Heiner, der Postbote, sitzt in Strandkorb 396 und blickt aufs Meer. Doch die Aussicht kann er nicht mehr genießen, denn Heiner ist mausetot. Er wurde erstochen, wie Karin beim Morgenspaziergang entdeckt. Sie wohnt mit ihren Freundinnen Elsbeth und Ursel, alle Mitte siebzig, in einer Jugendstilvilla in einem hübschen Küstenort nahe Kiel. Kürzlich zog auch Olaf hier ein, Cousin der jüngst verstorben Agathe und pensionierter Kriminalkommissar. In der Damenrunde war er zunächst nicht willkommen, aber nun erweist er sich als Glücksfall. Denn der Mord hat die Neugierde der drei geweckt. Und weil die Polizei nicht vorankommt, beschließen die passionierten »Tatort«-Zuschauerinnen, den Fall selbst zu lösen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
UG
5/5
28.08.2024
Buch (Taschenbuch)
großartige Ermittlungen eines Seniorengespanns
Ein großartig erzählter Kriminalfall, in dem drei Seniorinnen im besten Alter selbst in Ermittlung treten. Der wertgeschätzte Postbote Heiner sitzt eines Tages, mit Blick auf die Ostsee, tot im Strandkorb. Der Ostsee-Mord-Club ist schnell gegründet.
Die Damen ziehen Parallelen aus den eigenen Ermittlungen vor Ort mit Fällen aus gesehenen/gelesenen Krimis.
Sie geben unter anderem den ermittelnden Kommissaren die Namen einer TV-Krimiserie. Ein spannend, witzig und kurzweilig erzählter Krimi.
Die amüsanten Gespräche der drei Damen lassen mich immer wieder beim Lesen schmunzeln. Die Späße und Sprüche von Elsbeth, Ursel und Karin sind mit einem leichten Rentnerinnen Staub benetzt, herrlich!
Die Art, wie sich die Protagonistinnen sehen und welches Bild sie über ihre Freundinnen haben, vor allem auch optisch, lässt manchmal vergessen, dass es sich um ältere Damen handelt.
Bis zuletzt erfährt man immer noch Neues über die Personen in der Geschichte. Das lässt sie immer sympathischer werden. Und mir sind alle Charaktere im Buch auf ihre Art sympathisch und ans Herz gewachsen!
Zu guter Letzt ergibt sich ein überraschender Fund, der mich auf die nächsten Ermittlungen des Ostsee Mordclubs freuen lässt.
Bewertung
aus Illschwang
5/5
18.07.2024
Buch (Taschenbuch)
netter Cozy-Krimi
Klappentext:
Heiner, der Postbote, sitzt in Strandkorb 396 und blickt aufs Meer. Doch die Aussicht kann er nicht mehr genießen, denn Heiner ist mausetot. Er wurde erstochen, wie Karin beim Morgenspaziergang entdeckt. Sie wohnt mit ihren Freundinnen Elsbeth und Ursel, alle Mitte siebzig, in einer Jugendstilvilla in einem hübschen Küstenort nahe Kiel. Kürzlich zog auch Olaf hier ein, Cousin der jüngst verstorben Agathe und pensionierter Kriminalkommissar. In der Damenrunde war er zunächst nicht willkommen, aber nun erweist er sich als Glücksfall. Denn der Mord hat die Neugierde der drei geweckt. Und weil die Polizei nicht vorankommt, beschließen die passionierten »Tatort«-Zuschauerinnen, den Fall selbst zu lösen.
Danke an das Bloggerportal, den Penguin Random House Verlag und den Goldmannverlag für dieses tolle Buch.
Ich muss ehrlich sagen, eine unbekannte Autorin oder Autorinnen und ein unbekanntes Genre Cozy -Krimi an der Nordsee.
Aber alles zusammen hat mir sehr gut gefallen, das Buch ist flüssig geschrieben mit einer kleinen Karte innen. Das man weiss wo sich die drei rustigen Ladys bewegen, eine nette Story und eine gute Unterhaltung für den Urlaub an der Ost oder Nordsee.
Ich möchte nicht zu verraten über die Hobbyermittlerinnen, einfach das Buch kaufen und geniesssen.
Bewertung
5/5
21.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Absolut witziger Krimi: Miss Marple...
Absolut witziger Krimi: Miss Marple mal 3. Eine WG aus 3 alten Frauen auf Mörderfang. Liebevoll witzige Charaktere und authentisches Ostsee-Flair. Die alten Damen haben es faustdick hinter den Ohren. Polizei und Ganoven müssen sich warm anziehen!
Bewertung
5/5
27.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Drei Damen und ein Todesfall
Falls es einen warmherzigen Wohlfühlkrimi gibt und sich warmherzig und Krimi nicht ausschließen, dann trifft das auf, Heiner ist tot, von Jette Jakobi zu. Hinter dem Pseudonym Jette Jakobi verbergen sich Mutter, Andrea Russo und ihre Tochter Christin-Marie Below.
Diesen beiden Damen ist es ganz wunderbar gelungen, mit ihrem Buch, Heiner ist tot nicht nur einen spannenden Krimi zu schreiben, sondern auch ein Mutmach- und Wohlfühlbuch. Wer glaubt mit Ende sechzig oder Anfang siebzig hätte das Leben nichts mehr zu bieten, der sollte dringend dieses Buch lesen. Elsbeth, Karin und Ursel leben in einer Wohngemeinschaft in der Villa ihrer verstorbenen Freundin Agathe. Die vier Frauen sind seit Kindesbeinen an befreundet und haben gemeinsam viel erlebt. Das Trio wird durch Agathes Testament um ihren Cousin Olaf erweitert, einen ehemaligen Kriminalkommissar; so wird aus dem Quartett der Ostsee-Mordclub.
Obwohl es in diesem Buch um Mord geht, schließlich ist es ein Krimi, spricht aus jeder Seite echte Herzenswärme. Die drei Damen, so unterschiedlich sie auch sind, werden von den Autorinnen so liebevoll beschrieben und mit so vielen Details ausgestattet, dass man glaubt, man müsste sie an der nächsten Ecke treffen. Die Beschreibung ihres Zusammenlebens ist absolut authentisch und macht jede Menge Spaß.
Die Krimihandlung kommt aber keinesfalls zu kurz, die Szenen in der Villa vermitteln dem Lesenden eine solche Harmonie, dass er sich nur noch zurücklehnen und genießen möchte. Es ist ein wenig wie im Film, wenn alles schön ruhig und harmonisch ist, dann passiert etwas und es wird richtig spannend. Die drei Damen tragen ihre Ermittlungen und Spuren zusammen und lassen uns daran teil haben, so dass wir Lesenden uns unsere eigenen Gedanken machen können. Natürlich locken sie uns damit auch auf die ein oder andere falsche Fährte und hin und wieder auch in eine Sackgasse. Am Ende wird aber alles aufgeklärt und die Lösung ist absolut logisch. Im Nachhinein konnte es gar nicht anders sein.
Die Autorinnen erzählen die Geschichte jeweils über ein Kapitel aus der Sicht der drei Frauen. Das hatte für mich einen ganz besonderen Reiz, kann man so doch jede einzelne auf ihre ganz eigene Weise kennen lernen und ihre Freundinnen durch ihre Augen sehen. Ihre Gedanken sagen sehr viel über sie aus und auch das Miteinander von Elsbeth, Karin und Ursel aus der individuellen Perspektive der Frauen führt dazu, dass man sie noch deutlicher sieht.
Mir hat dieses Buch sehr große Freude bereitet, wenn man so alt werden darf, umgeben von Freunden mit Aufregung, Spannung und Abwechslung, dann verliert das Alter definitiv seinen Schrecken.
Das Ende des Buches ist offen, obwohl der Kriminalfall gelöst ist, also gebe ich mich der berechtigten Hoffnung hin, dass es einen zweiten Teil geben wird.
Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Martina/Martl66
5/5
25.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein herrlich amüsanter und spannender Auftakt
Die lebenslustigen Rentnerinnen Elsie, Karin und Ursel leben seit Jahren zusammen in einer Villa an der Ostsee. Das Trio liebt das ruhige Leben im beschaulichen Örtchen an der Küste genauso wie die sonntäglichen Tatort-Abende bei denen sie eifrig miträtseln.
Als Karin eines morgens den Postboten Heiner tot in einem Strandkorb auffindet, ist die Neugierde der drei Damen geweckt und sie ermitteln auf eigene Faust, auch teilweise hinter dem Rücken der örtlichen Polizei.
Ein absolut gelungener erster Teil der Ostsee-Mordclub Reihe. Die Rentnerinnen-WG ermittelt auf ihre ganz eigene Art und mit dem lebenslustigen Dreamteam kommt der Humor in diesem spannenden Krimi nicht zu kurz.
Ich freu mich jetzt schon auf mehr, denn ich muss unbedingt wissen, wie’s weitergeht. Der Cliffhanger am Ende ist daran nicht ganz unschuldig.
Von mir gibts 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung.
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