Produktbild: Wie lange, sag mir, ist der Zug schon fort

Wie lange, sag mir, ist der Zug schon fort Roman | »Ein Roman der großen Gefühle. Bewegend, kraftvoll, sprachgewaltig.« Theresa Hübner, WDR

3

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/4,4 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tell Me How Long The Train's Been Gone

Übersetzt von

Bettina Abarbanell + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28402-8

Beschreibung

Rezension

James Baldwin hat mit diesem Roman ein literarisches Schwergewicht verfasst! denglers buchkritik 20240729

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/4,4 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tell Me How Long The Train's Been Gone

Übersetzt von

  • Bettina Abarbanell
  • Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28402-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Geschichtsschreibung der berührenden Art

Clara am 20.09.2024

Bewertungsnummer: 2296816

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine äußerst bewegende Geschichte des Leo Proudhammer, der mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus ums Überleben kämpft. Er wächst in Harlem auf und entführt uns in eine Welt der Großstadt New York in einer Zeit, in der Rassendiskriminierung und Rassenhass an der Tagesordnung waren (oder sind sie das noch immer?). Einerseits ist der Text getragen von Gewalt und grausamen, erschreckenden und unvorhersehbaren Situationen für die farbige Bevölkerung, andererseits ist innerhalb des Systems der Familie Proudhammer auch eine große Wärme und Zuneigung sowie zeitweise Sehnsucht nach dem Verlorenen vorhanden. Traurigkeit, Wut, Unverständnis, Angst, Furcht, aber auch Fröhlichkeit kennzeichnen die familiäre Situation. Die Menschen mögen sich. Es ist dennoch notwendig, dass die Personen sich trennen und eigene Wege beschreiten. Das führt zu Distanz und teilweise unüberwindlicher Entfernung und Entfremdung. Diese ist notwendig, damit Leo seinen Weg finden kann. Die Themen Sexualität, sexuelle Orientierung, Religion und vor allem die Liebe spielen in dem Buch eine ebenso große Rolle. Die Beschreibungen sind empfindsam und detailliert dargestellt. Der Text erzeugt Betroffenheit und stimmt nachdenklich. Eine absolut lesenswerte Lektüre.

Geschichtsschreibung der berührenden Art

Clara am 20.09.2024
Bewertungsnummer: 2296816
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine äußerst bewegende Geschichte des Leo Proudhammer, der mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus ums Überleben kämpft. Er wächst in Harlem auf und entführt uns in eine Welt der Großstadt New York in einer Zeit, in der Rassendiskriminierung und Rassenhass an der Tagesordnung waren (oder sind sie das noch immer?). Einerseits ist der Text getragen von Gewalt und grausamen, erschreckenden und unvorhersehbaren Situationen für die farbige Bevölkerung, andererseits ist innerhalb des Systems der Familie Proudhammer auch eine große Wärme und Zuneigung sowie zeitweise Sehnsucht nach dem Verlorenen vorhanden. Traurigkeit, Wut, Unverständnis, Angst, Furcht, aber auch Fröhlichkeit kennzeichnen die familiäre Situation. Die Menschen mögen sich. Es ist dennoch notwendig, dass die Personen sich trennen und eigene Wege beschreiten. Das führt zu Distanz und teilweise unüberwindlicher Entfernung und Entfremdung. Diese ist notwendig, damit Leo seinen Weg finden kann. Die Themen Sexualität, sexuelle Orientierung, Religion und vor allem die Liebe spielen in dem Buch eine ebenso große Rolle. Die Beschreibungen sind empfindsam und detailliert dargestellt. Der Text erzeugt Betroffenheit und stimmt nachdenklich. Eine absolut lesenswerte Lektüre.

Ein großartiger Text

Bewertung aus Villach am 19.09.2024

Bewertungsnummer: 2296556

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman verfolgen wir die Geschichte des Leo Proudhammer, einem schwarzen Schauspieler, der am Zenit seiner Karriere einen Herzinfarkt erleidet und im Krankenhaus landet. Da hat er Zeit über sein bisheriges Leben zu reflektieren – seine Kindheit in einer armen schwarzen Familie, seinen Bruder Caleb, seine Liebe zur weißen Schauspielerin Barbara und dem homosexuellen Christopher, seinen Erfolg als schwarzer Schauspieler. Wie immer geht es bei Baldwin um Rassismus, Liebe, Homosexualität und den Vater, und all dies mit persönlichen Bezügen. Beim Erscheinen des Romans im Jahr 1968 – es ist mittlerweile Baldwins vierter Roman – wird dieser jedoch nicht positiv aufgenommen, wie Elmar Krausshaar in seinem Nachwort schreibt. Zu viel wird über die Sexualität des schwarzen Protagonisten Leo Proudhammer geschrieben, noch dazu über Sex mit einer weißen Frau. Und später ist im Roman von einer homosexuellen Beziehung zu einem schwarzen Mann zu lesen – das wollte das Amerika der damaligen Zeit nicht, mangelnder Realitätssinn wurde der Erzählung nachgesagt. Ganz ehrlich: zwischendurch hatte der Roman schon seine Längen, war zu ausführlich und sehr detailreich wurden manche Begegnungen beschrieben. Jedoch insgesamt gesehen ist es ein sehr lesenswerter Text. Ich würde jedem und jeder empfehlen, Texte, Bücher oder Essays von James Baldwin zu lesen – unglaublich bereichernd. Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell und Miriam Mandelkow

Ein großartiger Text

Bewertung aus Villach am 19.09.2024
Bewertungsnummer: 2296556
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman verfolgen wir die Geschichte des Leo Proudhammer, einem schwarzen Schauspieler, der am Zenit seiner Karriere einen Herzinfarkt erleidet und im Krankenhaus landet. Da hat er Zeit über sein bisheriges Leben zu reflektieren – seine Kindheit in einer armen schwarzen Familie, seinen Bruder Caleb, seine Liebe zur weißen Schauspielerin Barbara und dem homosexuellen Christopher, seinen Erfolg als schwarzer Schauspieler. Wie immer geht es bei Baldwin um Rassismus, Liebe, Homosexualität und den Vater, und all dies mit persönlichen Bezügen. Beim Erscheinen des Romans im Jahr 1968 – es ist mittlerweile Baldwins vierter Roman – wird dieser jedoch nicht positiv aufgenommen, wie Elmar Krausshaar in seinem Nachwort schreibt. Zu viel wird über die Sexualität des schwarzen Protagonisten Leo Proudhammer geschrieben, noch dazu über Sex mit einer weißen Frau. Und später ist im Roman von einer homosexuellen Beziehung zu einem schwarzen Mann zu lesen – das wollte das Amerika der damaligen Zeit nicht, mangelnder Realitätssinn wurde der Erzählung nachgesagt. Ganz ehrlich: zwischendurch hatte der Roman schon seine Längen, war zu ausführlich und sehr detailreich wurden manche Begegnungen beschrieben. Jedoch insgesamt gesehen ist es ein sehr lesenswerter Text. Ich würde jedem und jeder empfehlen, Texte, Bücher oder Essays von James Baldwin zu lesen – unglaublich bereichernd. Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell und Miriam Mandelkow

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Wie lange, sag mir, ist der Zug schon fort

von James Baldwin

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