Produktbild: Die Frauen vom Café Núria

Die Frauen vom Café Núria Die Barcelona-Trilogie

6

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/14,2/2,3 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ramona, adéu

Übersetzt von

Kirsten Brandt + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-582-7

Beschreibung

Rezension

"Die ernsten Spielräume der Politik, das hellwache Träumen von einer Welt, in der Frauen denken, handeln und lieben, ohne Zwang und Beschränkung - bei Montserrat Roig wird das Literatur-" Elke Schmitter
"Ich hab schon nach den ersten Seiten gewusst, dass ich alle Bände dieser Barcelona-Trilogie lesen möchte." Maria-Christina Piwowarski
"Montserrat Roig, 1946 geboren und im Alter von 45 Jahren verstorben, gilt als eine der wichtigsten katalanischen Autorinnen. (...) Merkwürdig, dass sie erst jetzt auf Deutsch entdeckt wird. (...) 'Die Frauen vom Café Núria' ist ein artistisch komponierter, lesenswerter Roman." Alexander Kluy, Buchkultur
"Montserrat Roig ist eine Meisterin des Gefühls, die Emotionen als gleichwertig zur Vernunft betrachtet." Manuel Vázquez Montalbán
"Montserrat Roig ist eine monumentale Schriftstellerin, eine der besten Autorinnen des 20. Jahrhunderts." Rosa Montero
"Montserrat Roigs Bücher sind deshalb so ein Vergnügen, weil sie einen ungeheuren Freiheitsdrang vermitteln; sie bestechen auch heute noch durch ihre Eleganz und literarische Qualität." Pep Guardiola
"Montserrat Roig - die Frau hat Fans: 'Ihre Bücher bestechen auch heute noch durch ihre Eleganz und literarische Qualitä'‘, lobt Fußball-Legende Pep Guardiola. Endlich gibt’s die Barcelona-Trilogie über drei Generationen starker Frauen auf Deutsch." Angela Wittmann, Brigitte
"Schön, dass die Autorin jetzt wieder in den Fokus rückt, denn ihr Roman ist nicht nur für Barcelona-Fans, sondern auch für LiteraturliebhaberInnen, die gerne eine frische, lebendige, wenn auch leider schon verklungene weibliche Stimme entdecken wollen, ein wirklicher Gewinn." Barbara Pfeiffer, kulturbowle.com
"Mundeta ist ein Phänomen. Sie ist romantische Träumerin und hellwache Realistin, konservative Aristokratin und linke Anarchistin, biedere Ehefrau und begehrenswerte Femme Fatale, in sich gekehrt und doch voller Worte, satt von den Verhältnissen und hungrig nach Leben." Thomas Hummitzsch, taz
"Neben dem literarischen Genius, den Roig mit ihren sanften, poetischen Sätzen beweist, kreiert die Autorin einen bemerkenswerten Beitrag zur feministischen Literatur." Johanna Klima, Kreuzer Logbuch

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/14,2/2,3 cm

Gewicht

392 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ramona, adéu

Übersetzt von

  • Kirsten Brandt
  • Ursula Bachhausen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-582-7

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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Ein eigenwilliger wie stilvoller Klassiker

Bewertung am 02.09.2024

Bewertungsnummer: 2282642

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Montserrat Roig erzählt in ihrem Klassiker »Die Frauen vom Café Nuria«, der nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, von drei Generationen von Frauen, die je andere Epochen der Stadt Barcelona und ihrer Umbrüche durchleben. In sich abwechselnden Episoden werden die Geschichten von Großmutter, Mutter und Tochter skizziert. Dass dabei alle Mundeta genannt werden – ein Spitzname für Ramona –, ist nur einer von vielen Farbtupfern, dass sich die Zeiten für die Frauen zwar änderten, letztlich aber alle von patriarchalen Verhältnissen unterdrückt wurden. So lebt die jüngste Mundeta in den 1960ern in einem freieren Barcelona als es ihre Mutter zur Zeit des Bürgerkriegs oder ihre Großmutter im Fin de Siècle getan haben, sie engagiert sich politisch, lebt ein ungezwungeneres Liebesleben, doch auch sie ist den Zwängen einer männerdominierten Gesellschaft unterworfen. An anderen Orten wurde der Roman als anspruchsvoll bezeichnet. Ich finde vielmehr, dass Roig ein äußerst subtiles und eigenwilliges Werk geschaffen hat. Die Sprache ist bildhaft und schillernd-schön und auf hohem Niveau, doch sie trägt nicht mit dem dicken Pinsel auf, sondern deutet Vieles nur an und folgt den assoziativen inneren Stimmen der drei Frauen. Dies kann unnahbar wirken und verlangt hohe Aufmerksamkeit, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem intensiven Leseerlebnis belohnt. Über die Geschichten der drei Frauen hinaus ist das Buch auch ein Zeitgemälde der Stadt Barcelona. Vor allem die Schilderung der mittleren Mundeta, die durch die vom Bürgerkrieg zerbombte Stadt irrt, um ihren Mann zu suchen, und dabei auf verschiedene Menschen trifft, hat mir sehr gefallen. Wie paradox auch, dass die apolitische, naive Mundeta genau in diesen schwierigen Stunden ein seltenes Freiheitsgefühl empfindet. Ambivalenzen und Gegensätze wie diese ziehen sich durch das ganze Buch und machen es auch ohne Plot zu einer spannenden Lektüre. An diesen Stellen spürt man auch die Sympathien der (politisch aktiven) Autorin für die Anarchisten, ohne deren Taten zu glorifizieren. Ich kann das Buch wärmstens allen empfehlen, die sich auf eigenwillige, subtile Literatur einlassen wollen, Freude an schöner Sprache und an einem andeutungsreichen Stil haben.

Ein eigenwilliger wie stilvoller Klassiker

Bewertung am 02.09.2024
Bewertungsnummer: 2282642
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Montserrat Roig erzählt in ihrem Klassiker »Die Frauen vom Café Nuria«, der nun erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt, von drei Generationen von Frauen, die je andere Epochen der Stadt Barcelona und ihrer Umbrüche durchleben. In sich abwechselnden Episoden werden die Geschichten von Großmutter, Mutter und Tochter skizziert. Dass dabei alle Mundeta genannt werden – ein Spitzname für Ramona –, ist nur einer von vielen Farbtupfern, dass sich die Zeiten für die Frauen zwar änderten, letztlich aber alle von patriarchalen Verhältnissen unterdrückt wurden. So lebt die jüngste Mundeta in den 1960ern in einem freieren Barcelona als es ihre Mutter zur Zeit des Bürgerkriegs oder ihre Großmutter im Fin de Siècle getan haben, sie engagiert sich politisch, lebt ein ungezwungeneres Liebesleben, doch auch sie ist den Zwängen einer männerdominierten Gesellschaft unterworfen. An anderen Orten wurde der Roman als anspruchsvoll bezeichnet. Ich finde vielmehr, dass Roig ein äußerst subtiles und eigenwilliges Werk geschaffen hat. Die Sprache ist bildhaft und schillernd-schön und auf hohem Niveau, doch sie trägt nicht mit dem dicken Pinsel auf, sondern deutet Vieles nur an und folgt den assoziativen inneren Stimmen der drei Frauen. Dies kann unnahbar wirken und verlangt hohe Aufmerksamkeit, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem intensiven Leseerlebnis belohnt. Über die Geschichten der drei Frauen hinaus ist das Buch auch ein Zeitgemälde der Stadt Barcelona. Vor allem die Schilderung der mittleren Mundeta, die durch die vom Bürgerkrieg zerbombte Stadt irrt, um ihren Mann zu suchen, und dabei auf verschiedene Menschen trifft, hat mir sehr gefallen. Wie paradox auch, dass die apolitische, naive Mundeta genau in diesen schwierigen Stunden ein seltenes Freiheitsgefühl empfindet. Ambivalenzen und Gegensätze wie diese ziehen sich durch das ganze Buch und machen es auch ohne Plot zu einer spannenden Lektüre. An diesen Stellen spürt man auch die Sympathien der (politisch aktiven) Autorin für die Anarchisten, ohne deren Taten zu glorifizieren. Ich kann das Buch wärmstens allen empfehlen, die sich auf eigenwillige, subtile Literatur einlassen wollen, Freude an schöner Sprache und an einem andeutungsreichen Stil haben.

Die Frauen vom Cafe Nuria

Bewertung aus Wertingen am 24.03.2024

Bewertungsnummer: 2161668

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich muß sagen, dass mich der Titel und das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam gemacht habe. Eine wunderschöne Frau im Stil der 30iger Jahre, lässig eine Zigarette rauchend und das alles sepiafarben. Das Buch handelt von drei Frauen, Großmutter um 1900, Mutter um 1930 und Tochter um 1960, alle mit dem Namen Mundeta. Es sind Damen der höheren Gesellschaft die zu brillieren haben, eine Ehemann finden, der sie versorgt. Aber keine der drei Mundetas ist glücklich. Die Großmutter träumt von einem ritterlichen Geliebten, die Mutter möchte am liebsten gegen den Bürgerkrieg protestieren, hat aber eine Vernunftehe geschlossen und die jüngste von den Dreien studiert und hängt ihr Herz an einen jungen Mann, der gegen das Francoregime rebelliert, aber im Hinlick auf Frauen immer noch das alte Rollenbild sieht. Das Buch ist sehr anspruchsvoll und die Ausdrucksweise der inzwischen verstorbene Autorin sehr gehoben. Man kann das Buch nicht schnell mal zwischendurch lesen, sondern muß sich sehr konzentrieren und das Gelesene in sich wirken lassen. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, waren die Zeitsprünge ohne Übergang. Zuerst wird das Leben der Großmutter geschildert und dann merkt man plötzlich, dass man sich jetzt bei der Tochter befindet. Nicht sehr gut gemacht. Uns wird das Barcelona in den verschiedensten Zeiten sehr schön und eindrucksvoll geschildert und man kann sich wirklich ein sehr gutes Bild davon machen. Auch die politische Lage und das Leben der Frauen sind hier ein gutes Thema. Dies ist der erste Teil der Barcelona-Trilogie und man darf gespannt sein, wie die anderen Bücher aufgebaut sind

Die Frauen vom Cafe Nuria

Bewertung aus Wertingen am 24.03.2024
Bewertungsnummer: 2161668
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich muß sagen, dass mich der Titel und das wunderschöne Cover auf das Buch aufmerksam gemacht habe. Eine wunderschöne Frau im Stil der 30iger Jahre, lässig eine Zigarette rauchend und das alles sepiafarben. Das Buch handelt von drei Frauen, Großmutter um 1900, Mutter um 1930 und Tochter um 1960, alle mit dem Namen Mundeta. Es sind Damen der höheren Gesellschaft die zu brillieren haben, eine Ehemann finden, der sie versorgt. Aber keine der drei Mundetas ist glücklich. Die Großmutter träumt von einem ritterlichen Geliebten, die Mutter möchte am liebsten gegen den Bürgerkrieg protestieren, hat aber eine Vernunftehe geschlossen und die jüngste von den Dreien studiert und hängt ihr Herz an einen jungen Mann, der gegen das Francoregime rebelliert, aber im Hinlick auf Frauen immer noch das alte Rollenbild sieht. Das Buch ist sehr anspruchsvoll und die Ausdrucksweise der inzwischen verstorbene Autorin sehr gehoben. Man kann das Buch nicht schnell mal zwischendurch lesen, sondern muß sich sehr konzentrieren und das Gelesene in sich wirken lassen. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, waren die Zeitsprünge ohne Übergang. Zuerst wird das Leben der Großmutter geschildert und dann merkt man plötzlich, dass man sich jetzt bei der Tochter befindet. Nicht sehr gut gemacht. Uns wird das Barcelona in den verschiedensten Zeiten sehr schön und eindrucksvoll geschildert und man kann sich wirklich ein sehr gutes Bild davon machen. Auch die politische Lage und das Leben der Frauen sind hier ein gutes Thema. Dies ist der erste Teil der Barcelona-Trilogie und man darf gespannt sein, wie die anderen Bücher aufgebaut sind

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