Produktbild: Tod auf der Elbe
Band 1

Tod auf der Elbe Kriminalroman | Vom Autor der Max-Heller-Reihe: Der neue historische Kriminalroman spielt in Dresden im ausgehenden 19. Jahrhundert.

7

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8598

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/3,7 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26385-6

Beschreibung

Rezension

Nicht nur ob der Spannung lesenswert, sondern auch ob der charakterstarken, kantigen Hauptfigur, ob des Sidekicks (Hellers Assistent ist nerdig, aber nicht nervig) und ob der detailreich beschriebenen kaiserzeitlichen Atmosphäre mit ihren krassen Arm-reich-Gegensätzen. ("General-Anzeiger")
›Tod auf der Elbe‹ ist der perfekte Beginn einer hoffentlich lang andauernden Krimi-Reihe. ("denglers buchkritik")

Produktdetails

Verkaufsrang

8598

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/3,7 cm

Gewicht

482 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26385-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein hochexplosiver Fall

    Gustav Johann Heller, Kriminalrat der Dresdner Staatspolizei, reitet morgens an der Elbe aus und regt sich über einen vorbeifahrenden Elbdampfer aus, als kurze Zeit später ein lauter Knall ertönt – der Kessel des Schiffs scheint explodiert zu sein. Ihm und den anderen Herbeigelaufenen bietet sich ein schreckliches Bild. In der starken Strömung treiben Tote und Ertrinkende. Unser Einsatz seine Lebens kann Gustav einen schwerverletzten Matrosen retten. Da Gustav irritiert ist, denn „Kessel explodieren nicht einfach so.“ (S. 25), besichtigt er zusammen mit seinem Assistenten am nächsten Tag das Wrack. Der Maschineningenieur des Schiffs sagt ihnen, dass alle Ventile versagt und die Druckanzeigen nicht funktioniert haben, was unwahrscheinlich ist, er aber keine Hinweise auf Sabotage finden kann. Auf der Suche nach den Überlebenden und Augenzeugen stellt Gustav fest, dass die nach und nach verschwinden bzw. tot aufgefunden werden. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen und ohne Befugnisse ermittelt er auf eigene Faust. „Tod auf der Elbe“ ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe von Bestseller-Autor Frank Goldammer und dreht sich um den Großvater von Kommissar Max Heller, der schon einen Gastauftritt in „In Zeiten des Verbrechens“ hatte. Gustav kommt einem erbitterten Kampf um die Schifffahrtskonzession des Königs auf die Spur. Aber würde einer der Konkurrenten auch dafür töten? Gustav hat im Deutsch-Französischen Krieg als Rittmeister gedient, ist Kriminalrat und bewirtschaftet einen großen Hof in Oberpoyritz, auf dem er Pferde für das Militär und die Armee züchtet. Er ist unangepasst und lässt sich von anderen nichts sagen oder verbieten, davon können sowohl seine Vorgesetzten als auch Untergebenen ein Lied singen. Im Laufe der Ermittlungen macht er sich einige einflussreiche Feinde, aber er lässt sich nicht bremsen, wenn er sich erstmal festgebissen hat: „Ich tue nur, was sonst keiner tut. Ich gehe auch gegen jene vor, die sich sonst mit Geld und Stand aus allem frei kaufen können.“ (S. 179) Zudem wird er sich ihrer beschränkten Mittel bewusst: Er bräuchte Spezialisten (Chemiker, Mediziner, Physiker, Fotografen), die nur für die Polizei arbeiten, und Befugnisse, sämtliche staatliche Unterlagen einsehen zu dürfen. Damit ist er seiner Zeit voraus, auch wenn er sich mit der Schnelligkeit der Dampfschiffe noch nicht anfreunden kann. Zum Glück hat er gute Verbindungen und kennt Spezialisten, die ihn bei seine Nachforschungen unterstützen. Außerdem scheut er sich nicht, beim König vorstellig zu werden, als sein Hof überfallen und seine Familie bedroht wird. Frank Goldammer kann auch mit seiner neuen Reihe überzeugen. Er erzählt sehr tempo- und wendungsreich, und hält die Spannung bis zum Schluss. Denn Gustav hat zwar viele Indizien, aber keine Beweise, um den Täter zu überführen. Zudem gerät er in Verdacht, ein Sozialdemokrat zu sein, was ihn alle Ämter, Aufträge und Privilegien kosten könnte. Ich mag diesen kantigen Ermittler, der trotz aller Härte und Verbissenheit ein Herz für Schwächere hat. 5 Sterne und meine Leseempfehlung.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein hochexplosiver Fall…

    Ein hochexplosiver Fall Gustav Johann Heller, Kriminalrat der Dresdner Staatspolizei, reitet morgens an der Elbe aus und regt sich über einen vorbeifahrenden Elbdampfer aus, als kurze Zeit später ein lauter Knall ertönt – der Kessel des Schiffs scheint explodiert zu sein. Ihm und den anderen Herbeigelaufenen bietet sich ein schreckliches Bild. In der starken Strömung treiben Tote und Ertrinkende. Unser Einsatz seine Lebens kann Gustav einen schwerverletzten Matrosen retten. Da Gustav irritiert ist, denn „Kessel explodieren nicht einfach so.“ (S. 25), besichtigt er zusammen mit seinem Assistenten am nächsten Tag das Wrack. Der Maschineningenieur des Schiffs sagt ihnen, dass alle Ventile versagt und die Druckanzeigen nicht funktioniert haben, was unwahrscheinlich ist, er aber keine Hinweise auf Sabotage finden kann. Auf der Suche nach den Überlebenden und Augenzeugen stellt Gustav fest, dass die nach und nach verschwinden bzw. tot aufgefunden werden. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen und ohne Befugnisse ermittelt er auf eigene Faust. „Tod auf der Elbe“ ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe von Bestseller-Autor Frank Goldammer und dreht sich um den Großvater von Kommissar Max Heller, der schon einen Gastauftritt in „In Zeiten des Verbrechens“ hatte. Gustav kommt einem erbitterten Kampf um die Schifffahrtskonzession des Königs auf die Spur. Aber würde einer der Konkurrenten auch dafür töten? Gustav hat im Deutsch-Französischen Krieg als Rittmeister gedient, ist Kriminalrat und bewirtschaftet einen großen Hof in Oberpoyritz, auf dem er Pferde für das Militär und die Armee züchtet. Er ist unangepasst und lässt sich von anderen nichts sagen oder verbieten, davon können sowohl seine Vorgesetzten als auch Untergebenen ein Lied singen. Im Laufe der Ermittlungen macht er sich einige einflussreiche Feinde, aber er lässt sich nicht bremsen, wenn er sich erstmal festgebissen hat: „Ich tue nur, was sonst keiner tut. Ich gehe auch gegen jene vor, die sich sonst mit Geld und Stand aus allem frei kaufen können.“ (S. 179) Zudem wird er sich ihrer beschränkten Mittel bewusst: Er bräuchte Spezialisten (Chemiker, Mediziner, Physiker, Fotografen), die nur für die Polizei arbeiten, und Befugnisse, sämtliche staatliche Unterlagen einsehen zu dürfen. Damit ist er seiner Zeit voraus, auch wenn er sich mit der Schnelligkeit der Dampfschiffe noch nicht anfreunden kann. Zum Glück hat er gute Verbindungen und kennt Spezialisten, die ihn bei seine Nachforschungen unterstützen. Außerdem scheut er sich nicht, beim König vorstellig zu werden, als sein Hof überfallen und seine Familie bedroht wird. Frank Goldammer kann auch mit seiner neuen Reihe überzeugen. Er erzählt sehr tempo- und wendungsreich, und hält die Spannung bis zum Schluss. Denn Gustav hat zwar viele Indizien, aber keine Beweise, um den Täter zu überführen. Zudem gerät er in Verdacht, ein Sozialdemokrat zu sein, was ihn alle Ämter, Aufträge und Privilegien kosten könnte. Ich mag diesen kantigen Ermittler, der trotz aller Härte und Verbissenheit ein Herz für Schwächere hat. 5 Sterne und meine Leseempfehlung.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    10.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Er kann auch 19. Jahrhundert!

    Mit dem Beginn der neuen Krimi-Reihe um Kriminalrat Gustav Heller ist Frank Goldammer nicht mehr nur der Dresdner Krimiautor für die Zeit ab 1945. Er wagt sich nun zurück bis ins Jahr 1879 und lässt den Großvater seines bisherigen Protagonisten Max Heller ermitteln. Die Zeit ist geprägt von ersten industriellen Fortschritten, die Gustav Heller fasziniert, aber auch teilweise recht skeptisch zur Kenntnis nimmt. Sein erster Fall hat auch gleich einen technischen Hintergrund: auf einem der neumodischen Dampfschiffe, die auf der Elbe fahren, ist ein Kessel explodiert und hat das Schiff zerstört und auch Menschenleben gefordert. Technisches oder menschliches Versagen? Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter? Die Zeit des späten 19. Jahrhunderts ist spannend, denn die technischen Fortschritte und auch die Fortschritte in der Kriminalistik lassen sich nicht mehr aufhalten. Diese Zeit des Umbruchs zu beschreiben ist allerdings auch eine ziemlich große Herausforderung, die der Autor aber mit Bravour gemeistert hat. An keiner Stelle hatte ich den Eindruck, etwas sei unlogisch oder der Zeit unangemessen geschildert worden. Ganz im Gegenteil, ich habe es genossen, Gustav Heller bei seinen Ermittlungen zu folgen – denn bei modernen Krimistoffen zwischen Smartphones und digitaler Forensik bleibt kaum noch Raum für die Spürnase oder den Scharfsinn eines Kriminalisten. Doch Gustav Heller hat diese Zeit – oder besser: er muss sie sich nehmen, denn schneller ging es damals eben nicht. Und das ist eigentlich auch mal ganz schön. Bis in die „3. Reihe“ sind die Nebenfiguren gut gezeichnet und haben Ecken und Kanten. Allen voran Hellers Assistent Schrumm, der mitunter ungewollt für Schmunzler sorgt, aber eigentlich ein so helles Köpfchen ist, dass man Respekt vor ihm haben muss. Auch Hellers Frau Helene, die eine patente und selbstbewusste Frau ist, passt sowohl in die Zeit als auch in ein modernes Frauenbild. Nicht zuletzt spielt auch der sächsische König eine kleine Rolle und diese ist ebenfalls mit einem Augenzwinkern gestaltet. Dieser erste Band der Reihe war für mich zwar kein atemberaubender Pageturner, aber doch ein wunderbar stimmiger historischer Roman, den ich gern gelesen habe und dem hoffentlich noch so einige Abenteuer für Gustav Heller folgen werden!

  • Blümchen

    aus Dresden

    4/5

    10.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Er kann auch 19. Jahrhundert!…

    Er kann auch 19. Jahrhundert! Mit dem Beginn der neuen Krimi-Reihe um Kriminalrat Gustav Heller ist Frank Goldammer nicht mehr nur der Dresdner Krimiautor für die Zeit ab 1945. Er wagt sich nun zurück bis ins Jahr 1879 und lässt den Großvater seines bisherigen Protagonisten Max Heller ermitteln. Die Zeit ist geprägt von ersten industriellen Fortschritten, die Gustav Heller fasziniert, aber auch teilweise recht skeptisch zur Kenntnis nimmt. Sein erster Fall hat auch gleich einen technischen Hintergrund: auf einem der neumodischen Dampfschiffe, die auf der Elbe fahren, ist ein Kessel explodiert und hat das Schiff zerstört und auch Menschenleben gefordert. Technisches oder menschliches Versagen? Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter? Die Zeit des späten 19. Jahrhunderts ist spannend, denn die technischen Fortschritte und auch die Fortschritte in der Kriminalistik lassen sich nicht mehr aufhalten. Diese Zeit des Umbruchs zu beschreiben ist allerdings auch eine ziemlich große Herausforderung, die der Autor aber mit Bravour gemeistert hat. An keiner Stelle hatte ich den Eindruck, etwas sei unlogisch oder der Zeit unangemessen geschildert worden. Ganz im Gegenteil, ich habe es genossen, Gustav Heller bei seinen Ermittlungen zu folgen – denn bei modernen Krimistoffen zwischen Smartphones und digitaler Forensik bleibt kaum noch Raum für die Spürnase oder den Scharfsinn eines Kriminalisten. Doch Gustav Heller hat diese Zeit – oder besser: er muss sie sich nehmen, denn schneller ging es damals eben nicht. Und das ist eigentlich auch mal ganz schön. Bis in die „3. Reihe“ sind die Nebenfiguren gut gezeichnet und haben Ecken und Kanten. Allen voran Hellers Assistent Schrumm, der mitunter ungewollt für Schmunzler sorgt, aber eigentlich ein so helles Köpfchen ist, dass man Respekt vor ihm haben muss. Auch Hellers Frau Helene, die eine patente und selbstbewusste Frau ist, passt sowohl in die Zeit als auch in ein modernes Frauenbild. Nicht zuletzt spielt auch der sächsische König eine kleine Rolle und diese ist ebenfalls mit einem Augenzwinkern gestaltet. Dieser erste Band der Reihe war für mich zwar kein atemberaubender Pageturner, aber doch ein wunderbar stimmiger historischer Roman, den ich gern gelesen habe und dem hoffentlich noch so einige Abenteuer für Gustav Heller folgen werden!

  • Leselöwe

    aus Dresden

    3/5

    20.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geht so

    Ich liebe die Bücher dieses Autors und war auch schon mehrfach bei seinen lustigen Lesungen. Er ist ein „Kind“ unseres schönen Elbflorenz. Dieser Lokalcolorit ist es auch, der mich immer wieder fasziniert und den man auch in diesem Buch wiederfindet. Aber an die Bücher um Max Heller reicht dieses leider nicht heran, schade eigentlich. Es erstaunt mich dennoch immer wieder, wie Frank Goldammer es schafft, Bücher in solcher Menge und Qualität zu produzieren. Dafür hat er meine volle Anerkennung. Auch wenn meine Begeisterung für den „alten Heller“ sich in Grenzen hält, ich bin und bleibe Fan von Frank Goldammer.

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    Simone Schmid

    OSIANDER Stuttgart

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    5/5

    05.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Frank Goldammer kann auch mit...

    Frank Goldammer kann auch mit diesem Krimi 1879 in Dresden überzeugen. Er erzählt sehr tempo- und wendungsreich, und hält die Spannung bis zum Schluss. Denn Gustav hat zwar viele Indizien, aber keine Beweise, um den Täter zu überführen. Krimi-Tipp

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