Dieses Buch ist eine sorgfältig recherchierte und umfassende Tatsachensammlung zum Ukraine-Krieg. Mit eigenen Vermutungen hält sich der Autor zurück. Die bloßen Vorgänge sind dramatisch genug. Wie ist der Konflikt historisch entstanden? Mit welchen Weichenstellungen wurde auf den Krieg hingesteuert? Um was geht es wirklich? Wie haben die Ukraine, die USA, die NATO und Russland die Eskalations-Spirale angetrieben?
Es geht nicht darum, wer „gut“ oder „böse“ ist, wer „gewinnt“ oder „verliert“. Es geht darum, die Zusammenhänge zu verstehen. So erweitern wir den Raum für einen Dialog hin zum Frieden. Die Wahrheit macht frei. Und die Wahrheit zu achten führt zum Frieden.
Leserstimmen: „Ich kannte viele Fakten zum Ukraine-Krieg, aber das war bisher alles so fragmentiert in meinem Bewusstsein, viele lose Puzzle-Teile. Jetzt entstand ein Gesamtbild.“ – „Die Geschehnisse genau anzusehen, war sehr erschütternd.“ – „Es hat etwas mit mir gemacht. Ich fühle mich jetzt versöhnter, im Frieden.“
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
11.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein Krieg passiert nicht, er hat immer eine Vorgeschichte.
Konflikte können nicht gelöst werden in dem man nur eine Seite hört und die andere Seite pauschal verteufelt. In jedem Krieg bleibt die Wahrheit als erstes auf der Strecke und es gibt auf jeder Seite Täter und viele Opfer. Die nur Guten und die nur Bösen gibt es nicht. Dieses Buch gibt einen Blick auf Argumente, die in unserer westlichen Medienlandschaft leider nicht zu finden sind.
Möge sich ein jeder sein Bild machen. Ich finde dieses Buch sehr gut recherchiert, mit vielen Quellangaben. Ein wertvoller Beitrag zur Wahrheitssuche und zum Verständnis dieses unseligen Krieges. Das Buch gibt auch einen Hoffnungsschimmer, wie dieser Krieg beendet werden könnte, wenn konstruktive Mächte auf beiden Seiten das Sagen hätten.
Bewertung
5/5
25.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründig und faktenbasiert
Ein detailreiches Werk, das die Lücken füllt, welche westliche Medien und Politiker verschweigen. Sehr empfehlenswert, wer den Konflikt des Ukraine-Krieges verstehen möchte! Liefert ein wertvolles Argumentarium, um der einseitigen Berichterstattung entgegenzutreten.
TM
aus Bayern
5/5
20.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Transition News hat am 13.…
Transition News hat am 13. Nov. eine ausführliche Besprechung des Buches veröffentlicht: "Thomas Mayers detaillierte Recherche über den Konflikt bringt Überraschendes ans Licht. Er zeigt die historischen Hintergründe auf und erklärt, wie die Eskalations-Spirale angetrieben wurde. Der Bürgerrechtler und Meditationslehrer hilft dem Leser zudem dabei, mit der prekären Weltlage umzugehen. Wenn Sie denken, alles über den Ukraine-Krieg und dessen Hintergründe zu wissen, dann könnte Sie das Buch «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – Um was es wirklich geht» eines Besseren belehren. Wenn Sie der Meinung sind, wenig darüber zu wissen, dann ist das Werk sowieso empfehlenswert. In seinem zwölften Buch analysiert der Autor Thomas Mayer die Dynamiken der Eskalation dieses Konfliktes detailliert. Auf fast 600 Seiten geht er auf viele einigermassen bekannte Ereignisse ein, wie das Aufkommen des ukrainischen Nationalismus, der Putsch in Kiew 2014 oder die Provokationen der NATO gegenüber Russland in den Jahren vor dem russischen Einmarsch. Die tiefgründige Recherche, belegt mit über 800 Quellen, bringt jedoch Fakten ans Licht, die weitere Klarheit in diese Geschehnisse bringen. Daneben offenbart Mayer aber auch Tatsachen, die sogar manchen kundigen Lesern unbekannt sein dürften. Dazu gehören zum Beispiel die zahlreichen Bestrebungen der Krim-Halbinsel ab 1991, ihre Unabhängigkeit von der Ukraine zu erreichen. Diese wurde jeweils von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet, doch von der Ukraine mehrmals widerrechtlich verhindert. Mayer meint deshalb, nicht Russland hätte die Krim annektiert, wie westliche Politiker und Mainstream-Medien ständig behaupten, sondern die Ukraine – bevor 2014 eine Sezession und eine Angliederung der Halbinsel an Russland stattgefunden habe. Mayer zeigt auch die «unbekannte historische Tatsache» auf, dass der US-Imperialismus kein Zufall, sondern eine bewusste demokratische Entscheidung war – allerdings eine äusserst knappe. Dabei zitiert er den Autor Valentin Wember, der sich in «Ein Welthistorischer Kampf» wiederum auf Stephen Kinzers Buch «Overthrow» bezieht. Es geht um den Kampf der Isolationisten gegen die Imperialisten in den USA Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Dieser gipfelte 1899 in einer Abstimmung im Senat, welche die Imperialisten mit nur einer Stimme gewannen. Die Isolationisten wandten sich daraufhin an den Supreme Court, der mit fünf zu vier Stimmen ebenfalls für die imperialistische Ausdehnung stimmte. Wember kommentiert: «Damit war die Weiche gestellt. (…) Man könnte darüber ins Grübeln geraten, an was für seidenen Fäden manchmal die Weltgeschichte zu hängen scheint.» Spannend ist ausserdem zu lesen, wie die CIA seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die ukrainischen rechtsextremen Nationalisten um Stepan Bandera unterstützte und Einfluss auf die Ukraine nahm. Nach dem Krieg habe die CIA auf Banderas Sicherheitschef Mykola Lebed gesetzt. Als Leiter der UPA in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges habe dieser die «Säuberungen» der Westukraine von Polen und Juden koordiniert. Die CIA habe bis in die 80er Jahre mit Lebed zusammengearbeitet. Mayer beruft sich auf die Journalisten Matthias Bröckers und Paul Schreyer, die in ihrem Buch «Wir sind die Guten» von internen US-Dokumenten berichten, in denen Lebed als «bekannter Sadist und Kollaborateur der Deutschen» mit «hinterhältigem Charakter» beschrieben werde. Man habe gewusst, dass er von der Gestapo ausgebildet worden war und ihn zum «wichtigsten Mann der CIA» gemacht, «um im Kalten Krieg Einfluss in der Ukraine zu nehmen». Anhand von Tatsachen argumentiert Mayer hingegen, dass Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion keine imperialistischen Ambitionen hat, auch wenn uns das westliche Politiker und Medien ständig weismachen wollen. Im Pressetext schreibt der Autor: «Es geht nicht darum, wer ‹gut› oder ‹böse› ist, wer ‹gewinnt› oder ‹verliert›. Es geht darum, die Zusammenhänge zu verstehen. So entsteht der Raum für einen Dialog hin zum Frieden. Die Wahrheit macht frei. Und die Wahrheit zu achten führt zum Frieden.»
Bewertung
5/5
20.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Buchbesprechung
Transition News hat am 13. Nov. eine ausführliche Besprechung des Buches veröffentlicht:
"Thomas Mayers detaillierte Recherche über den Konflikt bringt Überraschendes ans Licht. Er zeigt die historischen Hintergründe auf und erklärt, wie die Eskalations-Spirale angetrieben wurde. Der Bürgerrechtler und Meditationslehrer hilft dem Leser zudem dabei, mit der prekären Weltlage umzugehen.
Wenn Sie denken, alles über den Ukraine-Krieg und dessen Hintergründe zu wissen, dann könnte Sie das Buch «Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – Um was es wirklich geht» eines Besseren belehren. Wenn Sie der Meinung sind, wenig darüber zu wissen, dann ist das Werk sowieso empfehlenswert.
In seinem zwölften Buch analysiert der Autor Thomas Mayer die Dynamiken der Eskalation dieses Konfliktes detailliert. Auf fast 600 Seiten geht er auf viele einigermassen bekannte Ereignisse ein, wie das Aufkommen des ukrainischen Nationalismus, der Putsch in Kiew 2014 oder die Provokationen der NATO gegenüber Russland in den Jahren vor dem russischen Einmarsch. Die tiefgründige Recherche, belegt mit über 800 Quellen, bringt jedoch Fakten ans Licht, die weitere Klarheit in diese Geschehnisse bringen.
Daneben offenbart Mayer aber auch Tatsachen, die sogar manchen kundigen Lesern unbekannt sein dürften. Dazu gehören zum Beispiel die zahlreichen Bestrebungen der Krim-Halbinsel ab 1991, ihre Unabhängigkeit von der Ukraine zu erreichen. Diese wurde jeweils von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet, doch von der Ukraine mehrmals widerrechtlich verhindert. Mayer meint deshalb, nicht Russland hätte die Krim annektiert, wie westliche Politiker und Mainstream-Medien ständig behaupten, sondern die Ukraine – bevor 2014 eine Sezession und eine Angliederung der Halbinsel an Russland stattgefunden habe.
Mayer zeigt auch die «unbekannte historische Tatsache» auf, dass der US-Imperialismus kein Zufall, sondern eine bewusste demokratische Entscheidung war – allerdings eine äusserst knappe. Dabei zitiert er den Autor Valentin Wember, der sich in «Ein Welthistorischer Kampf» wiederum auf Stephen Kinzers Buch «Overthrow» bezieht.
Es geht um den Kampf der Isolationisten gegen die Imperialisten in den USA Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Dieser gipfelte 1899 in einer Abstimmung im Senat, welche die Imperialisten mit nur einer Stimme gewannen. Die Isolationisten wandten sich daraufhin an den Supreme Court, der mit fünf zu vier Stimmen ebenfalls für die imperialistische Ausdehnung stimmte. Wember kommentiert:
«Damit war die Weiche gestellt. (…) Man könnte darüber ins Grübeln geraten, an was für seidenen Fäden manchmal die Weltgeschichte zu hängen scheint.»
Spannend ist ausserdem zu lesen, wie die CIA seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die ukrainischen rechtsextremen Nationalisten um Stepan Bandera unterstützte und Einfluss auf die Ukraine nahm. Nach dem Krieg habe die CIA auf Banderas Sicherheitschef Mykola Lebed gesetzt. Als Leiter der UPA in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges habe dieser die «Säuberungen» der Westukraine von Polen und Juden koordiniert. Die CIA habe bis in die 80er Jahre mit Lebed zusammengearbeitet.
Mayer beruft sich auf die Journalisten Matthias Bröckers und Paul Schreyer, die in ihrem Buch «Wir sind die Guten» von internen US-Dokumenten berichten, in denen Lebed als «bekannter Sadist und Kollaborateur der Deutschen» mit «hinterhältigem Charakter» beschrieben werde. Man habe gewusst, dass er von der Gestapo ausgebildet worden war und ihn zum «wichtigsten Mann der CIA» gemacht, «um im Kalten Krieg Einfluss in der Ukraine zu nehmen».
Anhand von Tatsachen argumentiert Mayer hingegen, dass Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion keine imperialistischen Ambitionen hat, auch wenn uns das westliche Politiker und Medien ständig weismachen wollen. Im Pressetext schreibt der Autor:
«Es geht nicht darum, wer ‹gut› oder ‹böse› ist, wer ‹gewinnt› oder ‹verliert›. Es geht darum, die Zusammenhänge zu verstehen. So entsteht der Raum für einen Dialog hin zum Frieden. Die Wahrheit macht frei. Und die Wahrheit zu achten führt zum Frieden.»
Das Buch geht auch auf die Wirtschaftssanktionen ein und erläutert, wie diese den Tatbestand der kriegerischen Handlung erfüllen. Gemäss dem Autor sind sie in allen derzeitigen Fällen völkerrechtswidrig.
Nicht zuletzt gibt Mayer Ratschläge, was man angesichts der prekären Weltlage tun kann, beginnend bei sich selbst. Er ist der Ansicht, dass man die eigene Ohnmacht gegenüber den Kriegstreibern nicht übergehen könne. Er empfiehlt stattdessen, «die Ohnmacht zu achten und sich zugleich auf das zu konzentrieren, was man selbst tun kann» und erläutert:
«Das ist ein Schlüssel: Die kollektive Willensbildung entsteht aus einem Zusammenfließen der Gedanken und Gefühle aller. Deshalb greift die Kriegspropaganda gezielt auf das Denken und Fühlen der Menschen zu. Hier haben wir die mächtigsten Handlungsmöglichkeiten. Wer innerlichen Frieden und Liebe lebendig werden lässt und aus der Kriegstreiberei und den Feindbildern aussteigt, verändert das kollektive Feld ein Stück weit. Mit jedem klaren Gedanken schwächen wir das Propaganda-Ungetüm, das sich wie eine dunkle Wolke über unserer Gesellschaft ausgebreitet und viele Köpfe und Herzen ergriffen hat.»
Die spirituelle Seite des Bürgerrechtlers und Meditationslehrers zeigt sich auch in einer sympathischen Besonderheit des Buches: Darin verteilt sind an manchen Ecken kleine Schutzgeister der Kathedrale von Chartres abgebildet. Man stösst zudem regelmässig auf ganzseitige Abbildungen von Friedensengeln und anderen religiösen Gestalten, die daran erinnern, um was es gehen sollte, und die wie Oasen der Ruhe und der Besonnenheit auf diesem kriegerischen Pfad wirken."
Bewertung
5/5
30.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Thomas Mayer belegt ein Geschehen, das entgegengesätzt ist zu dem, was und in den Medien gesagt wird..
Das Buch ist eine Zusammenfassung der Entwicklungen in der Ukraine, die schließlich zu einer Spaltung der Ukraine und zum Krieg führten. Einflussnahmen anderer Länder, wie der NATO-Staaten und Russland, kommen nur am Rande vor und nur, wo sie unmittelbar und offensichtlich sind. Der Autor führt das Buch ein mit seinen persönlichen Beweggründen, warum er auf die Wahrheitssuche gegangen ist und mit der Recherche begonnen hat. Hierzu zitiert er Karl Jaspers: «Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich.»
Die 600 Seiten des Buches haben es in sich. Viele der sachlich und mit Belegen aufgezeigten Begebenheiten widersprechen dem Narrativ, das uns in den Medien vorgeführt wird, um 180 Grad. Zum Beispiel, dass die Krim von Russland annektiert wurde. Mayer macht unzweifelhaft deutlich, dass die Krim nie zur Ukraine gehören wollte, sondern mit einem Autonomiestatus zu Russland. Die Behauptung, Russland habe auf der Krim wie in Luhansk und Donezk Scheinreferenden durchgeführt, entbehrt bei nüchterner Betrachtung jeder Grundlage. Hingegen hat die Ukraine bei ihrer Gründung 1991 die Krim juristisch annektiert und 1994 die Freiheitsbestrebungen und den Willen der Bevölkerung auf der Krim, mit Russland vereinigt zu sein, unter militärischem Einsatz unterbunden. Die geschichtliche Datenlage und zahlreichen Quellen, die Thomas Mayer anführt, belegen auch, dass Neonazis in der Ukraine keine Randerscheinung sind, wie in Deutschland, sondern dass die Anführer rechtsradikaler, ultranationalistischer Gruppen und Parteien mit dem Regierungssturz 2014 an die Macht gekommen sind und auch heute noch wichtigste Posten in Regierung und Verwaltung besetzen. Bleibt man bei den gesicherten Daten und beim Völkerecht, dann hat nicht Russland, sondern die Ukraine einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg durchgeführt. Und zwar gegen die Donbass-Republiken, die nach dem Völkerrecht eigenständige Staaten waren. Was so kurz gesagt vielleicht nur Kopfschütteln auslöst, wird im Buch so umfassend wie nötig hergeleitet und belegt. Wie sollen wir, die Bevölkerung, als politischer Souverän urteilen und entscheiden, wenn wir nicht wissen, worum es geht?
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