The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
Roman | TikTok-Star Hank Green über Social Media, Fame und Radikalisierung im Internet – fesselnder Pageturner mit sympathischer Heldin
Social-Media-Star Hank Green hält unserer Welt den Spiegel vor
Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur ins Netz stellt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn schnell wird klar, dass weltweit identische Statuen aufgetaucht sind - und dass diese nicht von der Erde stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media und wird Dauergast in Talkshows. Sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Doch damit macht sie sich zur Zielscheibe für eine Gruppe von radikalen Verschwörungstheoretikern, deren zunächst virtuell geführte Attacken bald zur realen Gefahr werden ...
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Unweigerlich wird man zu einem der vielen Follower
Buchreisender aus Ibbenbüren am 12.07.2024
Bewertungsnummer: 2242660
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Cover ist angenehm anzuschauen und macht durch die junge Frau mit dem Handy in der Hand und der Skyline New Yorks im Blickfeld. Eigentlich nichts besonders doch der Titel des Buch macht aufgrund dieses Hintergrundes mehr wie neugierig. The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding, klingt wie ein Versprechen. Der Klappentext verstärkt diesen Eindruck und das Versprechen.
Nun kann ich sagen, Hank Green ist mir absolut unbekannt. Ja, es ist sein Romandebüt, aber dennoch ist er ein bekannter und erfolgreicher YouTuber und erfolgreicher TikTok-Star. Erwischt! Ich habe so gar nichts mit YouTube und schon gar nichts mit TikTok im Sinn, also kein Wunder das ich noch nichts von ihm gehört habe. Also habe ich eigentlich mehr wie gute Voraussetzungen völlig unbefangen The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding zu lesen. Wobei Hank Green könnte durch seinen Bruder dem Bestsellerautor John Green vorbelastet sein. Daher auf ans Buch und möglichst unvoreingenommen lesen.
Meisterhaft verbindet Hank Green den Leser mit der Geschichte von April May. Locker leicht lässt er den Leser in die Rolle von April zu schlüpfen und all ihre Gefühle live zu verfolgen. Unweigerlich wird man einer der vielen Follower und dem entstehenden Hype. Doch wovon rede ich da eigentlich? Lass mich kurz zusammenfassen worum es eigentlich geht.
The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
In New York, genauer gesagt in der 23rd Street steht eine über drei Meter große Skulptur! Als die junge Produktdesignerin April May sie nachts entdeckt, beginnt sie diese zu filmen. Sie stellt das Video auf ihren YouTube-Kanal online. Eigentlich wollte sie andere Menschen nur über ihre skurrile Entdeckung machen. Doch mit diesem Hype hat weder April noch ihre Freunde gerechnet. Quasi über Nacht wird sie zum Star auf YouTube und Dauergast in Talkshows. Alle fragen sich was es mit dieser Skulptur auf sich hat, denn in insgesamt 64 Großstädten weltweit erscheint sie plötzlich. Ist es eine Invasion von Außerirdischen oder eine geheime Botschaft?
Über so viel Erfolg könnte April eigentlich glücklich sein, doch jeder Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Sie verspürt diesen Drang immer mehr Likes zu generieren indem sie immer mehr Clips von Carl, so werden die Skulpturen mittlerweile weltweit genannt, zu posten. Aber es sind nur positive Kommentare unter ihren Videos zu finden. Je bekannter April wird desto mehr häufen sich Hasskommentare und Stimmen von Verschwörungstheoretiker werden lauter. So langsam wird es selbst April gruselig bei dem Gedanken an ihren ungewohnten aber doch sehr reizvolle Berühmtheit. Je höher diese steigt umso mehr ziehen sich ihre Freunde sich von ihr zurück und eigentlich könnte sie auch etwas Ruhe gebrauchen.
Komplett gesehen zeichnet Hank Green in The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding ein realistisches Bild rund um soziale Medien und den Gefahren des Ruhmes verbunden mit einem Hauch Sciences-Fiction.
Mir hat das Buch sehr gefallen! Es hat sich leicht lesen lassen und die Zeit verging wie im Flug. Eine ganz klare Leseempfehlung.
Eins meiner Highlights 2024....
MelB2508 am 24.06.2024
Bewertungsnummer: 2229414
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das hatte ich nicht erwartet - eine Geschichte, die davon handelt, dass Außerirdische auf der Erde erscheinen, hat mich so sehr gefesselt, dass ich sagen muss, The April Story ist definitiv eins meiner Highlights 2024!
Die 23jährige April May (schon der Name ist wirklich sehr gut!) entdeckt eines Nachts in New York mitten auf der Straße eine seltsame Figur, wie eine Art Skulptur. Sie ruft ihren besten Freund an, die beiden filmen April und die Skulptur, stellen es ins Netz und bäääm! April ist berühmt. Was dann passiert und wie sich die Geschichte bis zum (offenen) Ende hin entwickelt, hat eine wirklich unfassbare Sogwirkung auf mich gehabt.
Der Schreibstil ist sehr modern, kommt aber angenehmerweise ohne derbe Schimpfwörter und Genderzeichen aus, obwohl die Protagonistin wirklich eine "Heldin" der Jetzt-Zeit ist. Sie ist bisexuell, liberal, weltoffen, tolerant und - naja, einfach modern. Fast der ganze Roman ist aus Ich-Perspektive erzählt und entwaffnenderweise ist April so reflektiv, dass sie den Leser bereits vor einer schwierigen Szene "vorwarnt" - "Jetzt werdet ihr mich hassen", oder "Ich weiß, dass das absolut falsch war von mir, was ich dann tat", in diesem Tenor wird man oft vorab bereits herausgefordert. Wie vermutlich erwartet, hasse ich April dann natürlich niemals, sondern fühle vollkommen mit ihr, trotz oder wegen dieser Warnungen, wer weiß. Sie macht wirklich manchmal extrem dumme Sachen, vor allem am Ende des Romans nimmt das rasant an Fahrt auf, aber die ganze Zeit bin ich bei ihr und "fühle" sie so sehr.
Es fällt mir wirklich schwer, das Buch zu rezensieren, ohne die Geschichte zu spoilern...
Also, der Stil ist richtig, richtig gut lesbar, die Personen sind klar skizziert und ihre Handlungen nachvollziehbar, wenn auch manchmal wütend machend (vor allem auf jeden Fall Aprils Handlungen). Und - das sagt vermutlich am meisten aus - ich habe mehrere Seiten aus dem Buch fotografiert, weil ich die Stellen soooo unfassbar gut fand. (Ich schreibe nicht in Bücher, sonst hätte ich sie unterstrichen oder anders markiert...). Die Geschichte selbst ist für mich nicht das Wichtigste an dem Roman, sondern das, was der Autor uns mit April und ihrer "Story" eigentlich zeigt und darüber werde ich mit Sicherheit noch länger nachdenken....
Ich LIEBE The April Story und kann es uneingeschränkt empfehlen! Lest es UNBEDINGT!!!!
Meinung aus der Buchhandlung
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April findet eines Nachts eine riesige Roboter-Skulptur in New York und dreht mit ihrem Freund ein Video darüber. Während dieser Nacht wird sie weltberühmt, da diese Skulpturen ganz plötzlich in jeder Metropole aufgetaucht sind - und ihr Video war das erste. Plötzlich gibt es Fernseh-Auftritte, eine Agentin, einen Assistenten, jeder schaut auf sie, jeder will ihre Meinung hören und April genießt die Aufmerksamkeit und die Macht durchaus. Als sich mehr und mehr herauskristallisiert, woher diese Skulpturen stammen, gerät eine radikale Gruppierung ins Rampenlicht und April wird zu einem politischen Symbol.
Hank Greens Buch kam vor sechs Jahren bereits unter einem anderen Titel heraus, ist aber aktueller denn je.
Für Fans von "Don't look up"!
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