Die Hexenverfolgung in der frühen Neuzeit innerhalb der Verwandtschaften Das Mutter-Tochter Hexengespann?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
553 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346945082
Daraufhin folgt die Analyse der Verfolgung innerhalb der Verwandtschaft. Denn woher stammten die Vorstellungen über Zauberei innerhalb des Familienverbandes? Weshalb waren Familienmitglieder von Angeklagten einer größeren Gefahr ausgesetzt, ebenfalls der Hexerei bezichtigt zu werden, als Außenstehende? Zu der Beantwortung dieser Fragen werden zwei kurzes Fallbeispiele aus der Stadt Lippe und Detmold skizziert. Hierbei werden besonders die innerfamiliären Konflikte in den Vordergrund gestellt, da diese oft ein Auslöser von Verdächtigungen und Anklagen darboten.
Denn nicht nur die direkte Verwandtschaft war ein größeres Risiko, sondern auch der nähere Umkreis. Hierbei spielte beispielsweise die Nachbarschaft eine zentrale Rolle, da nicht nur innerfamiliäre Konflikte zu Anschuldigungen und Anklagen führten.
Daraufhin folgt die Untersuchung des Phänomens der Mutter-Tochter Paare als Hexen. Das zentrale Fallbeispiel, das im Rahmen dieser Hausarbeit behandelt wird, ist die Geschichte von Catharina Rudeloff. Die Vorwürfe der Hexerei gegen sie und ihre Familie wurden von mehreren Personen aus ihrem Dorf erhoben, die behaupteten von Catharina und ihrer Familie verhext worden zu sein. Auch die eigene Mutter Martha Kerste erhob zeitweise Vorwürfe gegen Catharina.
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