Produktbild: Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt

Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt Roman | Ein emotionales Epos rund um die Frauenkirche von 1938-2005

112

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24196

Erscheinungsdatum

01.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

7345 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731683

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ePUB 3

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24196

Erscheinungsdatum

01.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

7345 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731683

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    13.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Familiendrama im Zeichen der Dresdner Frauenkirche

    Die junge Historikerin Hannah findet bei Recherchen in der Dresdner Frauenkirche ein Bild einer junger Frau, die ihr recht schnell bekannt vorkommt. Es stellt sich heraus, dass es ihre eigene Großmutter Lotte die, die in der Nachkriegszeit beim Wiederaufbau der Frauenkirche als Trümmerfrau mitgeholfen hat. Zum Ende des zweiten Weltkrieges hatte Lotte kein einfaches Leben, doch sie versucht alles um sich und ihrer Tante ein besseres Leben zu bieten. Sie trauert um ihre große Liebe, die sie nie ganz vergessen kann. Dann lernt sie zufällig einen (unglücklichen) Mann kennen und den versucht sie zurück ins Leben zu holen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn er ist Jude und hat es nicht nur zu Kriegsende sehr schwer. Auch in der späteren DDR muss dieser für seinen Glauben so einiges ertragen. Julie Heiland erzählt in "Schicksalsjahre - die Frauen vom Neumarkt" die bewegende Familiengeschichte von drei starken Frauen, die sich von den Umständen und den Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen lassen. Dabei steht Großmutter Lottes Leben und das Leben ihrer Enkelin Hannah im Mittelpunkt. Durch die zwei Zeitebenen bekommt man als Leser ein gut recherchiertes Bild über Dresden der damaligen Zeit und die besonderen Lebensumstände. Gut verpackt wird darin auch eine interessante Familiengeschichte, so dass es Spaß macht das Buch zu lesen.

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    12.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    ein Buch das berührt

    Das Buch "Schicksalsjahre" spielt auf zwei Zeitebenen in Dresden. de Stadt, die in den letzten Kriegstagen von den Engländern durch mehrere Luftangriffe fas vollständig zerstört wurde. Viele Flüchtlinge aus dem Osten waren in die Stadt geflüchtet und viele starben bei diesen Angriffen. Lotte ist eine, die überlebt hat. Zusammen mit ihrer Tante, mit der sie zusammen in einer Ruine wohnt, versuchen sie in dieser Stadt zuüberleben. Lotte arbeitet als Trümmerfrau und sichert damit die Lebensmittel zum kargen Überleben. Parallel, sucht sie nach ihrer großen Liebe. Als sie eines Tages Jacob, einem überlebenden Juden, der versucht sich das Leben zu nehmen, davon abhält, entspinnt eine zaghafte Liebenbeziehung, die aber keine Zukunftschance hat. Ihre Tochter Marlene wendet sich von ihrer Mutter ab, will nichts mehr von ihrer Mutter wissen, bis wiederum ihre Tochter Hannah , die beim Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden hilf, auf ein Bild stößt, dass sie vermuten lässt, dass es sich um ihre Großmutter handelt, sie an ihre Vergangenheit erinner. Sie will wissen , as passiert ist. Das Buch spannnt einen weiten Bogen vom 1939 - in das Jahr 2005 hinein. Viele zeitgeschichtliche Ereignisse werden rund um die Familie von Lotten . Marlene und Hannah sehr interessant, spannend und flüssig erzählt. Ich habe dieses Buch wirklich sehr gerne gelesen und habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Ein tolles Buch, das eine dicke Leseempfehlung erhält !

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Berührend und beeindruckend

    Dresden 1945 - kaum vorstellbar, was in dieser Nacht vom 13. auf den 14. Februar in unserer Landeshauptstadt stattgefunden hat. Wir alle kennen aber noch die Ruine der Frauenkirche und können nun mittlerweile immer wieder bewundern, was aus daraus nach jahrelanger, herausragender Arbeit geworden ist. Als gebürtige Sächsin fühle ich mich Dresden sehr verbunden und so war dieser Roman für mich quasi ein Muss und es hat sich geloht. Ich mag es, wenn man die Orte in dem Buch selbst kennt und vor seinen Augen hat. Drei Generationen, drei Frauen, ein transgenerationales Trauma. Die Perspektive von Lotte nimmt im Buch den größten Raum ein, in Ergänzung zur Geschichte ihrer Enkelin Hannah Anfang der 90er. Lottes Tochter Marlene ist eigentlich das Bindeglied zwischen den beiden, deren Geschichte kommt aber erst am Ende des Buches so wirklich an das Tageslicht, was aber sehr stimmig ist. Nach der Bombennacht in Dresden 1945 beginnt für Lotte ein neues Leben, aber die Strapazen des Krieges sind noch lange nicht vorbei, im Gegenteil, die Zeit danach ist voller Hunger, Kälte und vor allem Trümmern, die die Bevölkerung noch jahrelang beschäftigen werden. Zeiten des Verzichts, in denen die Sehnsucht nach dem Leben manchmal fast übermächtig wird, nichts wünschen sich die Trümmerfrauen mehr, als ein wenig Normalität. Als Lotte Jakob kennenlernt, in dem sie in an einer Brücke vom Suizid abhält, nimmt sie ihn mit nach Hause und es folgt eine lange Zeit des Kennenlernens und des Schweigens, gibt es doch im Leben des Juden so viel, worüber er nicht sprechen kann und mag. Auch Lotte kämpft noch mit ihrer verlorenen Liebe Leo, ebenfalls ein Jude, und sie hat sich vorgenommen, diesmal alles besser zu machen. Auf der anderen Seite stehen in dieser Zeit aber auch Menschen wie Achim, die ihre Nase immer wieder in den entsprechenden Wind des jeweiligen Regimes gehalten haben, und so heil durch alle Diktaturen gekommen sind. Und dann ist da noch Hannah, sie arbeitet nach ihrem Architekturstudium im Jahr 1993 auf der Baustelle der Dresdner Frauenkirche und ist an der Umsetzung des Wiederaufbaus beteiligt. Ihre Mutter Marlene ist vielbeschäftigte Bürgermeisterkandidatin, ohne viel über ihre eigenes Leben preiszugeben, Kontakt zu Hannahs Oma Lotte gibt es nicht und sie hat bis dato auch nie erfahren, warum. Dann findet sie bei den Aufbauarbeiten ein Foto aus einer Sammlung und es verschlägt ihr fast die Sprache, sieht dieses Bild der Trümmerfrau ihr und ihrer Mutter doch wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Wer ist diese Frau? Und was verbindet sie miteinander? Die beiden abwechselnden Erzählungen aus der Nachkriegszeit der Trümmerfrauen und dem Wiederaufbau der Frauenkirche in den 90ern ergänzen sich wunderbar, die Geschichte baut sich Stück für Stück zu einem großen Ganzen auf und man will einfach immer wissen, wie es weiter geht und wie die Geschichten am Ende zusammenführen. Es ist ein wahnsinnig berührendes Buch, das auf den ersten Blick wie ein kitschiger Liebesroman erscheinen mag, jedoch so viel Tiefe, so viel Ehrlichkeit hat und aufzeigt, welche Pakete die Nachkriegsgenerationen und auch noch deren Nachfahren mit sich herum tragen müssen und wie wichtig es eigentlich ist, diese ehrlich aufzuarbeiten, um diese Traumata zu besiegen. Das Buch ist viel zu bewegend und geschichtlich viel zu tiefgründig und interessant, um kitschig zu sein. Ein Roman mit Nachwirkung, den man gelesen haben muss.

  • Sophie H.

    aus Rastede

    5/5

    01.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Lebenstrümmer Dieser Roman,…

    Lebenstrümmer Dieser Roman, der in Dresden spielt, handelt von drei mutigen und selbstbewussten Frauen: von Lotte, Marlene und Hannah, und von den Trümmern, die der Zweite Weltkrieg und die DDR in unseren Seelen hinterlassen haben. Angesiedelt ist die Geschichte auf zwei Zeitebenen: 1947 und 1993. 1993: Die junge Hannah hilft beim Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden. Akribisch wird jedes Fundstück der Ruine untersucht, um es beim Wiederaufbau genau wieder dort zu platzieren, wo es hingehört. Dabei findet Hannah im Archivmaterial eine Fotografie von einem Liebespärchen inmitten der Trümmerlandschaft Dresdens. Doch es ist nicht irgendein Foto: Die junge Frau sieht Hannas Mutter zum Verwechseln ähnlich. Sollte es Hannahs Oma sein, die sie nie kennengelernt hat? 1947: Lotte ist eine der Trümmerfrauen, die beim Enttrümmern Dresdens hilft. Eines Abends bewahrt sie den Juden Jacob davor, sich von einer Brücke zu stürzen. Sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Sowohl Lotte als auch Jacob sind von den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges traumatisiert und beide tragen jeweils schwer an einem Geheimnis. Werden sie jemals wieder glücklich werden können? Julie Heiland schafft es meisterhaft, die Geschichte dreier Frauen kunstvoll mit der Geschichte Dresdens zu verweben. Wie auch schon in ihren Romanen um das Strandbad Müggelsee habe ich wieder Einiges über die DDR und hier im Besonderen über Dresden gelernt. Die Protagonistinnen sind gut gezeichnet und man kann sich schnell in sie hineindenken. Die Geschichte scheint auf dem ersten Blick vorhersehbar, nimmt dann aber immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Von mir eine ganz deutliche Leseempfehlung!

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    28.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Es ist nie zu spät

    Die Autorin Julie Heiland hat mich mit ihrem neuen Roman „Schicksalsjahre – Die Frauen vom Neumarkt“ wirklich überrascht. Ihre Strandbad Saga habe ich schon sehr gerne gelesen, doch dieser Roman ist nochmal eine ganz andere Klasse. Die Tiefe, die sie hier zeigt, hat mich sehr beeindruckt. Es gibt zwei Zeitebenen. Es beginnt im Jahr 1939. Lotte, ein junges Mädchen aus Dresden, ist verliebt in Leo, einem jungen, jüdischen Mann. Eine Liebe, die in dieser Zeit nicht gutgeheißen wird. Plötzlich ist Leo wie vom Erdboden verschluckt. Lotte befürchtet das Schlimmste, wird aber jahrelang nach ihm suchen. Die Kriegsschäden in Dresden sind groß, die Stadt ist zerstört, dem Erdboden gleichgemacht. Lotte ist am Aufbau beschäftigt und während der Nachkriegswirren lernt sie Jakob kennen. Dresden 1993: die 25jährige Hannah ist am Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche beteiligt. An ihrer Seite steht Harry, ein junger Engländer, der nach Liebeskummer in seiner Heimat einen Neuanfang sucht. Sie stoßen auf ein altes Foto, welches vermutlich Lotte zeigt. Hannah wird neugierig und beginnt zu recherchieren. Beide Handlungsebenen sind geschickt miteinander verknüpft. Im Vordergrund steht Lotte, sie ist Dreh- und Angelpunkt dieser Familiengeschichte. Ihr Leben hat mich sehr berührt. Julie Heiland versteht es, ihre Leserschaft emotional abzuholen. Die Lebensumstände während des Krieges und in der Nachkriegszeit werden meiner Meinung nach authentisch geschildert und die historischen Fakten sind gut in diesem Roman eingearbeitet worden. Ein rundum gelungener Roman mit sympathischen Protagonistinnen. Die Autorin versteht es, uns in einem flüssigen und modernen Schreibstil durch eine berührende Geschichte zu führen. Zu keinem Zeitpunkt wird es kitschig oder trivial und es gibt immer wieder interessante Wendungen. Das Ende hat mich zudem sehr überrascht. Fazit: ein toller Roman, der zeigt, es ist nie zu spät über seinen Schatten zu springen und aufeinander zuzugehen. Menschen sind keine Berge, sie begegnen sich. Von mir gibt es 5 Sterne.

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