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Kein Name bleibt ihm weit und breit »James Baldwins brillanter Essay erklärt die Kämpfe der Gegenwart.« Süddeutsche Zeitung

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Rezension

Ein literarisch modernistischer Essay über ein Land, das seinen tief sitzenden Rassismus nicht losgeworden ist – bis heute nicht. ("Deutschlandfunk Kultur")
Das schockierende an James Baldwins fulminantem Essay ›Kein Name bleibt ihm weit und breit‹: Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1972 hat er von seiner Aktualität nichts eingebüßt. ("Prantls Blick - die politische Wochenvorschau")
Falls Sie Baldwin noch nicht in Ihr Herz gelassen haben, macht es Ihnen dieses Buch ganz einfach. ("Basler Zeitung")
Das scharfsinnige und einfühlsame Essay von James Baldwin entstand bereits 1972. Nun wurde der Text neu übersetzt. Er ist heute noch so aktuell wie bei seiner Erstveröffentlichung. ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/3,2 cm

Gewicht

357 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

No Name on the Street

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28400-4

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/3,2 cm

Gewicht

357 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

No Name on the Street

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28400-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Autobiographisch - großartig

Bewertung aus Villach am 21.10.2024

Bewertungsnummer: 2321439

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch aus dem Jahr 1972 reflektiert James Baldwin sein Leben und das seiner Freunde autobiografisch. Es ist ein sehr politisches Buch, in dem es vor allen um den Alltagsrassismus der 1960er und 70er in Amerika geht. James Baldwin ist richtig wütend aufgrund der Diskriminierungen, die sich in Amerika ganz anders darstellten als in Europa. Für Baldwin stellt sich der Umgang mit der schwarzen Bevölkerung im eigenen Land vergleichbar so dar, wie im Holocaust in Deutschland mit Jüd*innen umgegangen wurde. Baldwin benennt Amerika in diesem Sinne auch als 4. Reich. Er erzählt von unterschiedlichen Begebenheiten, bei denen es einen gravierenden Unterschied macht, ob jemand weiß ist oder schwarz, etwa vor Gericht, bei der Polizei oder wenn man einfach in ein Hotel geht. Er berichtet von der Ermordung von Malcolm X und seinem Anzug, den er bei der Trauerfeier von Martin Luther King getragen hatte – den er danach verschenkte, weil dieser symbolisch vom Blut sämtlicher Verbrechen in seinem Land getränkt war, und der ihn immer an Martin Luther King erinnerte. Aber James Baldwin erzählt auch viel Persönliches. Von seiner Zeit in Frankreich, London und Hamburg. Von dem Versuch, ein Drehbuch über das Leben von Malcolm X in Hollywood zu schreiben, und er erzählt von zu Unrecht im Gefängnis sitzenden Freunden. Ich fand diese Erinnerungen, die viele Einblicke in sein Leben geben, großartig. Mich hat seine Wut fasziniert, seine Art die Geschehnisse zu erzählen, die oft unzusammenhängend sind (aber auf keinen Fall verwirrend), aber dafür oft überrascht haben. Und so wollte ich immer weiterlesen, weil ich wissen wollte, was kommt da noch Unglaubliches daher. Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Autobiographisch - großartig

Bewertung aus Villach am 21.10.2024
Bewertungsnummer: 2321439
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch aus dem Jahr 1972 reflektiert James Baldwin sein Leben und das seiner Freunde autobiografisch. Es ist ein sehr politisches Buch, in dem es vor allen um den Alltagsrassismus der 1960er und 70er in Amerika geht. James Baldwin ist richtig wütend aufgrund der Diskriminierungen, die sich in Amerika ganz anders darstellten als in Europa. Für Baldwin stellt sich der Umgang mit der schwarzen Bevölkerung im eigenen Land vergleichbar so dar, wie im Holocaust in Deutschland mit Jüd*innen umgegangen wurde. Baldwin benennt Amerika in diesem Sinne auch als 4. Reich. Er erzählt von unterschiedlichen Begebenheiten, bei denen es einen gravierenden Unterschied macht, ob jemand weiß ist oder schwarz, etwa vor Gericht, bei der Polizei oder wenn man einfach in ein Hotel geht. Er berichtet von der Ermordung von Malcolm X und seinem Anzug, den er bei der Trauerfeier von Martin Luther King getragen hatte – den er danach verschenkte, weil dieser symbolisch vom Blut sämtlicher Verbrechen in seinem Land getränkt war, und der ihn immer an Martin Luther King erinnerte. Aber James Baldwin erzählt auch viel Persönliches. Von seiner Zeit in Frankreich, London und Hamburg. Von dem Versuch, ein Drehbuch über das Leben von Malcolm X in Hollywood zu schreiben, und er erzählt von zu Unrecht im Gefängnis sitzenden Freunden. Ich fand diese Erinnerungen, die viele Einblicke in sein Leben geben, großartig. Mich hat seine Wut fasziniert, seine Art die Geschehnisse zu erzählen, die oft unzusammenhängend sind (aber auf keinen Fall verwirrend), aber dafür oft überrascht haben. Und so wollte ich immer weiterlesen, weil ich wissen wollte, was kommt da noch Unglaubliches daher. Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow

Brilliant über den Zusammenbruch der Bürgerechtsbewegung der 50/60er

ancla_books4life aus Schwerte am 01.12.2024

Bewertungsnummer: 2354310

Bewertet: eBook (ePUB 3)

**** Worum geht es? **** Eine Kindheit in Harlem, die Ermordung von Martin Luther King und das Lebenswerk von Malcolm X. Die Rede ist von James Baldwins Leben und seinem zutiefst persönlichen Buch. Hier mit einem neuen Vorwort zu seinem 100sten Geburtstag. Die Kämpfe unserer Zeit. **** Mein Eindruck **** Man kann Baldwin nicht lesen ohne anschließend voller Schwere auf das 20ste Jahrhundert Amerikas und der ganzen Welt zu schauen. Noch heute ist Baldwin aus der Literatur nicht wegzudenken, 100 Jahre nach seiner Geburt und 52 Jahre nach der Erscheinung dieses Werkes, sind seine Worte, Werte und Sichtweisen auf die Welt der Schwarzen und Weißen noch genauso relevant und einnehmend. In diesem Buch befindet sich ein Stück Geschichte, das man so erzählt, nirgendwo anders findet. Eine gewisse Hommage an Malcolm X und ein Blick in das Leben des Autors. Baldwin beendet das Buch mit den Worten, dass er dieses Werk wohl nie zu Ende bringen wird, es nie zu Ende sein wird. Wer dieses Buch liest, wird darin viel Wahrheit in der aktuellen Zeit und auch in seinem Wesen finden. Das Buch ist höchstpersönlich. Das Vorwort was in der Neuerscheinung 2024 hinzugefügt wurde bereichert ungemein. Eloquent, anders als Baldwin, aber genauso bedacht, erfahre ich eine Einordnung und werde als Kind der 90er in eine Zeit geführt, die trotz allem für mich immer nie ganz greifbar sein wird. Die Gegenüberstellung von Malcolm X und Martin Luther King ließ mich dieses Buch, es war ein Re-Read, anders als zuvor erleben. Ich nuancierte gesagtes im Sinne des Vorworts. Ob dies nun gewollt oder gar gut ist, sei dahingestellt, aber letztlich erlebte ich einen mir bekannten Text neu, was in jedem Sinne eine Bereicherung für meinen Geist war. **** Empfehlung? **** Wer Baldwin nicht kennt, sollte dies wohl ändern. Wer Baldwin und dieses Werk kennt kann mit dem Vorwort eventuell auch eine neue Reise erleben. So oder so ist das Buch ein literarisches Werk, dass nicht wegzudenken ist und somit jederzeit zu empfehlen ist.

Brilliant über den Zusammenbruch der Bürgerechtsbewegung der 50/60er

ancla_books4life aus Schwerte am 01.12.2024
Bewertungsnummer: 2354310
Bewertet: eBook (ePUB 3)

**** Worum geht es? **** Eine Kindheit in Harlem, die Ermordung von Martin Luther King und das Lebenswerk von Malcolm X. Die Rede ist von James Baldwins Leben und seinem zutiefst persönlichen Buch. Hier mit einem neuen Vorwort zu seinem 100sten Geburtstag. Die Kämpfe unserer Zeit. **** Mein Eindruck **** Man kann Baldwin nicht lesen ohne anschließend voller Schwere auf das 20ste Jahrhundert Amerikas und der ganzen Welt zu schauen. Noch heute ist Baldwin aus der Literatur nicht wegzudenken, 100 Jahre nach seiner Geburt und 52 Jahre nach der Erscheinung dieses Werkes, sind seine Worte, Werte und Sichtweisen auf die Welt der Schwarzen und Weißen noch genauso relevant und einnehmend. In diesem Buch befindet sich ein Stück Geschichte, das man so erzählt, nirgendwo anders findet. Eine gewisse Hommage an Malcolm X und ein Blick in das Leben des Autors. Baldwin beendet das Buch mit den Worten, dass er dieses Werk wohl nie zu Ende bringen wird, es nie zu Ende sein wird. Wer dieses Buch liest, wird darin viel Wahrheit in der aktuellen Zeit und auch in seinem Wesen finden. Das Buch ist höchstpersönlich. Das Vorwort was in der Neuerscheinung 2024 hinzugefügt wurde bereichert ungemein. Eloquent, anders als Baldwin, aber genauso bedacht, erfahre ich eine Einordnung und werde als Kind der 90er in eine Zeit geführt, die trotz allem für mich immer nie ganz greifbar sein wird. Die Gegenüberstellung von Malcolm X und Martin Luther King ließ mich dieses Buch, es war ein Re-Read, anders als zuvor erleben. Ich nuancierte gesagtes im Sinne des Vorworts. Ob dies nun gewollt oder gar gut ist, sei dahingestellt, aber letztlich erlebte ich einen mir bekannten Text neu, was in jedem Sinne eine Bereicherung für meinen Geist war. **** Empfehlung? **** Wer Baldwin nicht kennt, sollte dies wohl ändern. Wer Baldwin und dieses Werk kennt kann mit dem Vorwort eventuell auch eine neue Reise erleben. So oder so ist das Buch ein literarisches Werk, dass nicht wegzudenken ist und somit jederzeit zu empfehlen ist.

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