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Beelitz Heilstätten Roman | Historischer Roman über einen Ort mit vielen Geschichten

21

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9960

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,7 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06369-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9960

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,7 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06369-2

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Hervorragend recherchiert und in Romanform gepackt

    Ich wollte schon immer mal zum fotografieren in die Beelitzer Heilstätten. Bisher habe ich es noch nicht geschafft. Nun war ich allerdings zwischen zwei Buchdeckeln schon einmal in Romanform dort und bin begeistert vom Buch - ich möchte euch berichten !!! Lea Kampe hat sich die Beelitzer Heilstätten vorgenommen und entführt uns ins Jahr 1938. Wir lernen Antonia kennen, die Biologiestudentin. Die junge Frau wird mit Tuberkulose nach Beelitz geschickt in diese hochmoderne Einrichtung. Ständig muss sie Liegekuren absolvieren. Das gefällt ihr so garnicht, ist langweilig. Nur die Gespräch mit Henrik, dem Assistenzarzt bringen sie auf andere Gedanken. Sie ist von seinem Wissen beeindruckt und von der Tatsache, dass er die Schulmedizin hinterfragt. Sie möchte schließlich selbst Ärztin werden. Wie das alles schließlich ausgeht .... ich verrate es euch nicht - lest selbst. Leseprobe: ======== Antonia lachte. Erst vor wenigen Tagen war Gertie deshalb zu Professor Saalfeld beordert worden, denn Rauchen war den Lungenkranken natürlich strengstens verboten. Ihr Blick wanderte durch den Raum. Professor Saalfeld unterhielt sich mit Oberschwester Hilde ... Sehr interessant und spannend zu lesen. Prima verarbeitet die Infos um dies Krankheit, die man zu heilen versuchte in Beelitz, den Patienten versuchte, Linderung zu verschaffen. Sehr interessant und lesenswert auch das Nachwort. Das Buch gliedert sich in 22 Kapitel. Abschließend gibt es das Kapitel "Herbst 1945 - Wie es endete ..." zu lesen. Hier sind nochmal die Belange der Charaktere speziell geschildert. Teil 1 spielt im Berlin des September 1938, Teil 2 im Berlin des Oktober 1942. Ich war tief in die Handlung involviert, darin gefangen, die Autorin schreibt sehr lebendig, sodass ich mich wohlfühlte und bestens unterhalten war. Wer sich für die Thematik interessiert, dem sei das Buch wärmstens empfohlen.

  • Sabrina Schneider

    5/5

    28.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Heimatgefühl denn ich kenne es noch als Lost Place, tolle spannende Umsetzung in eine dunkle Zeit

    Die Beelitz Heilstätten wie auch Heilstätte Grabowsee habe ich als Jugendliche als Lost Places besucht da ich in der Nähe aufgewachsen bin und habe sie so auch noch vor Augen. In dieser Rezension geht es um das Buch Beelitz Heilstätten von Lea Kampe, von dieser Autorin habe ich schon mehrere Romane gelesen und mag die Themen die sie sich vornimmt. Der gut verständliche Schreibstil und der Erzählstil der ein detailreiches historisches Setting vor den Augen entstehen lässt ist auch in diesem Buch allgegenwertig. Die Hauptdarstellerin Antonia kommt als Infizierte in jungen Jahren nach Beelitz und schnell wird ihr das tägliche Erholungsprogramm zu langweilig und sie knüpft Kontakte zu dem Personal und zu dem schüchternen jungen Assistenzarzt Hendrik baut sie als interessierte Biologiestudentin im ersten Semester eine besondere Beziehung auf. Jahre später in der NS Zeit kommt sie selbst als Ärztin in die Beelitz Heilstätten und dramatische Selektionen, missgünstige und karrieregeile Schwestern und Ärzte machen die abgelegenden beschaulichen Beelitz Heilstätten zu einem Terrain auf dem man auf Zehenspitzen, mit Fingerspitzengefühl und Diplomatie agieren muss um Kranken helfen zu können. Die dunklen Finger des Krieges strecken auch die Krallen nach Beelitz aus was aufregend beschrieben ist und so eine ergreifende Geschichte um die Charaktere entstehen lässt. Der Zusammenhalt und das Ehrgefühl wird gefühlvoll transportiert und die Geschichte liess mich aus dem Alltag entfliehen und mitfiebern. Daher vergebe ich 5 spannende Sterne mit einer absoluten Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine gelungene Erzählung zwischen Mythos, Geschichte und Fiktion...

    Als Antonia mit einer Tuberkulose-Diagnose in die Beelitzer Heilstätten eingewiesen wird, ist dies zunächst der absolute Schock für sie und ihren Vater. Denn auch ihre Mutter ist einst an dieser Krankheit gestorben. Auch hatte doch erst ihr Semester an der Uni begonnen und wer sollte sich um ihren herzkranken Vater kümmern? Aber Antonia fügte sich in ihr Schicksal und so nah sie die Therapie auf. Schnell geht es ihr besser, aber sie langweilt sich zusehends. Nur der junge Assistenzarzt schafft es sie von ihren trüben Gedanken abzulenken... Einige Jahre später kehrt Antonia in den schweren Kriegsjahren als angehende Ärztin für Lungenheilkunde in die Heilstätten zurück. Doch wie wird ihre Zukunft in den Zeiten des Nationalsozialismus aussehen? Fazit: Um die Beelitzer Heilstätten rankt sich schon immer ein geheimnisvoller Mythos. Die Autorin hat es geschafft diesen Mythos in eine spannende Geschichte zu verpacken, die einen schnell einfach nicht mehr loslässt. Durch die Augen der Protagonistin Antonia lernt man die Heilstätten zunächst als Patientin kennen. Schnell schließt sie neue Bekanntschaften und Freundschaften, die sie auch noch Jahre später begleiten werden. Doch als sie nach einigen Jahren als angehende Ärztin zurückkehrt, merkt man schnell, dass die Zeiten sich verändert haben. Die Geschichte ist sehr gut geschichtshistorisch recherchiert und schafft es sehr gut, die historischen Fäden der Klinik, mit den Zeiten der Herrschaft der Nationalsozialisten und der fiktiven Geschichte um die junge Studentin Antonia zu verknüpfen... Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen... Lasst es Euch nicht entgehen!

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichtsträchtiger Roman

    Beelitz Heilstätten war das modernste TBC-Sanatorium seiner Zeit. Heute führte ein Baumkronenpfad durch die teilweise verfallenen Häuser des ehemaligen Klinkgeländes. Beim Durchlaufen spürte man förmlich die Geschichte, ich hatte ständig "Kopfkino". Lea Kampe gibt in ihrem Buch Einblicke in die Abläufe der Klinik und Heilmethoden. Sie verbindet all das mit einer zarten Liebesgeschichte. Ich mag Bücher, in denen ich viele geschichtliche Dinge erfahre, die ich so noch nicht wußte. Ein Roman der viele Schicksale aufgreift und unter die Haut geht.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    berührender historischer Roman, den ich gern empfehle

    Antonia Marquardt wird wegen ihres permanenten Hustens mit Tuberkulose-Diagnose in die Beelitzer Heilstätten eingeliefert. Hier soll sie unter Beobachtung professioneller Ärzte und Pflegerinnen, viel frischer Luft, ganz viel Ruhe und nahrhaftem Essen davon genesen. Dr. Henrik Westphal, der Assistenzarzt, scheint sich zu der jungen Patientin hingezogen zu fühlen, wahrt jedoch professionelle Distanz. Einfühlsam beschreibt die Autorin, wie Antonia der Langeweile in der Heilstätte versucht zu entfliehen, Ablenkung zu finden. Immer darauf bedacht, nicht gegen die strengen Regeln zu verstoßen. Die Fürsorge von Professor Saalfeld, dem ärztlichen Direktor, und Dr. Westphal für die ihnen anvertrauten Patienten spürt man beim Lesen. Doch leider gibt es auch anderes Personal in der Heilstätte. Personal, dass den Ideologien der Nazis erliegen, ihren eigenen Vorteil suchen und ihren Hippokratischen Eid vergessen. Nach den neuen in Berlin beschlossenen Gesetzen zählen auch die Tuberkulosekranken zum unwerten Leben. Mir hat es sehr gut fallen, wie die Autorin hier geschichtlich Belegtes in diesen Roman zu den Beelitzer Heilstätten hat einfließen lassen. Es beweist, wie intensiv sie sich mit den Hintergründen auseinandergesetzt hat. Dass fast am Ende wird noch geschildert, was die Hauptfiguren nach Ende des Krieges in dem völlig zerstörten Deutschland mit ihrem Leben anfangen. Das hat mir gefallen, hat es die Geschichte wunderbar abgerundet. Für mich ist dieses Buch gleichzeitig Zeitzeuge wie einfühlsamer Roman, den ich gerne weiterempfehle. 5 Lese-Sterne sind da mehr als verdient.

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