Die Kunst des Lebens, die Kunst des Sterbens "Jäger ist einer der faszinierendsten Denker hierzulande." Die Welt
125,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
16.04.2024
Verlag
Rowohlt BerlinSeitenzahl
272
Maße (L/B/H)
20,7/13,3/2,8 cm
Gewicht
356 g
Farbe
Anthrazit / Camel
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7371-0170-7
Warnhinweis
nicht erforderlich.
«Philosophieren heißt sterben lernen», bekannte Montaigne einmal. Er war nicht der Erste, der darauf hinwies, dass das Leben nur von der Endlichkeit her wirklich zu ergründen ist. Die «Ars Moriendi», die Kunst des Sterbens, hat eine weit zurückführende Tradition, und mit ihr untrennbar verbunden ist die «Ars Vivendi», die Kunst des Lebens, deren Ursprünge bis in die Antike reichen. Lorenz Jäger greift ein großes Thema auf und fragt in seiner ebenso klugen wie leichtfüßigen Erkundung, was die Endlichkeit für unsere Lebensführung bedeutet. Er blickt auf früheste literarische Werke wie das Gilgamesch-Epos und die Bibel, auf die fragwürdige Gelassenheit der Stoiker, das japanische Feiern der Vergänglichkeit oder die Unsterblichkeitsträume des Silicon Valley, befragt mit Georg Büchner einen Frühverstorbenen, mit Hans-Georg Gadamer oder Claude Lévi-Strauss Hundertjährige. Dabei spricht Jäger immer auch über unsere Gegenwart, über das, was unser Leben reich und sinnhaft machen kann, über unseren Umgang mit der Zeit angesichts der Endlichkeit, die Gestaltung unserer Ziele und Wünsche – ein im besten Sinne existenzielles Buch.
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Anspruchsvolles Buch
Bewertung aus Zollikon am 28.10.2024
Bewertungsnummer: 2327421
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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