Eine Analyse der Kritik von Colin McGinn an David Hume's Unterscheidung von Eindrücken und Ideen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
27.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346946270
Rationalisten wie Descartes, Leibniz, Spinoza u.a. sehen in Folge der Aufklärungsphilosophie die Grundlage der menschlichen Erkenntnis in der abstrahierenden Vernunft. Descartes, von der einzigen gewissen Wahrheit "cogito - ergo sum" (ich denke, also bin ich) ausgehend, einer Aussage, an der es keinerlei Zweifel geben kann, unterstellt, dass es den Menschen unter Gebrauch ihres Verstandes möglich sein soll, analytische und synthetische Urteile auf Basis wahrer Aussagen zu treffen, die als sicher gelten können. Rationales Denken wird beim Erwerb und bei der Begründung von Wissen für vorrangig oder sogar für allein hinreichend gehalten, es hat eine weit größere Bedeutung für die Erkenntnis als die Erfahrung.
Demgegenüber sehen wichtige Vertreter des Empirismus wie John Locke, George Berkeley und auch David Hume in der sinnlichen Wahrnehmung und in der Erfahrung die Grundlage menschlicher Erkenntnis. Synthetische Aussagen über die Welt bedürfen immer der konkreten Anschauung durch die Sinne, daraus resultierten skeptische Zweifel an der Erkenntnisfähigkeit des Verstandes. John Locke bringt dies in dem Satz "Was unser Denken begreifen kann ist fast ein Punkt", also fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was wir nicht begreifen, zum Ausdruck. George Berkeley, der David Hume maßgeblich beeinflusste, brachte mit seiner Erkenntnis "esse est percipi", Sein ist Wahrnehmung, seine radikal skeptische Meinung zum Ausdruck. Für ihn bestehen die Dinge nur in ihrem "Wahrgenommenwerden". Als Theologe schreibt er die Existenz von Ideen Gott zu, der allen Menschen ähnliche Wahrnehmungen eingibt und damit verhindert, dass jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt. David Hume knüpft an Berkeley's Skeptizismus an, ohne jedoch Gott eine solch hohe Bedeutung beizumessen, und entwickelt die Idee in seinem Werk "Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand" weiter.
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