Die Entwicklung der Urbanisierung im Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.10.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346949103
Im Verlaufe des Mittelalters bis hin zur Frühen Neuzeit nahm sowohl die Anzahl der Städte als auch ihre Größe deutlich zu. Diese Urbanisierung wurde stark durch Faktoren wie günstige klimatische Bedingungen und Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft unterstützt, während Epidemien, Kriege und Hungersnöte die stark wachsende demografische Bevölkerungsentwicklung zeitweise über Generationen zum Stillstand brachte. Zu Beginn war das Wachstum der Städte von der Ausnutzung von Standortvorteilen durch Handwerker und Kaufleute geprägt, im Laufe des Prozesses nahm die Verleihung städtischer Rechte an Bedeutung für den Entstehungsprozess zu. Außerdem erwiesen sich Städte als gewichtige Einkommensquelle für Steuern und Abgaben, für den Kaiser im Falle der Reichsstädte, und die Landesherren bei den landesfürstlichen Städten. Im Gegenzug erhielten die Stadtbewohner Stadt- und Marktrechte. Menschen konnten sich in Städten freier bewegen als Leibeigene auf dem Land, wo ihnen durch eine hohen Abgabenlast kaum genug zum Leben blieb.
Diese Faktoren spielten eine wesentliche Rolle für die Entwicklung der Landflucht, einer Bewegung der Menschen von den Dörfern hin in die Städte, die im frühen Mittelalter begann und bis in die heutige Zeit nicht zum Abschluss gekommen ist.
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