, scheinen Fehler hier vorprogrammiert zu sein. Doch Fehler in dieser Gemengelage. Nun ja.  In der NGO arbeiten der amerikanische Kartograf Alex aus Cleveland, der nilotische William als ortskundiger Unterstützer und Dolmetscher und die arabische Layla als Köchin. Mit dabei, aber nicht direkt in der NGO tätig, ist die amerikanische Filmerin Dena, deren Eltern aus dem Sudan stammen, die also einiges am Geschehen im Sudan kennt, allerdings eher vom Hörensagen als durch eigenes Erleben. Denn plötzlich ist die ruhige Welt Geschichte, Rebellen tauchen auf und deren Tun ruft die Reaktion des Staates hervor, wie auch das Tun des arabischen Staates Reaktionen bei Nuba und Dinka hervorruft.  Eine Liebe steht zentral, eine Liebe, die etwas allzu gewollt erscheint. Dennoch kann ich dieses allzu sehr konstruierte dennoch verzeihen, denn die Geschichte, die Informationen zum Procedere in Süd-Kordofan finde ich hier wichtiger. Und dies gelingt Fatin Abbas sehr gut. Denn hier bekommt der geneigte Leser ach Informationen zum politischen Geschehen in Süd-Kordofan, wie auch der Rolle des Westens darin. Dahingehend ist es ein kluger Roman, den Fatin Abbas hier geschrieben hat und diese mich nicht völlig überzeugende Liebesgeschichte empfinde ich hier eher als Mittel zum Zweck. Von daher passt hier alles für mich.  Wer am Geschehen im Sudan interessiert ist, sollte zu diesem Buch hier greifen. Mir hat es sehr gut gefallen. 

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebe, die nicht sein…

    Eine Liebe, die nicht sein darf und der Krieg „Zeit der Geister“ ist ein Roman, der im Sudan handelt, in der Provinz Süd-Kordofan. Schon dieser Aspekt ist für mich ein Grund gewesen, nach dem Buch zu greifen, begeistert mich der Sudan schon eine geraume Zeit. In Kinderzeiten waren es Filme, dann kamen die Bücher. Der Brockhaus Verlag Leipzig begann in den Achtziger Jahren alte Reisebeschreibungen neu herauszubringen. Unter ihnen war das Buch „Im Herzen von Afrika“ von Georg Schweinfurth. Dieses Buch war ein weiterer Grund für meine Liebe zu den Bewohnern der Landschaften des Sudan. Wobei der Begriff Sudan hier ethnologisch gemeint ist und daher weitere Gebiete darin zusammenfasst, als das Gebiet des heutigen Staates Sudan umfasst. Im völkerkundlichen Gebiet Sudan trafen arabische Stämme auf autochthone Bevölkerungen, ein kultureller Austausch begann, aber leider auch kriegerische Kontakte. Der arabische Einfall in Nordafrika begann 647 n. Chr., in den Gebieten des Sudan fand die Besiedelung etwas zeitversetzter statt, etwa ab 1100 n. Chr.. Seither gibt es dieses Hin und Her in den Besitzansprüchen, in den Kriegen und in den Beziehungen der unterschiedlichen Völkerschaften. Dies nur als kurzer Abriss zum Geschehen des Buches. In Süd-Kordofan siedeln die verschiedenen Stämme der Bewohner der Nuba-Berge, die arabische Bevölkerung und die nilotischen Dinka. Dies zum Verständnis des Buches. Hinzu kommen nun europäische/westliche Ansichten. Denn seit der Kolonialzeit mischen hier in dieser Gemengelage auch noch europäische und etwas später auch amerikanische Interessen mit. In dem Buch „Zeit der Geister“ wird das politische Geschehen am Rand geschildert, der Autorin ist die menschliche Sicht hier wichtiger. Eine NGO versucht hier im Süd-Kordofan zu helfen, inwieweit sie das Geschehen in Süd-Kordofan im Blick hat, kommt nicht vollkommen zum Tragen, es hat aber für mich irgendwie den Anschein, dass dies nicht so wichtig scheint. Keine Ahnung, ob dies der Realität entspricht. Doch wächst jede menschliche Anstrengung mit ihren Akteuren und da wir nicht alle perfekt und meisterhaft agieren, scheinen Fehler hier vorprogrammiert zu sein. Doch Fehler in dieser Gemengelage. Nun ja. In der NGO arbeiten der amerikanische Kartograf Alex aus Cleveland, der nilotische William als ortskundiger Unterstützer und Dolmetscher und die arabische Layla als Köchin. Mit dabei, aber nicht direkt in der NGO tätig, ist die amerikanische Filmerin Dena, deren Eltern aus dem Sudan stammen, die also einiges am Geschehen im Sudan kennt, allerdings eher vom Hörensagen als durch eigenes Erleben. Denn plötzlich ist die ruhige Welt Geschichte, Rebellen tauchen auf und deren Tun ruft die Reaktion des Staates hervor, wie auch das Tun des arabischen Staates Reaktionen bei Nuba und Dinka hervorruft. Eine Liebe steht zentral, eine Liebe, die etwas allzu gewollt erscheint. Dennoch kann ich dieses allzu sehr konstruierte dennoch verzeihen, denn die Geschichte, die Informationen zum Procedere in Süd-Kordofan finde ich hier wichtiger. Und dies gelingt Fatin Abbas sehr gut. Denn hier bekommt der geneigte Leser ach Informationen zum politischen Geschehen in Süd-Kordofan, wie auch der Rolle des Westens darin. Dahingehend ist es ein kluger Roman, den Fatin Abbas hier geschrieben hat und diese mich nicht völlig überzeugende Liebesgeschichte empfinde ich hier eher als Mittel zum Zweck. Von daher passt hier alles für mich. Wer am Geschehen im Sudan interessiert ist, sollte zu diesem Buch hier greifen. Mir hat es sehr gut gefallen.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    4/5

    27.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und gut erzählt!

    Der Sudan. Ein Land auf dem afrikanischen Kontinent, südlich von Ägypten. Seit vielen Jahrzehnten gebeutelt von Kriegen, Auseinandersetzungen verschiedener Ethnien, Militärgewalt. Das Land kommt nicht zur Ruhe, die Menschen sind, wie immer, die Leidtragenden. In einer kleinen Stadt, in einem umkämpften Teil des Landes, ist das Haus einer NGO im Bereich Entwicklungshilfe zum vermeintlich sicheren Bereich für eine zusammengewürfelte Gruppe von jungen Leuten geworden. Alex, der Amerikaner, der als Karthograf für die NGO arbeitet, Mustafa, der jüngste, der für Haus und Hof sorgt um Geld für seine Ausbildung zu verdienen und Dena, die im Ausland lebt und ihre Heimat besucht und filmt. Ganz wichtig sind dann noch William, der eigentliche Held der Geschichte und Layla, die Köchin. Die beiden, obwohl sie verschiedenen Stämmen angehören, verlieben sich und wollen heiraten. Eines Tages wird nun etwas außerhalb der Stadt, eine nicht mehr zu identifizierende Leiche gefunden und zum Haus der NGO gebracht. Und die Konflikte beginnen… Was mich an dem Buch als erstes einmal so gefesselt hat, waren die schönen Beschreibungen der Autorin über das afrikanische Leben in so einer Kleinstadt. Der Markt im Mittelpunkt, die Hühner, das Chaos, der Staub, die Hitze und die Menschen. Der Autorin gelingt es gut, die einzelnen Charaktere der jungen Leute einzelnen Positionen zuzuordnen und somit verschiedenen Ansichten und Konfliktpunkte deutlich zu machen. Sie schont den Leser nicht, als die kriegerischen Auseinandersetzungen beginnen, es wird grausam und hart aber das ist die Realität. Genau dadurch verdeutlicht sie die unglaubliche Willkür, die bei solchen Konflikten herrscht. Die anrührende Liebesgeschichte zwischen William und Layla trägt den Leser durch das Buch und ist der rote Faden dieser gut komponierten Geschichte. Unterhaltsam und spannend ist das Buch, etwas für Afrika-Liebhaber aber auch Leser, die gerne in andere Kulturen eintauchen. Und das Cover ist einfach wunderschön!!!! Aus dem Englischen von Bernhard Robben übersetzt.

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