Peter Adam macht bei seinem Kontrollgang einen grausamen Fund: Karel Brûser, der Hausmeister der Seniorenresidenz VILLA ROSINA, liegt tot in einer Blutlache auf dem Bürgersteig. Als er kurz danach mit der Leiterin der Seniorenresidenz an den Ort des Geschehens zurückkehrt, ist die Leiche verschwunden. Bei ihren Ermittlungen stoßen Bruno Hollbein und Jessica Naumann auf die am Ufer eines bei Frankfurt gelegenen Gewässers vergrabene Leiche. Alles scheint auf einen schnellen Abschluss der Ermittlungen hinzudeuten, doch dann gibt es einen weiteren Toten. Eine Weisung aus Berlin, den Fall einzustellen, ist erst recht Ansporn für das Ermittlerteam, ihrem Verdacht nachzugehen. Schritt für Schritt decken sie die kriminellen Machenschaften auf, die unter dem Deckmantel von Nächstenliebe und Wohltätigkeit stattfinden.
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Bewertung
aus Bonn
5/5
20.04.2024
Buch (Paperback)
Ein Kriminalroman zum Genießen
Die ersten Tage im Jahr 2023 sind für die Bewohner der Seniorenresidenz VILLA ROSINA alles andere als das, was man sich unter einem wohlverdienten Ruhestand vorstellt. Denn wie es sich für einen Kriminalroman gehört, geschieht ein Mord! Erich Niederdorfer nimmt den Leser mit auf die Suche nach dem Täter und rein in die Villa Rosina, in der hinter jeder Tür eine originelle Persönlichkeit wartet.
Die schon aus „Brickegickel“ bekannten Kommissare Bruno Hollbein und Jessica Naumann machen sich auf die Suche nach dem Motiv und dem Täter und stoßen dabei auf einige Überraschungen.
Niederdorfer schreibt kurzweilig, mit viel Witz und einem ausgeprägten Gefühl für das Zwischenmenschliche. Und auch die kulinarischen Ausflüge kommen nicht zu kurz.
Ein gelungener Kriminalroman – irgendwo zwischen einem (guten) „Tatort“ und einem Martin Suter Roman.
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