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Männer, die die Welt verbrennen Der entscheidende Kampf um die Zukunft der Menschheit | Profiteure der fossilen Brennstoffe versus erneuerbare Energien im Zeichen der Klimakatastrophe

7

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 5 Abbildungen

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,1 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Terracotta / Dunkelgrün

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20282-7

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist ein Muss für alle, die die Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten hinter der Klimakrise verstehen möchten. Stöcker schreibt hochaktuell, faktenreich und mit einer Wucht, die einen aufwühlt und wachrüttelt. Eine absolute Pflichtlektüre in Zeiten der Klimakrise.« ("Hirnbrise")
»Christian Stöckers Buch liest sich auch deshalb so gut, weil er als Psychologe das Verhalten der vielleicht einer Million Menschen beleuchtet, die mit Zeugverbrennen die Welt aufs Spiel setzen, und gleichzeitig deren Netzwerke und Methoden seziert.« ("cleanthinking.de")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 5 Abbildungen

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,1 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Terracotta / Dunkelgrün

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20282-7

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pflichtlektüre!

    Christian Stöcker gibt Antworten und Erklärungen (inkl. Quellenangaben) zu Fragen rund um die Klimakrise und den (fehlende) politischen Kurs dazu. Es erklärt auch, wieso das wichtigste Thema unserer Zeit, welches alle Diskussion im Vorfeld der Bundestagswahl bestimmen sollte, weder in der Politik noch im Bewusstsein der Öffentlichkeit auf Platz 1 steht.

  • SternchenBlau

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Männer, die für Profit unsere Zukunft zerstören

    Männer, die die Welt verbrennen – was für ein prägnanter Titel, der die ganze Absurdität der Klimakrise in fünf schlichte Worte packt. Schon allein deswegen habe ich mir von dem Buch sehr viel erwartet, dazu mag ich Christian Stöcker scharfe Analysen im Spiegel. Und ja, es ist ein wirklich sehr gutes Buch. Was Stöcker schafft, ist ein aktueller Sachstand ein Überblick über die Akteur*innen, Lobbyorganisationen, Parteien und sogenannte Thinktanks, denen wir den Status Quo bezüglich Erderhitzung zu verdanken haben – und warum immer noch viel zu wenig passiert. Spoiler: es geht um Geld und Geld und Macht. Bei dieser massiven Desinformation könnte man manchmal glauben, man wäre selbst einer Verschwörungsideologie anheim gefallen, so schreibt es Stöcker ein paar Mal. Aber leider, leider ist das alles wahr. Stöcker liefert psychologische Zusammenhänge, warum sie damit durchkommen, benennt Verantwortliche auch der deutschen Politik sehr deutlich und gibt am Ende eine kurze Übersicht, wie die häufigsten Scheinargumente der Verzögerer am besten widerlegt werden können. Und Stöckers größte Leistung: Beim Lesen werdet ihr angemessen wütend! Viele der Fakten kannte ich allerdings schon, wie z.B. Fossillobby in Deutschland und der EU, die Verstrickungen mit Russland und Putin, die unrühmliche Rolle der US-Republikanischen Partei. Stöcker, das ist sehr angenehm, gibt viele Lektüretipps und das Zitat- und Bekegveezeichnus ist lang. Da ich schon viel zum Thea gelesen habe, hätten mich noch mehr die konkreten Menschen, laut Titel, interessiert. Aber da hatte ich wohl genau deswegen eine falsche Erwartung. Gegen Ende fährt er dann viele Argumente FÜR Energiewende, Wärmepumpe und Co. auf. Ich glaube, das hätte es für alle, die ihm bis dahin fleißig gelesen haben, nicht mehr gebraucht. Aber da kann ich mich auch täuschen. Manche Leute brauchen – gerade wegen der massiven Desinformationen – vermutlich länger. Stöcker bringt einen sehr galant zu lesenden Überblick über Akteur*innen mit vielen sehr aktuellen Bezügen zu den letzten Jahren. Damit bringt ihr euch super auf Stand.

  • Anita

    aus Bonn

    5/5

    22.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    macht wütend

    Worum geht es? Um die Faszination von Menschen, Dinge zu verbrennen und sich daran zu bereichern und um das Aufrechterhalten der Privilegien. Worum geht es wirklich? Macht, Geld und Gewissenlosigkeit. Lesenswert? Ja, eine lehrreiche und wütend machende Lektüre. Ich finde den Titel höchst ansprechend und das Buch behandelt genau dieses Thema. Warum sind es Männer und nicht generell Menschen? Weil eben die meiste zentrierte Macht weltweit noch immer bei Männern (und deren Unternehmen) liegt. Die Menschen, um die es hier geht, sind reich und mächtig und wollen noch mehr oder zumindest den Ist-Zustand aufrecht halten. Dafür lügen, manipulieren und bestechen sie gewissenlos. Stöckers Schreibstil ist angenehm und gut verständlich, man kann ihm auch ohne viel Vorwissen folgen. Die Kapitel sind thematisch geordnet, eine Lektüre nach der vorgegebenen Reihenfolge scheint die beste Wahl zu sein. Ich würde generell eine gewisse Offenheit gegenüber Kritik an fossilen Brennstoffen empfehlen, wenn man dieses Buch lesen will. Ist man dem grundsätzlich absolut abgeneigt, werden einen die Worte und Erkenntnisse vermutlich nicht erreichen und eher verärgern. Für diejenigen, die aber mehr über die Zusammenhänge weltweit verstehen wollen, die sich für Hintergründe und Verstrickungen interessieren, für die könnte diese Lektüre genau das richtige sein. Sie ist auf jeden Fall sehr bereichernd und bringt viel Erkenntnis mit sich für Entscheidungen, die man sonst nie nachvollziehen konnte. Es geht um Lobbyarbeit, Journalismus, verschiedene Parteien (mit Fokus auf Europa und USA) und dem großen Geldverdienen. Stöcker lässt hierbei keine Alternativen zu, sondern fordert kompromisslos ein Umdenken, wenn wir unsere Gesellschaft weiter aufrecht erhalten wollen. Mich lässt sie Lektüre wütend, aber nicht hoffnungslos zurück. Stöcker schafft es, einen schönen erzählenden Bogen zu schlagen, zu einem Ausblick, der auch positive Aspekte beinhaltet und Mut macht. Die Feststellung, hinter wie vielen Entscheidungen einfach nur Geldgier steckt und welche Personen oder Unternehmen eng verbunden sind, macht bei der Lektüre jedoch fassungslos.

  • Bewertung

    4/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut gebrüllt, Löwe

    "Männer die die Welt verbrennen" hätte auch "Politik der verbrannten Erde" heißen können. Politiker, Reiche und Ultrareiche, Interessenverbände kriegen alle und weltweit ihr Fett ab. Zum Glück vor allem jene von denen ich schon lange nicht viel gehalten habe. Gut belegt, flüssig geschrieben und allemal ein bedenkenswertes Buch. Warum aber nur vier Sterne? Ich hätte mir mehr gewünscht: - Mindestens ein Hintergrundkapitel wie wir die Klimakrise geschaffen haben. Der Autor setzt hier vieles voraus, wo erst einmal Überzeugen wichtig ist - weniger politischer Drall. Zumindest in der EU sollten wir auch mit den Rechten an einem Strang ziehen wo es geht. Die erforderliche Umstrukturierung der Wirtschaft und der Lebensbedingungen sind nur langfristig und im Einvernehmen mit Mehrheiten zu schaffen. Sonst sehen wir bald so alt aus wie die USA schon heute. Eigentlich sagt der Autor genau das, aber der Ton ist schrill und äußerst anklagend und mancher Leser könnte das Buch deswegen schnell weglegen (auch und gerade wenn er weiterlesen sollte) - Und nun? Weg mit der Männerbande, den Verschwörern, den Wirtschafts- und Umweltkriminellen, den Autokraten? Leider zu kurz gegriffen. Aber Vater Staat richtet es schon? Dieses Thema geht uns alle an, aber in welcher Weise verrät der Autor nicht wirklich. Also: Die Nachbarn auf ein Grillfest zu einer Diskussion einladen. /sarcasm off

  • Renas Wortwelt

    4/5

    09.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Appell gegen die Ignorierung des Klimawandels

    „Zu Beginn eine Warnung: Für Leserinnen und Leser, die sich mit der Klimakrise und ihren Ursachen noch nicht allzu intensiv beschäftigt haben, klingen Teile dieses Buchs womöglich wie frei erfundene Verschwörungstheorien. Das ist aber ein falscher Eindruck. Es handelt sich bei allem, was auf den folgenden Seiten berichtet wird, um belegbare Fakten.“ (S.9) Diese Triggerwarnung gleich am Anfang des Buches macht Sinn: Christian Stöcker deckt auf, mit welchen Methoden Interessengruppen und einflussreiche Personen versuchen, jegliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels offen oder subtil zu verhindern oder gar die Existenz des Klimawandels zu leugnen. In neun Kapiteln beschäftigt er sich unter anderem mit den weltweit agierenden Netzwerken der Klimaleugner („Die globale Allianz der Verbrenner“), widmet sich den Profiteuren der Klimakrise („Die Profiteure der Katastrophe“) und im Kapitel „Murdochs Reich“ legt er dar, mit welchen Strategien die Narrative kommuniziert werden, um die breite Bevölkerung vom Nutzen der fossilen Energie, also dem „Zeugverbrennen“, wie es Stöcker nennt, zu überzeugen. Standen bis dahin die global handelnden Akteure im Fokus seiner Recherchen, so beleuchtet Stöcker im Kapitel „Die deutschen Verzögerer und ihre Methoden“ die Situation bei uns in Deutschland. Welche Verflechtungen es gibt zwischen der Industrie, der Politik, den Medien und den Interessenverbänden sowie die intensive Lobbyarbeit, die nicht nur national, sondern auch europaweit effektiv wirkt. Doch es reicht nicht, nur die Schuldigen zu benennen und deren Machenschaften offen zu legen – was können, was müssen wir tun, um den Klimakollaps zu verhindern? Im letzten Kapitel „Das Zeitalter des Lichts hat begonnen, das des Feuers muss enden“ appelliert Stöcker an uns alle: „Wir alle haben lange von der Energie profitiert, die fossile Brennstoffe geliefert haben. Sie haben die Menschheit reicher, mächtiger und sogar gesünder gemacht. Längst wissen wir aber, dass diese Form der Energiegewinnung sehr schädlich für uns Menschen ist. Und wir wissen auch, dass wir ohne sie auskommen können. Längst profitieren nur noch die Hersteller fossiler Brennstoffe. Wir alle bezahlen dafür, mit unseren Steuern und unserer Zukunft. Es wird höchste Zeit, die Männer, die die Welt verbrennen, in ihre Schranken zu weisen.“ (S. 247) Christian Stöcker ist einer der profiliertesten Wissenschafts- und Klimajournalisten. Sachkundig und tiefgehend recherchiert (63 Seiten mit Quellenangaben und ergänzenden Erläuterungen) liest sich das Buch durch seinen lockeren journalistischen, aber dennoch seriösen Schreibstil gut in einem Rutsch. Es sei allen Lesenden und Interessierten empfohlen, um die tägliche Informationsflut zum Thema Klimakrise besser einordnen zu können. Christian Stöcker – Männer, die die Weltverbrennen Ullstein, 2024 Gebundene Ausgabe, 332 Seiten, 22,99 €

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