Produktbild: Die Falle - GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie Jugendkrimi

Die Falle - GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie Jugendkrimi

2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Victim Gets Revenge + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/13,8/2,6 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7641-7138-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Andreas Brettschneiders Roman nimmt das Lebensgefühl heutiger Jugendlicher auf und kreist um die Frage, wo Verteidigung aufhört und wo Angriff beginnt. Anna Kardos, NZZ am Sonntag ("NZZ am Sonntag")
Was geschieht, wenn konspirative Gruppen Aktionen planen, sich dabei immer im Recht fühlen, vom Opfer zum Täter werden und ihre Täterschaft permanent rechtfertigen, sie niemals reflektieren – das beschreibt Andreas Brettschneider absolut gekonnt. Dabei ist die Perspektive seiner Hauptfigur immer auch die eines sich rührenden Gewissens. Ralf Ruhl, maennerwege.de ("Bayerischer Rundfunk")
Ein packendes Buch, das wichtige Themen behandelt und zum Nachdenken anregt [...]. lesepunkte.de ("lesepunkte.de")
Nervenkitzel pur. Corinna Zak, art ("Bayerischer Rundfunk")
Das ist Nervenkitzel pur. NEUE RUHR / NEUE RHEIN ZEITUNG | CHECKY! ("NEUE RUHR / NEUE RHEIN ZEITUNG")
Andreas Brettschneider [hat] es definitiv geschafft, ein Buch zu verfassen, das einem wirklich klarmacht, wie schnell Mobbing zu bleibenden und schweren Schäden führen kann. Dabei bekommt man aber noch eine super Geschichte serviert mit Drama, Spannung und Konflikt. Mich hat das Buch sehr unterhalten, und es hat mir außerordentlich Spaß gemacht, es zu lesen. Jonathan Klär (15 Jahre), kommbuch.com ("Bayerischer Rundfunk")
Eine authentische, vielschichtige Geschichte aus der Provinz, die unter die Haut geht - hochaktuell und preisgekrönt. Zwei & mehr ("Bayerischer Rundfunk")
Die Geschichte wird aus Viktors Perspektive erzählt, so dass die Leserschaft nah an seiner Gefühlswelt dran ist. Der Aufbau wirkt sehr glaubwürdig, Viktors Zerrissenheit ist nachvollziehbar. Kinder- und Jugendmedien Aargau ("Bayerischer Rundfunk")
"Die Falle" ist ein mitreißender Roman über Mobbing und „Hackordnungen“. Klar wird auch, dass gute Absichten durchaus verheerende Konsequenzen haben können. Darüber hinaus erfährt man, wie Zivilcourage im Idealfall aussieht. Verena Hoenig, VRM Medien ("Bayerischer Rundfunk")
Die Geschichte ist gut zu lesen und setzt eine klare Botschaft gegen Mobbing. Julian Schirm, medienprofile ("medienprofile")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Victim Gets Revenge
  • Bully Romance
  • High Stakes

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,7/13,8/2,6 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7641-7138-4

Herstelleradresse

Ueberreuter Verlag
Ritterstraße 3
10969 Berlin
DE

Email: office@ueberreuter.de

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krass und lustig und krass

Luka am 13.03.2024

Bewertungsnummer: 2153273

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Denkt ihr auch manchmal, wenn die Rechtsextremen wieder wiederlichen Sch*** erzählen: "Da müsste man mal was gegen machen"? So ging es mir oft, und es ist mir bei "Die Falle" wirklich peinlich gewesen. Denn so wie mir, geht es auch Victor in der 10. Klasse. Er guckt dabei zu, wie "der Jussem" mit seinen Schlägern andere Leute quält, er hält sich zwar für besser als die, findet das alles wirklich schlimm, aber er hält auch den Kopf unten und macht nichts. Dann kommt Martin, der Neue, in die Klasse. Mit ihm soll Victor beim Orientierungslauf im Wald antreten. Mitten im Wald zeigt Martin ihm dann eine Bärenfalle. Die will er auf der Route vom Jussem aufstellen, um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Denn Martin findet, man muss sich gegen den Jussem und überhaupt gegen die Jussems zur Wehr setzen. Das ist bloß der Anfang vom Roman, und obwohl das wirklich schon sehr krass ist, eskaliert die ganze Sache noch voll, als Victor und Martin plötzlich eine ganze Widerstandsgruppe anführen. Wie vernichtet man den Röger, der immer so scheiße männlich ist und "Schwuuul!" brüllt? Muss bei dem Widerstand sogar noch ein Hund getötet werden? Ich will nicht spoilern, aber bald wird Victor klar, dass dieser Widerstand auch scheiße ist. Man wird ja nur zum "neuen Jussem". Mehr verrate ich aber nicht. Wie sich der Widerstand entwickelt, müsst oder solltet ihr selber lesen. Weil Andreas Brettschneider schreibt nachdenklich und oft auch total lustig über die Welt. Selbst wenn Victor im ganzen Buch nur Blumen kaufen wäre, wär das, was Victor so überlegt und denkt, schon mega. Unbedingte Leseempfehlung!

krass und lustig und krass

Luka am 13.03.2024
Bewertungsnummer: 2153273
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Denkt ihr auch manchmal, wenn die Rechtsextremen wieder wiederlichen Sch*** erzählen: "Da müsste man mal was gegen machen"? So ging es mir oft, und es ist mir bei "Die Falle" wirklich peinlich gewesen. Denn so wie mir, geht es auch Victor in der 10. Klasse. Er guckt dabei zu, wie "der Jussem" mit seinen Schlägern andere Leute quält, er hält sich zwar für besser als die, findet das alles wirklich schlimm, aber er hält auch den Kopf unten und macht nichts. Dann kommt Martin, der Neue, in die Klasse. Mit ihm soll Victor beim Orientierungslauf im Wald antreten. Mitten im Wald zeigt Martin ihm dann eine Bärenfalle. Die will er auf der Route vom Jussem aufstellen, um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Denn Martin findet, man muss sich gegen den Jussem und überhaupt gegen die Jussems zur Wehr setzen. Das ist bloß der Anfang vom Roman, und obwohl das wirklich schon sehr krass ist, eskaliert die ganze Sache noch voll, als Victor und Martin plötzlich eine ganze Widerstandsgruppe anführen. Wie vernichtet man den Röger, der immer so scheiße männlich ist und "Schwuuul!" brüllt? Muss bei dem Widerstand sogar noch ein Hund getötet werden? Ich will nicht spoilern, aber bald wird Victor klar, dass dieser Widerstand auch scheiße ist. Man wird ja nur zum "neuen Jussem". Mehr verrate ich aber nicht. Wie sich der Widerstand entwickelt, müsst oder solltet ihr selber lesen. Weil Andreas Brettschneider schreibt nachdenklich und oft auch total lustig über die Welt. Selbst wenn Victor im ganzen Buch nur Blumen kaufen wäre, wär das, was Victor so überlegt und denkt, schon mega. Unbedingte Leseempfehlung!

Vom Unten und Oben sein

Bewertung aus Berlin am 13.02.2024

Bewertungsnummer: 2130351

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was hast du für Erinnerungen an deine Schulzeit? Bist du geduckt und möglichst unauffällig durch die Gänge gelaufen? Hast du lieber weggesehen und warst froh nicht bemerkt worden zu sein? Oder eher derjenige der den Ton angegeben hat oder gar Mitläufer einer solchen Gruppe? Viktor ist 16 Jahre alt und einer von den Stillen und Unauffälligen. Den Jungs in seiner Klasse, die andere schikanieren und quälen geht er lieber aus dem Weg. Doch Martin, der Neue in der Klasse, ist da anders drauf und will endlich mal den Spieß umdrehen. Bei einem Orientierungslauf durch den Wald, stellt er für den Klassentyrann eine Bärenfalle auf, um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Viktor als sein Laufpartner wird somit in diese Geschichte hineingezogen. Daraus entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik, die die Hierarchie in der Schule kräftig durcheinanderwirbelt. Der Autor Andreas Brettschneider hat die wunderbare Gabe sich in die Gedankenwelt eines 16-Jährigen hineindenken zu können. Beim Lesen hatte ich tatsächlich das Gefühl: hier schreibt Viktor selbst. Auch die für mich schon lange verlorengegangenen Gefühle, der Ohnmacht, Schäm und Orientierungslosigkeit, die diese Lebensphase prägen hat der Autor bei mir wieder hervorgeholt. Jugendliche fühlen sich von diesem Roman bestimmt verstanden und unterstützt. Und Eltern tauchen ein, in eine Gefühlswelt, die ihnen bereits fremd geworden ist. Beeindruckt war ich auch von den Konsequenzen und den Folgen, die durch die Veränderung der „Hackordnung“ zustande kamen. Wirklich sehr gut durchdacht und beobachtet. Hier versteht jemand die jungen Leute ganz genau und problemlos in ihren Schuhen gehen. Das Ergebnis ist eine erstklassige Story.

Vom Unten und Oben sein

Bewertung aus Berlin am 13.02.2024
Bewertungsnummer: 2130351
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was hast du für Erinnerungen an deine Schulzeit? Bist du geduckt und möglichst unauffällig durch die Gänge gelaufen? Hast du lieber weggesehen und warst froh nicht bemerkt worden zu sein? Oder eher derjenige der den Ton angegeben hat oder gar Mitläufer einer solchen Gruppe? Viktor ist 16 Jahre alt und einer von den Stillen und Unauffälligen. Den Jungs in seiner Klasse, die andere schikanieren und quälen geht er lieber aus dem Weg. Doch Martin, der Neue in der Klasse, ist da anders drauf und will endlich mal den Spieß umdrehen. Bei einem Orientierungslauf durch den Wald, stellt er für den Klassentyrann eine Bärenfalle auf, um ihm einen Denkzettel zu verpassen. Viktor als sein Laufpartner wird somit in diese Geschichte hineingezogen. Daraus entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik, die die Hierarchie in der Schule kräftig durcheinanderwirbelt. Der Autor Andreas Brettschneider hat die wunderbare Gabe sich in die Gedankenwelt eines 16-Jährigen hineindenken zu können. Beim Lesen hatte ich tatsächlich das Gefühl: hier schreibt Viktor selbst. Auch die für mich schon lange verlorengegangenen Gefühle, der Ohnmacht, Schäm und Orientierungslosigkeit, die diese Lebensphase prägen hat der Autor bei mir wieder hervorgeholt. Jugendliche fühlen sich von diesem Roman bestimmt verstanden und unterstützt. Und Eltern tauchen ein, in eine Gefühlswelt, die ihnen bereits fremd geworden ist. Beeindruckt war ich auch von den Konsequenzen und den Folgen, die durch die Veränderung der „Hackordnung“ zustande kamen. Wirklich sehr gut durchdacht und beobachtet. Hier versteht jemand die jungen Leute ganz genau und problemlos in ihren Schuhen gehen. Das Ergebnis ist eine erstklassige Story.

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