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Die fernen Orte des Versagens

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

84793

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

2079 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783751809382

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

84793

Erscheinungsdatum

21.09.2023

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Dateigröße

2079 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783751809382

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Erzählungen über das Erzählen

Bewertung am 05.01.2024

Bewertungsnummer: 2102559

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erzählen selbst lebt davon, dass Welten erschaffen werden – Orte, Figuren, Handlungen, die sich vor unserem inneren Auge abzeichnen. Und je weiter sich das Erzählte von unserer bekannten Realität entfernt, umso anspruchsvoller wird es, diesen Effekt noch zu erzeugen. Genau das schafft Frank Witzel mit seinen Erzählungen jedoch meisterhaft. Sie sind wahnwitzig und irritierend, aber ohne jeglichen Verdacht, aus Unsinn entsprungen zu sein. “Die fernen Orte des Versagens” besteht im besten Sinne des Erzählens aus erschaffener Wirklichkeit. Einen offensichtlichen Zusammenhang der Geschichten, ein sinnstiftendes Element oder gar Pointen darf man nicht erwarten, weshalb auch die Gefahr besteht, beim Lesen zeitweise den Anschluss zu verlieren. Eine Gemeinsamkeit führt dann aber doch wie ein roter Faden durch das Buch: Witzels Erzählungen verhandeln das Erzählen selbst. Immer wieder tauchen Binnenerzählungen oder unzuverlässige Erzählfiguren auf, in “Ein Pilzsammler” wird mit der Motivation des Protagonisten ein zentrales Handlungselement vollständig ausgeblendet. Witzels Texte werden durch diese fast schon wie Experimente anmutenden Besonderheiten noch einmal kunstvoller, sie laden dazu ein, sich eingehender mit ihnen zu beschäftigen und sie zu untersuchen. “Die fernen Orte des Versagens” eignet sich damit möglicherweise nicht als entspannte Abendlektüre, zählt aber zum Eindrucksvollsten, was die deutsche Literatur gegenwärtig zu bieten hat.

Erzählungen über das Erzählen

Bewertung am 05.01.2024
Bewertungsnummer: 2102559
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erzählen selbst lebt davon, dass Welten erschaffen werden – Orte, Figuren, Handlungen, die sich vor unserem inneren Auge abzeichnen. Und je weiter sich das Erzählte von unserer bekannten Realität entfernt, umso anspruchsvoller wird es, diesen Effekt noch zu erzeugen. Genau das schafft Frank Witzel mit seinen Erzählungen jedoch meisterhaft. Sie sind wahnwitzig und irritierend, aber ohne jeglichen Verdacht, aus Unsinn entsprungen zu sein. “Die fernen Orte des Versagens” besteht im besten Sinne des Erzählens aus erschaffener Wirklichkeit. Einen offensichtlichen Zusammenhang der Geschichten, ein sinnstiftendes Element oder gar Pointen darf man nicht erwarten, weshalb auch die Gefahr besteht, beim Lesen zeitweise den Anschluss zu verlieren. Eine Gemeinsamkeit führt dann aber doch wie ein roter Faden durch das Buch: Witzels Erzählungen verhandeln das Erzählen selbst. Immer wieder tauchen Binnenerzählungen oder unzuverlässige Erzählfiguren auf, in “Ein Pilzsammler” wird mit der Motivation des Protagonisten ein zentrales Handlungselement vollständig ausgeblendet. Witzels Texte werden durch diese fast schon wie Experimente anmutenden Besonderheiten noch einmal kunstvoller, sie laden dazu ein, sich eingehender mit ihnen zu beschäftigen und sie zu untersuchen. “Die fernen Orte des Versagens” eignet sich damit möglicherweise nicht als entspannte Abendlektüre, zählt aber zum Eindrucksvollsten, was die deutsche Literatur gegenwärtig zu bieten hat.

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Die fernen Orte des Versagens

von Frank Witzel

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