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Wenn wir wie Sterne leuchten Die queere Romance eines begnadeten Own-Voice-Autors

1

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Queer Romance + weitere

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

CBJ

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,8 cm

Gewicht

462 g

Originaltitel

Both Sides Now

Übersetzt von

Claudia Max

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-16625-3

Warnhinweis

ab 14 Jahre

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Queer Romance
  • Own Voice
  • Friends To Lovers

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

CBJ

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,8 cm

Gewicht

462 g

Originaltitel

Both Sides Now

Übersetzt von

Claudia Max

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-16625-3

Herstelleradresse

cbj
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Trotz kleiner Schwächen unglaublich intensiv und bereichernd!

steffi_heavy_fun aus Pasching am 25.06.2024

Bewertungsnummer: 2230110

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich persönlich mit dem Ende nicht so viel anfangen konnte, aber darauf möchte ich später näher eingehen. Zunächst einmal fand ich es unglaublich interessant einen Trans-Mann als Protagonist zu begleiten da man solche Bücher auf einer Hand abzählen kann besonders im Bereich Slice-of-Life/Romance. Ich muss aber gestehen das ich aufgrund des Klappentextes andere Erwartungen an dieses Werk hatte und auch wenn ich nicht enttäuscht wurde, da es so viele andere Aspekte zu entdecken gab, hätte man in meinen Augen wesentlich mehr raus lesen müssen das es überwiegend um das Leben von Finch geht, seinem Umgang mit seinem Körper sowie über seine Träume/Wünsche/Ängste. Ich hätte mir ehrlicherweise eine prickelnde Lovestory erwartet, bei welcher der Debattierklub eine untergeordnete Rolle spielt, aber es war genau andersherum. Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, Finch und Jonah sind wirklich wunderbare Charaktere und auch das Debattieren war für mich eine völlig neue Erfahrung im Bereich der Bücherwelt, aber wenn man mit den ,,falschen” Erwartungen an ein Buch heran geht brauche ich immer etwas, bis ich mich davon lösen kann und mich neu auf die Geschichte einstelle. Als dies dann passiert ist und ich mich völlig auf die Atmosphäre und die Handlung einlassen konnte, gab es so viele wichtige Lektionen die einen nur so um die Ohren fliegen. ,,Das, was man sich wünscht, ist nicht immer das Richtige für einen” oder ,,Kann man für den Sieg gegen seine eigenen Prinzipien argumentieren?” waren nur einige Auszüge, um Beispiele zu nennen. Man muss auf jeden Fall konzentriert bleiben und darf sich nicht in den Gedankenspielen verlieren und zum Nachdenken gibt es hier wirklich reichlich. Neben dem Debattierklub, dem Umfeld unserer Protagonisten, der sich sanft anbahnenden Liebesgeschichte geht es wie vorher erwähnt überwiegend um Finch und sein Trans-sein wobei diese Einblicke genauso aufregend wie herzzerreißend waren. Ich finde es braucht viel mehr solcher Hauptakteure, um Verständnis für etwas zu schaffen das immer noch von vielen Leuten kategorisch abgelehnt wird (warum auch immer). Ich hatte jedenfalls stellenweise Tränen in den Augen und finde es unglaublich über was sich Leute Gedanken machen müssen was für andere völlig normal ist und fest in ihrem Alltag integriert ist. Ich finde der Autor bringt die unterschiedlichen Gefühle und Herausforderungen sehr gut rüber und mich als Leser konnte das Buch jedenfalls nicht kalt lassen. Kommen wir nun zum Ende, welches mich persönlich nicht zufriedenstellen konnte. Gefühlt beschäftigen wir uns zu 90% mit Problemen, welche dann in den letzten 10% gelöst werden und so etwas finde ich immer etwas unglaubwürdig und schade, denn niemanden fällt einfach so alles in den Schoß. Ja klar es ist nur eine fiktive Geschichte, aber für mich fühlte sich der Abschluss irgendwie zu einfach und unbefriedigend an, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich hätte mir hier noch etwas mehr Entwicklung oder Aussichten in die Zukunft gewünscht, aber was nicht ist kann auch bekanntlich nicht mehr werden. In diesem Sinne kann ich das Buch allen empfehlen die an dieser Art von Geschichte interessiert sind und sich trotz kleiner Schwächen von einem umwerfenden Protagonisten mitreißen lassen möchten. Ich habe es jedenfalls nicht bereut und empfand das Werk als persönliche Bereicherung, welche mir nochmal klar verdeutlicht hat, wie ausbaufähig unsere Gesellschaft immer noch ist.

Trotz kleiner Schwächen unglaublich intensiv und bereichernd!

steffi_heavy_fun aus Pasching am 25.06.2024
Bewertungsnummer: 2230110
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich persönlich mit dem Ende nicht so viel anfangen konnte, aber darauf möchte ich später näher eingehen. Zunächst einmal fand ich es unglaublich interessant einen Trans-Mann als Protagonist zu begleiten da man solche Bücher auf einer Hand abzählen kann besonders im Bereich Slice-of-Life/Romance. Ich muss aber gestehen das ich aufgrund des Klappentextes andere Erwartungen an dieses Werk hatte und auch wenn ich nicht enttäuscht wurde, da es so viele andere Aspekte zu entdecken gab, hätte man in meinen Augen wesentlich mehr raus lesen müssen das es überwiegend um das Leben von Finch geht, seinem Umgang mit seinem Körper sowie über seine Träume/Wünsche/Ängste. Ich hätte mir ehrlicherweise eine prickelnde Lovestory erwartet, bei welcher der Debattierklub eine untergeordnete Rolle spielt, aber es war genau andersherum. Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, Finch und Jonah sind wirklich wunderbare Charaktere und auch das Debattieren war für mich eine völlig neue Erfahrung im Bereich der Bücherwelt, aber wenn man mit den ,,falschen” Erwartungen an ein Buch heran geht brauche ich immer etwas, bis ich mich davon lösen kann und mich neu auf die Geschichte einstelle. Als dies dann passiert ist und ich mich völlig auf die Atmosphäre und die Handlung einlassen konnte, gab es so viele wichtige Lektionen die einen nur so um die Ohren fliegen. ,,Das, was man sich wünscht, ist nicht immer das Richtige für einen” oder ,,Kann man für den Sieg gegen seine eigenen Prinzipien argumentieren?” waren nur einige Auszüge, um Beispiele zu nennen. Man muss auf jeden Fall konzentriert bleiben und darf sich nicht in den Gedankenspielen verlieren und zum Nachdenken gibt es hier wirklich reichlich. Neben dem Debattierklub, dem Umfeld unserer Protagonisten, der sich sanft anbahnenden Liebesgeschichte geht es wie vorher erwähnt überwiegend um Finch und sein Trans-sein wobei diese Einblicke genauso aufregend wie herzzerreißend waren. Ich finde es braucht viel mehr solcher Hauptakteure, um Verständnis für etwas zu schaffen das immer noch von vielen Leuten kategorisch abgelehnt wird (warum auch immer). Ich hatte jedenfalls stellenweise Tränen in den Augen und finde es unglaublich über was sich Leute Gedanken machen müssen was für andere völlig normal ist und fest in ihrem Alltag integriert ist. Ich finde der Autor bringt die unterschiedlichen Gefühle und Herausforderungen sehr gut rüber und mich als Leser konnte das Buch jedenfalls nicht kalt lassen. Kommen wir nun zum Ende, welches mich persönlich nicht zufriedenstellen konnte. Gefühlt beschäftigen wir uns zu 90% mit Problemen, welche dann in den letzten 10% gelöst werden und so etwas finde ich immer etwas unglaubwürdig und schade, denn niemanden fällt einfach so alles in den Schoß. Ja klar es ist nur eine fiktive Geschichte, aber für mich fühlte sich der Abschluss irgendwie zu einfach und unbefriedigend an, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich hätte mir hier noch etwas mehr Entwicklung oder Aussichten in die Zukunft gewünscht, aber was nicht ist kann auch bekanntlich nicht mehr werden. In diesem Sinne kann ich das Buch allen empfehlen die an dieser Art von Geschichte interessiert sind und sich trotz kleiner Schwächen von einem umwerfenden Protagonisten mitreißen lassen möchten. Ich habe es jedenfalls nicht bereut und empfand das Werk als persönliche Bereicherung, welche mir nochmal klar verdeutlicht hat, wie ausbaufähig unsere Gesellschaft immer noch ist.

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Wenn wir wie Sterne leuchten

von Peyton James Thomas

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