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Der Meisterdieb Eine wahre Geschichte von Kunst, Obsession und Zerstörung - - Der Nr.1-New-York-Times-Bestseller

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Abbildungen

4-farbige Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/14,2/2,9 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Moosgrün

Originaltitel

The Art Thief: A True Story of Love, Crime, and a Dangerous Obsession

Übersetzt von

Alexandra Titze-Grabec

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31743-1

Beschreibung

Rezension

»Geschrieben wie ein waschechter Krimiplot – einfach brillant gemacht.« ("Alexander Cammann, DIE ZEIT. Was liest du? Podcast")
»Das Porträt, das Finkel von Breitwieser zeichnet ist höchst kurzweilig, intensiv und speziell.« ("Buchkultur")
»Mitreißend wie ein Roman!« ("HÖRZU")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2024

Abbildungen

4-farbige Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,4/14,2/2,9 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Moosgrün

Originaltitel

The Art Thief: A True Story of Love, Crime, and a Dangerous Obsession

Übersetzt von

Alexandra Titze-Grabec

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31743-1

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Marielle_liest

    5/5

    18.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die spannende Geschichte des vermutlich größten Kunstdiebs aller Zeiten

    Stéphane Breitwieser wird häufig als größter Kunstdieb aller Zeiten bezeichnet - denn schließlich erbeutete er über viele Jahre hinweg unter anderem Gemälde, Skulpturen und Werke aus Silber im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in ganz Europa. Welche Rollen seine Mutter und seine Freundin Anne-Catherine dabei spielten, wie dreist und genial zugleich er bei seinen Raubzügen vorging und warum er sich von allen anderen Kunstdieben der Geschichte abhebt, erfahren wir in Finkels Buch „Der Meisterdieb“. ️ Auch ich habe von Breitwieser schon einmal in den Medien gehört, denn dieser Kunstdieb ist der sogenannte „Gentleman-Gauner“ unserer Zeit. Die bislang letzte Gerichtsverhandlung fand erst vor wenigen Jahren statt. Doch was Breitwieser tatsächlich für ein Mensch ist und wie er zum Meisterdieb wurde, habe ich erst jetzt durch dieses kurzweilige und spannende Buch erfahren. Durch die Serie „Lupin“ habe ich ein kleines Faible für geniale Raubzüge entwickelt, sodass mich das Buch „Der Meisterdieb“ bereits durch den Titel gecatched hat. Hinzu kommt meine Begeisterung für Kunst und schon war ich bereits nach dem ersten Kapitel im Bann. Am beeindruckendsten war es für mich, dass der Autor seine Informationen für dieses Buch aus erster Quelle erhielt. Denn er hat Breitwieser viele Male getroffen, befragt, Zeit mit ihm verbracht und die einstigen Tatorte zusammen mit ihm besucht. Rundum sind die Hintergründe herausragend gut recherchiert, sodass auch verschiedene Psycholog*innen und die am Fall ermittelnden Kommissar*innen zu Wort kommen. So gelingt es dem Autor, aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese unfassbar spannende Lebensgeschichte zu blicken. Große Leseempfehlung für Kunstfans, die Lust haben auf fesselnde True Crime Vibes - ganz ohne körperliche Gewalt.

  • Jürg Stocker

    aus Scuol

    5/5

    23.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst als Droge

    Einleitung: Michael Finkel ist ein US-amerikanischer Journalist und Memoirist. Heute schreibt er für National Geographic. „Der Meisterdieb“ ist eine wahre Geschichte von Kunst, Obsession und Zerstörung. Inhalt: Es ist kaum vorstellbar, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht. Stéphane Breitwieser und seine Freundin Ann-Catherine Kleinklaus erbeuteten in den 1990er-Jahren bis in die frühen 2000er 239 Kunstwerke im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar. Darunter befanden sich herausragende Objekte aus über 200 Museen und Galerien in ganz Europa. Ihr erster Diebstahl fand während eines Besuchs auf einer Burg im schweizerischen Gruyères statt. Es war ein Gemälde, von dem Breitwieser glaubte, es sei ein Rembrandt, was sich jedoch als falsch erwies. Dennoch wurde das wertvollste Gemälde, das er stahl, vom Auktionshaus Sotheby’s auf 7,3 Millionen Euro geschätzt. Es ist faszinierend, dass bei diesen Raubzügen nie jemand körperlich zu Schaden kam. Die beiden Diebe waren nicht auf das grosse Geld aus. Sie waren der Kunst völlig verfallen und erweiterten ihre Sammlung gestohlener Werke auf dem Dachboden von Breitwiesers Mutter, bei der sie auch wohnten. Sie profitierten bei ihren Raubzügen von den teils schlechten Sicherheitsmaßnahmen. Der Ankauf von Kunstwerken lockt Publikum an, während Überwachungssysteme für manche lediglich ein Kostenfaktor sind. Die gestohlenen Bilder waren rahmenlos. Breitwieser ließ den heiligen Hieronymus rahmen. Der Spezialist stellte das Werk im Schaufenster seines Geschäfts aus, damit Passanten es bewundern konnten. Genau so wird man geschnappt, wenn die Vorsicht nachlässt. Doch zur Verhaftung kam es nicht deshalb, sondern in Luzern, als die beiden im Nachgang eines Diebstahls Spuren beseitigen wollten. Selbst der abschliessende juristische Ablauf und die Zukunft dieses speziellen Menschen bleibt nicht ohne Überraschungen. Zitate: „Global gibt es jährlich etwa fünfzigtausend Kunstdiebstähle, die Mehrheit davon nicht aus Museen, sondern aus privaten Haushalten, mit einem Gesamtwert etlicher Milliarden Dollar. Pablo Picasso führt die Statistik an, er ist der am meisten gestohlene Künstler aller Zeiten, und vielleicht zu Recht.“ Persönliche Meinung: In der Tat ist die Geschichte der Kunst von unzähligen gestohlenen, verschleppten und zu Unrecht erworbenen Werken geprägt. Breitwieser ist kein Kleptomane; es muss eine massive psychologische Störung sein, irgendeine kriminelle Geisteskrankheit. Dieses Buch könnte als Drehbuch für einen spannenden Film dienen. Fazit / Empfehlung: „Der Meisterdieb“ ist mein erstes, aber möglicherweise nicht mein letztes Buch von Finkel, das ich gelesen habe. Er hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, der meinen Erwartungen an ein interessantes, spannendes Buch vollkommen entspricht.

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    5/5

    01.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi,…

    Spannend wie ein Krimi, unterhaltsam und interessant zugleich. Michael Finkel erzählt die wahre Geschichte von Stéphane Breitwieser. Breitwieser liebt Kunst und geht in ihr komplett auf. Nur reicht es ihm nicht ins Museum zu gehen und die Kunst zu betrachten, er möchte sie besitzen. Er stiehlt, zusammen mit seiner Lebensgefährtin, Gemälde, Skulpturen, Schmuckdosen und Waffen. Im Gegensatz zu anderen Kunstdieben geht es ihm nicht ums Geld, sondern um den Besitz. Ich schwankte immer zwischen Faszination und Unverständnis für sein Verhalten. Seine Dreistigkeit einfach in die Museen zu gehen und im Jutebeutel die Beute durch den Hauptausgang raus zutragen. Die Abgebrühtheit und die Gier nach den Gemälden & Co. fand ich aber auch abstoßend. Vor allem seine Art gegenüber Anne-Catherine war teilweise grenzwertig. Im Gegensatz zu ihm bekommt Anne-Catherine immer mehr Gewissensbisse und ein ungutes Gefühl. Man weiß, wie die Geschichte ausgeht, denn sie stand wochenlang in der Presse, aber es war interessant zu lesen, wie die Diebeszüge stattfanden und welche Beweggründe dahinter waren. Auch die Einschätzungen von den Gutachtern und Psychologen wurden mit eingebaut und zeigten Breitwieser in einem anderen Licht. Wer sich etwas für Kunst und Kultur und ungewöhnliche Biografien interessiert, ist hier gut aufgehoben. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil. Die Beschreibungen der Gemälde und die Einordnung in die jeweiligen Epochen plus der geschichtliche HIntergrund wurden sehr gut und unterhaltsam beschrieben. Was am Ende mit vielen Kunstschätzen passierte, war einfach nur traurig und fatal. Die strengeren Gesetze sind nicht ohne Grund entstanden.

  • YukBook

    aus München

    5/5

    23.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte klingt zu…

    Die Geschichte klingt zu verrückt, um wahr zu sein, doch es gibt ihn wirklich: den Protagonisten Stéphane Breitwieser, der Kunstwerke in einem Wert von über einer Milliarde Euro erbeutete. Im Gegensatz zu anderen Kunstdieben, machte er seine Beute jedoch nicht zu Geld, sondern hortete sie im Dachboden des Hauses seiner Mutter und ergötzte sich an dem Anblick. Den Wunsch, sich von Schönheit zu umgeben, kann ich als Kunstliebhaber gut verstehen – allerdings teile ich nicht seine Vorliebe für die Renaissance. Außerdem ist Kunst für alle da, doch Breitwieser sah das anders. Was seine Leidenschaft und seine Sammelwut in seiner Kindheit entfachte und was ihn antrieb, mit seiner Lebensgefährtin quer durch Europa auf Beutejagd zu gehen, erzählt der Autor einfach mitreißend. Seine Sprache ist reduziert, präzise und elegant  – genauso wie Breitwiesers Methode auf seinen Raubzügen. Ich war fasziniert und empört zugleich, mit welchem Geschick und welcher Dreistigkeit er Skulpturen, Pokale und Gemälde mitgehen ließ, teilweise mehrere auf einen Schlag. Die farbigen Abbildungen im Mittelteil des Buches ersparten mir erfreulicherweise die Suche im Internet. Wie Psychologen seine Obsession beurteilten, fand ich ebenso interessant wie den historischen Einblick in andere Kunstdiebstähle. Das Buch liest sich wie ein Thriller und ist nicht nur für Kunstinteressierte ein großer Lesegenuss!

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