Produktbild: Über den Strom

Über den Strom Roman

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Khaki

Originaltitel

Väylä

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60263-7

Beschreibung

Rezension

»Der Roman ist wunderschön und berührend, an manchen Stellen sogar lustig.« ("Helsingin Sanomat")
»Rosa Liksom schreibt nicht: Sie malt in expressionistischer Manier und in glühenden Farben. Eine Prosa, zerwühlt wie ein Bett nach fiebriger Nacht.« ("Badisches Tagblatt über »Die Frau des Obersts«")
»Einen wortgewaltigen, unglaublich intensiven und sinnlichen Roman hat Rosa Liksom geschrieben. Unbedingt lesen!« ("DIE RHEINPFALZ über »Abteil Nr. 6«")
»Rosa Liksom ist ein mitreißender Roman gelungen. Skurril, beklemmend, berührend und witzig.« ("Neues Deutschland über »Abteil Nr. 6«")
»Schnörkellos erzählt – und gerade deshalb so anrührend und poetisch!« ("Gong, HÖRZU")
»Sprachlich sehr beeindruckend, sehr kraftvoll (…).« ("Nordis, Frank Keil")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.06.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,1/13,3/3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Khaki

Originaltitel

Väylä

Übersetzt von

Stefan Moster

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60263-7

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wenn der Krieg einem die…

BücherändernLeben aus Alt Ruppin am 24.06.2024

Bewertungsnummer: 2912599

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn der Krieg einem die Jugend raubt Der Name der Protagonistin wird in diesem Roman nur ein mal genannt und ich habe ihn längst wieder vergessen. Ich habe so mit der 14jährigen Teenagerin mitgefiebert, dass ihr Name völlig bedeutungslos wurde, wie auch Kriegsereignisse oder Jahreszahlen in diesem Roman keine Rolle spielen. Wochenlang zieht das Mädchen in einem Flüchtlingstreck mit den Kühen des eigenen Hofes Richtung Strom, weil die Kriegsentwicklung es so will. Von Mutter und Onkel ist das Mädchen getrennt und der Vater ist im Krieg. Immer wieder kam mir bei der Lektüre die Ukraine in den Sinn oder auch meine eigene Kindheit. Als kleiner Steppke hörte ich von meiner Mutter und meinen Großeltern spannende eigene Fluchtgeschichten. Den Ernst dieser Geschichten begriff ich erst Jahre später. In diesem Roman erlebe ich mit, wie meine Protagonistin ihr Haus und ihr Dorf und auch ihr Heimatland zu Fuß verlassen muss. Die Kühe sind wichtig. Wenn das Mädchen großes Glück hat, macht der Flüchtlingstreck über Nacht in einem Dorf halt und sie bekommt eine lasche, warme Suppe und ein wenig Heu, in das sie sich in der Nacht in der Scheune einkuscheln darf. Als Teenagerin wirklich alles zu verlieren und irgendwann nur noch mit den zerlumpten Klamotten dazustehen, die man gerade am Körper trägt und auf das völlig abgemagerte Vieh zu blicken, dass verlangt Kräfte, die so manch ein Erwachsener nicht hat. Und dann findet das Mädchen ihre Mutter und braucht noch mehr Kraft . . . Eine Geschichte über eine starke Teenagerin und zugleich eine Kriegsgeschichte von einem Blickwinkel aus betrachtet, den nur wenige bisher beschrieben haben.

Wenn der Krieg einem die…

BücherändernLeben aus Alt Ruppin am 24.06.2024
Bewertungsnummer: 2912599
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn der Krieg einem die Jugend raubt Der Name der Protagonistin wird in diesem Roman nur ein mal genannt und ich habe ihn längst wieder vergessen. Ich habe so mit der 14jährigen Teenagerin mitgefiebert, dass ihr Name völlig bedeutungslos wurde, wie auch Kriegsereignisse oder Jahreszahlen in diesem Roman keine Rolle spielen. Wochenlang zieht das Mädchen in einem Flüchtlingstreck mit den Kühen des eigenen Hofes Richtung Strom, weil die Kriegsentwicklung es so will. Von Mutter und Onkel ist das Mädchen getrennt und der Vater ist im Krieg. Immer wieder kam mir bei der Lektüre die Ukraine in den Sinn oder auch meine eigene Kindheit. Als kleiner Steppke hörte ich von meiner Mutter und meinen Großeltern spannende eigene Fluchtgeschichten. Den Ernst dieser Geschichten begriff ich erst Jahre später. In diesem Roman erlebe ich mit, wie meine Protagonistin ihr Haus und ihr Dorf und auch ihr Heimatland zu Fuß verlassen muss. Die Kühe sind wichtig. Wenn das Mädchen großes Glück hat, macht der Flüchtlingstreck über Nacht in einem Dorf halt und sie bekommt eine lasche, warme Suppe und ein wenig Heu, in das sie sich in der Nacht in der Scheune einkuscheln darf. Als Teenagerin wirklich alles zu verlieren und irgendwann nur noch mit den zerlumpten Klamotten dazustehen, die man gerade am Körper trägt und auf das völlig abgemagerte Vieh zu blicken, dass verlangt Kräfte, die so manch ein Erwachsener nicht hat. Und dann findet das Mädchen ihre Mutter und braucht noch mehr Kraft . . . Eine Geschichte über eine starke Teenagerin und zugleich eine Kriegsgeschichte von einem Blickwinkel aus betrachtet, den nur wenige bisher beschrieben haben.

Klappentext: „Lappland 1944:…

Kristall86 aus an der Nordsee am 16.09.2024

Bewertungsnummer: 2886463

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Lappland 1944: Nachdem die Truppen der deutschen Wehrmacht aus Finnland vertrieben wurden und dabei alles zerstörten, was auf ihrem Weg lag, müssen Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Mittendrin ein junges Mädchen, das auf dem heimischen Hof das Vieh hütet und dessen Familie durch den Krieg auseinandergerissen wurde. Gemeinsam mit den anderen Kindern des Dorfes treibt sie die Kühe in Richtung des großen Flusses, der Grenze zu Schweden, in die Sicherheit – stets voller Hoffnung, in einem der vielen Flüchtlingslager ihre Eltern wiederzufinden….“ Rosa Liksoms Roman besticht in dieser Geschichte eindeutig mit ihrem besonderen Schreibstil. Wir erfahren hier eine Lebensgeschichte eines jungen Mädchens im letzten Kriegsjahr 1944. Eine wörtliche Rede, wie man sie kennt, gibt es hier nicht. Man muss von der ersten bis zur letzten Seite die Gedanken fest beim Buch behalten um nichts zu vergessen oder durcheinander zu bringen. Zudem benutzt Liksom eine besondere Art der Wortwahl. Mal extrem hart und dann wieder butterweich nimmt sie den Leser hier auf eine Art Lebensrettung mit. Unsere Erzählerin flüchtet mit jungen Jahren dem Krieg davon. Aus diesem Grund ist diese Geschichte einerseits ein Kriegs-Drama aber auch ein Coming-of-age-Roman. Einerseits passt dadurch die Wortwahl perfekt aber sie strengt auch beim lesen enorm an. Und dann noch der nicht vorhandenen wörtlichen Rede gerecht zu werden ebenfalls. Der Wettlauf gegen die Soldaten liest sich spannend aber schlussendlich ist es auch etwas, was man als Viel-Leser schon so oft gelesen hat. Dass das Leben und eben jene Situation unsere Erzählerin prägen wird, ist selbstredend. Sie ist vom Leben gestreift und ihre Seele wird dies immer prägen, was mir aber hier fehlt ist doch etwas Positives. Sie ist immer voller Hoffnung irgendwann und wo ihre Eltern wiederzufinden aber ob dies gelingen wird, müssen Sie selbst erlesen. Fazit: Meines Erachtens eine interessante Geschichte, sie sich aber zu sehr verzettelt und durch die Art und Weise der Aufmachung und man als Leser immer versuchen muss am Ball zu bleiben um ihn nicht zu verlieren. Ich vergebe 3 gute Sterne hierfür!

Klappentext: „Lappland 1944:…

Kristall86 aus an der Nordsee am 16.09.2024
Bewertungsnummer: 2886463
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Lappland 1944: Nachdem die Truppen der deutschen Wehrmacht aus Finnland vertrieben wurden und dabei alles zerstörten, was auf ihrem Weg lag, müssen Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Mittendrin ein junges Mädchen, das auf dem heimischen Hof das Vieh hütet und dessen Familie durch den Krieg auseinandergerissen wurde. Gemeinsam mit den anderen Kindern des Dorfes treibt sie die Kühe in Richtung des großen Flusses, der Grenze zu Schweden, in die Sicherheit – stets voller Hoffnung, in einem der vielen Flüchtlingslager ihre Eltern wiederzufinden….“ Rosa Liksoms Roman besticht in dieser Geschichte eindeutig mit ihrem besonderen Schreibstil. Wir erfahren hier eine Lebensgeschichte eines jungen Mädchens im letzten Kriegsjahr 1944. Eine wörtliche Rede, wie man sie kennt, gibt es hier nicht. Man muss von der ersten bis zur letzten Seite die Gedanken fest beim Buch behalten um nichts zu vergessen oder durcheinander zu bringen. Zudem benutzt Liksom eine besondere Art der Wortwahl. Mal extrem hart und dann wieder butterweich nimmt sie den Leser hier auf eine Art Lebensrettung mit. Unsere Erzählerin flüchtet mit jungen Jahren dem Krieg davon. Aus diesem Grund ist diese Geschichte einerseits ein Kriegs-Drama aber auch ein Coming-of-age-Roman. Einerseits passt dadurch die Wortwahl perfekt aber sie strengt auch beim lesen enorm an. Und dann noch der nicht vorhandenen wörtlichen Rede gerecht zu werden ebenfalls. Der Wettlauf gegen die Soldaten liest sich spannend aber schlussendlich ist es auch etwas, was man als Viel-Leser schon so oft gelesen hat. Dass das Leben und eben jene Situation unsere Erzählerin prägen wird, ist selbstredend. Sie ist vom Leben gestreift und ihre Seele wird dies immer prägen, was mir aber hier fehlt ist doch etwas Positives. Sie ist immer voller Hoffnung irgendwann und wo ihre Eltern wiederzufinden aber ob dies gelingen wird, müssen Sie selbst erlesen. Fazit: Meines Erachtens eine interessante Geschichte, sie sich aber zu sehr verzettelt und durch die Art und Weise der Aufmachung und man als Leser immer versuchen muss am Ball zu bleiben um ihn nicht zu verlieren. Ich vergebe 3 gute Sterne hierfür!

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Über den Strom

von Rosa Liksom

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