Die Suche nach der Wahrheit hat zu allen Zeiten die Menschen beschäftigt. Heute können wir uns auf modernstes wissenschaftliches Handwerkszeug, auf umfangreiche Quellen und ausdifferenzierte Methoden stützen, um dem Wahrheitsgehalt historischer Begebenheiten auf den Grund zu gehen – mit der Konsequenz, dass manche Aspekte der Geschichte im Nachhinein vollständig umgeschrieben werden müssen. Genau das macht Frank Fabian in seinem Buch: Persönlichkeiten und Geschehnisse von Moses bis Bismarck werden von allen Seiten untersucht und beleuchtet. Das Ergebnis dieser Analyse spannend wie ein Thriller und lässt uns angeblich unumstößliche Tatsachen kritischer betrachten.
Sonderausgabe des Bestsellers
Lebendig erzählte Geschichte, spannend wie ein Thriller
Historische Persönlichkeiten und Geschehnisse der Vergangenheit neu bewertet
Vom Bestseller-Autor Frank Fabian
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
07.01.2023
eBook (ePUB)
Top
Das Buch ist wirklich sehr interessant und aufschlussreich. Titel sagt alles. Zeigt einem Dinge auf die man so noch nicht kannte. Gibt direkt eine andere Sicht auf bisher Geglaubtes. Kann ich nur jedem empfehlen.
Wolfgang Kirchhof
aus Bramsche
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Leider
Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, das Buch zu lesen. Wenn ich das irgentwann geschaft habe, bewerte ich gern
Bewertung
aus Offenbach
5/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Sehr kurzweilig und informativ
Frank Fabian ist hier eine sehr erfrischende, überzeugende Darstellung der "bekannten" Geschichte gelungen.
Sehr empfehlenswert. Wer also mal einen kritischen und unserer Zeit mehr angemessenen Einblick in das Leben der "Großen" der Geschichte erhalten möchte, ist hier genau richtig. Dabei ist der lockere Ton unterhaltsam und gibt viele Anlässe zum Schmunzeln.
Bewertung
2/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Grässlich
Dieses Buch hatte ich mir aus mehreren Gründen ausgesucht.
Zunächst war mir wichtig, dass es kurzweilig sein sollte. Ich gebe zu, ich war auf der Suche nach Urlaubslektüre, wollte aber gleichzeitig auch mehr als einfach nur einen Krimi. Weiterhin hatte ich die Hoffnung, dass das Buch vielleicht auch ein wenig neues Wissen vermitteln würde, selbst wenn es sich dabei eher um triviale Kuriositäten handeln sollte. Mehr erwartete ich gar nicht, für alles andere war der Titel zu reißerisch, der Umfang zu gering. Immerhin wurde das Buch von einem Historiker geschrieben, der zugleich ein Philosoph ist. Darüber hinaus ist er nicht ausschließlich in der verkopften deutschen Publikationstradition verhaftet, sondern hatte auch Kontakt mit der anglophonen Welt, die sich für Lesbarkeit und klare Darstellung nicht zu schade ist. Daraus hatte ich die Erwartung entwickelt, dass es mit einer gewissen Leichtigkeit und Eleganz geschrieben sein könnte.
In allen Punkten habe ich mich geirrt. Bezüglich der Kurzweiligkeit schält sich schnell ein Muster aus dem Dunst. In jedem neuen Abschnitt werden "Lügen" enthüllt. Leider folgt diese "Enthüllung" meist einem Muster, sodass das Buch auf mich schnell formelhaft wirkte.
Der zweite Aspekt, der Stil, ist eng hiermit verbunden. Der Autor wiederholt sehr gerne einzelne Worte oder Wendungen. Und wirklich "alles, alles" (eine der Lieblingsunterstreichungen) wird nicht etwa durch Wortwahl, Struktur und Argumente hervorgehoben, sondern mit diesem einfachsten Mittel des gesprochenen Arguments. Wenn Sie glauben, dass Sie sich am Stil nicht stören, können Sie vermutlich ein bisschen auf meine Wertung aufschlagen, aber ich möchte darauf hinweisen, dass es unterdurchschnittlich (!) geschrieben ist - und ich erinnere mich hier durchaus an das letzte, langweilige Stückchen Popliteratur, das ich vor Jahren gelesen habe. Große Vokabeln retten da auch nichts mehr: dieses Buch hätte dringend einen (besseren) Lektor gebraucht.
Die Wissensvermittlung schließlich fand kaum statt. Das Problem ist einerseits, dass der Autor anscheinend der Ansicht ist, neue Erkenntnisse zu präsentieren. Ich fasse einmal kurz die zentralen Lehren zusammen: Lügen schlecht, Unterdrückung schlecht, Krieg noch schlechter, die Geschichte ist nur bedingt eine objektive Wissenschaft. Zu allem ein herzliches ACH NEE!
Die gewählten Fallbeispiele für besonders verlogene historische Erzählungen sind wahrscheinlich als "dankbar" zu bezeichnen. Sie argumentieren sich überwiegend von selbst. Ich bin kein Historiker, würde mich auch nicht als außerordentlich gebildet beschreiben - und doch war mir nicht nur das meiste aus dem Buch bekannt, auch die Schlüsse, die der Autor zieht, sind reichlich platt. Ein differenziertes Bild wird nicht vermittelt, es geht um einen "Gegenpol", den der Autor wohl zu erzeugen vermeint. Leider sind die meisten Informationen in diesem Buch durchaus bekannt. Es ist wenig Neues in diesem Buch, was man nicht auf im Mainstream finden kann. Dennoch kam mir beim Lesen oft die Frage, weshalb trotz dieser wohlbekannten Tatsachen in populären Veröffentlichungen immer noch unreflektiert die "Größe" dieser oder jener historischen Figur beschworen wird. Allerdings ist auch diese Frage flach wie der Rest des Buches: die angesprochenen populären Veröffentlichungen sind im Prinzip genau wie dieses Buch, nur eben von der anderen Seite. Ein echtes Sach- oder gar Fachbuch kann beides leisten und muss nicht langweilig sein. Überlegen Sie sich die Anschaffung gut.
Auf wenige Worte reduziert ist meine Meinung zu diesem Buch: Primitiver und nerviger Stil, ein Konzept, das weit hinter den Möglichkeiten zurück bleibt und eine Darstellung, die wohl eine Gegenrede zu den populären historischen Darstellungen sein soll, jedoch nicht erkennt, dass diese Darstellungen von niemandem ernst genommen werden, der sich auch nur oberflächlich für eine bestimmte Epoche oder historische Persönlichkeit interessiert. Wohlgemerkt, meine Erwartungen waren gering, aber dieses Buch ist in meinen Augen ein völliger Fehlschuss.
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