Produktbild: Meine wilde Nation

Meine wilde Nation Die Ukraine auf dem Weg in die Freiheit

3

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,1 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81409-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,1 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81409-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • S.A.W

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie wehren sich...

    Es wird viel geredet über die Ukraine seit 2 Jahren. Geredet wird aber nur über sie, über ihren Kopf hinweg, Sie wehren sich, denn sie sind sie seit Jahrhunderten ein eigenes Volk, mit eigener Sprache und Kultur. Bis 1795 gehörte die Ukraine zu Polen, einem Vielvölkerstaat aus Ukrainern, Litauern und Polen. Das war besser als unter den Osmanen und den Mongolen, die 1241 n. Chr. das Reich von Kiew zerstörten und bis 1360 beherrschten, als es von den Litauern befreit wurde. 1991, 2004 und 2014 haben sich die Ukrainer für die Freiheit und für die Demokratie entschieden Es ist also sehr informativ, wie die Ukrainer selbst ihre Lage sehen. Das beschreibt der Autor auf sehr anschauliche und überzeugende Weise.

  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    5/5

    13.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefe Einblicke in ein…

    Tiefe Einblicke in ein kriegsgeschundenes Land . . . Alex Lissitsa ist nicht der normale Ukrainer der hier sein Land porträtiert. Man darf schon behaupten, dass er zu den Priviligierten seines Landes gehört. Er leitet einen der größten Agrarbetriebe der Ukraine, er kennt viele hochrangige Politiker seines Landes persönlich und einen Tag vor dem russischen Überfall auf die Ukraine ruft ihn sein Freund vom Geheimdienst an um ihm mitzuteilen, dass morgen früh um 4 Uhr der Krieg beginnt. Seinen Geschichten, Erklärungen und Meinungsbildern allerdings kann ich mich kaum entziehen. Frei von der Leber weg beschreibt mir der Autor wie sich dieses riesige Land von Friedens- auf Kriegszeiten umstellen musste. Er beschreibt u.a., dass es auch in der Ukraine Menschen gab, die noch wenige Stunden vor Kriegsbeginn sicher waren, dass Putin die Ukraine niemals angreifen würde. Viel Wissenswertes erfahre ich zur Person des Autors, der hier in Deutschland studiert hat, der für wenige Stunden ukrainischer Agrarminister war und der anfangs kein Freund des heutigen Präsidenten war. Alex Lissitsa schildert wie der Präsident auf ihn Eindruck machte und vielleicht seinem ganzen Volk die Haltung vermittelte: Nein, wir geben nicht auf, wir bleiben und wir kämpfen für unsere Heimat. Immer wieder geht es in diesem schnell lesbaren und spannenden Buch auch um die EU-Mitgliedsfrage der Ukraine. Ob die Ukraine bis 2028 alle Hürden genommen hat um als vollständiges EU-Mitglied aufgenommen werden zu können, werden die nächsten Jahre zeigen. Bei dem was bis zum heutigen Tag an Korruption in Kiew läuft bin ich gelinde ausgedrückt skeptisch, von einigen Korruptionsfällen berichtet der Autor.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    10.06.2024

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung!

    Autor Alex Lissitsa ist ein ukrainischer Agrarökonom, der einem der größten Agrarunternehmen der Ukraine, der IMC Agrarholding, vorsteht, die rund 123.000 Hektar Land bewirtschaftet und Millionen Tonnen an Weizen, Mais, Sonnenblumen und Soja produziert. Gleichzeitig ist er politisch engagiert und ein intimer Kenner von Gesellschaft und Politik der Ukraine. Alex Lissitsa liebt sein Land. Das ist in diesem Buch deutlich spürbar. Doch sieht er, anders als manch anderer, auch dessen Schwächen wie die Korruption. Diese ist, wie er auch in seinen Interviews sagt, das Überbleibsel aus dem Sowjetregime. Das Land hatte nach dem Zusammenbruch der UdSSR und der Unabhängigkeitserklärung von 1991 zu wenig Zeit und nicht das geeignete Personal, gegen die Korruption vorzugehen. Viele sind in kurzer Zeit schnell reich geworden. So erzählt er, wie er, um sein Unternehmen zu retten, entschlossen gegen Korruption vorgegangen ist: durch Austausch der in den alten Strukturen verhafteten Mitarbeiter. So ähnlich geht die Ukraine gegen die Korruption im Land vor. Lissitsa berichtet, dass beinahe die gesamte Führungsebene der Polizei ausgetauscht worden ist, um sich westlichen Standards anzupassen. Apropos Anpassung - er nimmt auch zu den Vorwürfen Stellung, die Ukraine würde ihr Fähnchen immer nach dem Wind richten. Dabei zeichnet er ein Bild der ukrainischen Vergangenheit, die im Westen nicht so bekannt sein dürfte. Als er am Abend des 23. Februar 2022 den Anruf erhält, dass am nächsten Tag Putins Armee die Ukraine angreifen wird, ist nichts mehr wie es war. Anders als beim Angriff auf die Krim 2014 ist die ukrainische Bevölkerung wild entschlossen, sich der russischen Armee entgegen zu stellen und tut es bis heute. Es scheint, als hätte die Ukraine aus dem Jahr 2014 und der widerrechtlichen Annexion der Krim gelernt. Nicht immer ist er mit Präsident Wolodymyr Selenskjy einer Meinung, hat aber wegen dessen Geschick als Kriegspräsident doch eine gewisse Achtung. Selenskys Anordnung, englisch quasi als zweite Amtssprache (auch wenn sie nicht so heißt) einzuführen, stößt bei vielen Ukrainern auf Ablehnung. Doch Selensky hat schon die Zukunft des Landes im Sinn: auf Grund des demografischen Wandels (Abwanderung, Flucht und Tod der jungen Generation) fehlen in der Ukraine - wie überall in Europa - die Fachkräfte. Sie sollen durch gezielte Zuwanderung ausgeglichen werden. Dafür müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich verständigen können - auf englisch, weil das leichter zu erlernen ist, als ukrainisch. Da dies auch Alex Lissitsas Sorgen sind, kann er sich damit anfreunden. Ebenso mit der „Patenschaft für eine Brigade“, was ihm zunächst ein wenig kurios vorgekommen ist. Selenskjy beabsichtigt, den Brigadeführen an der Front, die jeweils rund 4.000 Soldaten befehligen und meistens recht jung sind, wirtschaftliches Knowhow zur Verfügung zu stellen, da er bei seinen zahlreichen Frontbesuchen deren Nöte festgestellt hat. Als Lissitsa dann „seine Brigade“ in der Nähe von Saporischija besucht, ist die „Wunschliste“ des Kommandeurs ein wenig anders als gedacht: mehr PR, denn die Menschen in der Ukraine sollen wissen, dass die Soldaten täglich ihr Leben für andere aufs Spiel setzen, und Prothesen für Verwundete. Auf den letzten Seiten gibt Alex Lissitsa einen Ausblick auf die Zukunft, die vor allem die Vorteile eines Beitritts der Ukraine zur EU beinhalten: unter anderem statt genmanipuliertes Soja aus Brasilien (in dem zuvor noch schnell der Regenwald für Anbauflächen abgeholzt wird) gentechnikfreies Soja aus der Ukraine importieren. "Meine Ukraine ist eine wilde, eine widerspüchliche Nation, aber sie ist auf dem richtigen Weg, dem Richtung Europa." Fazit: Gerne gebe ich dieser Liebeserklärung an sein Land, dessen Menschen trotz des Krieges daran glauben, eine große und gemeinsame Zukunft in Europa zu haben, 5 Sterne.

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