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Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach Roman

93

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.04.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Le fermier qui parlait aux carottes et aux étoiles

Übersetzt von

Monika Buchgeister

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0172-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.04.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,3/12,3/2,1 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Le fermier qui parlait aux carottes et aux étoiles

Übersetzt von

Monika Buchgeister

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0172-3

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Tina

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte die zu Herzen…

    Eine Geschichte die zu Herzen geht Robert ist ein 50 jähriger Eigenbrötler. Seine Liebe gehört dem Gemüsegarten und den Tieren. Liebevoll landen die Früchte daraus tagtäglich in traditionellen Gerichten. Roberts Leben verläuft ziemlich zurückgezogen von der Außenwelt. Robert lebt gemeinsam mit seiner Schwester Elsa und deren Kindern auf einem alten Bauernhof im Elsass, in dem sich eine Auberge mit einer hervorragenden Landhausküche befindet. Hier ist sein zuhause. Robert kocht, seine Schwester Elsa kümmert sich um die Gäste. Doch alles ändert sich, als die fröhliche Engländerin Maggie in seinem Leben aufschlägt. Sie bringt ihn total durcheinander und verursacht starkes Herzklopfen bei ihm. Es gelingt Maggie sogar ihn aus seinem Garten, den er jahrelang nicht verlassen hat, zu locken und zu einem Ausflug zu überreden. So langsam erkennt Robert, dass es auch schöne andere Orte gibt. Eine Wohlfühlgeschichte zum Träumen, abschalten und genießen. Ganz toll finde ich, dass es am Ende des Buchs ein paar der Rezepte gibt. Die Autorin beschreibt sehr berührend, wie der eigenbrötlerische Robert in kleinen Schritten Zugang zu anderen Menschen und aus seinem Schneckenhaus herausfindet.

  • Bewertung

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kopf, Herz und Bauch

    Ein zauberhafter Roman, den Julia Mattera uns "serviert". Ein Koch hin und her gerissen zwischen Kopf und Herz und doch steckt er mitten drin. Robert Walch liebt seine Heimat, die er für sich auf ein kleines Stück der Welt begrenzt hat. Er beschränkt sich möglichst auf den Kontakt zu denjenigen, bei denen er keine Angst vor Verletzungen haben muss - und das sind sein Gemüse und die Sterne. Als Hassan und seine Mutter Fatima für einen Sommer-Job in die Auberge von Elsa, Robert's Schwester, kommen, lernt Robert, dass nicht nur Sterne und Gemüse feinfühlig sind. Matteres Schreibstil nimmt den Leser mit in die anfangs kleine Welt von Robert. Man kann sich leicht in Robert versetzen und versteht genauso gut, was Elsa veranlasst, ihren Bruder aus seinem Schneckenhaus zu locken. Und während Kopf und Herz miteinander kämpfen, genießen Geschmackssinn, Nase und das Bauchgefühl, denn dieser Roman hat mit der Liebe an sich und der Liebe zum Kochen zu tun. Ein wunderbares Buch!

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Onkel Kopftomi

    Widmung: Für meinen Opa, dem unverwüstlichen Meister im Eintauchen von Frühstücksbroten. Für meinen heißgeliebten Onkel Robbie, mit seinem wundervollen Schnurrbart. Der Widmung möchte man entnehmen, dass es ein familiäres Buch ist, basierend auf eine wundervolle Familie mit eigenen Charakteren. Schön, wenn die Autorin so an ihre Familie denken kann. Allein der Klappentext macht schon Lust auf das Buch: Das Eintauchen in das Buch selbst ist eine kleine, wundervolle, romantische Reise ins benachbarte Elsass. Und jede:r, der/die des Elässerditsch mächtig ist, weiß dass ‚Kopftomi‘ (Gottverdammt) ein übliches Schimpfwort der älteren Generation ist. Elsa führt einen Gasthof, eigentlich zusammen mit ihrem Bruder Robert Walch. Doch Robert will in erster Linie in seiner eigenen Welt leben und mit den zahlenden Gästen weniger zu tun haben. Er kocht für sie und hofft, dass sie das anerkennen. Denn er geht liebevoll mit dem Gemüse, dem Gemüsegarten und seiner Umwelt um. Robert beim Umgang mit dem Gemüsegarten und beim Zubereiten der Gerichte ‚zuzuschauen‘ ist ein sinnvolles, gar erotisches Erlebnis: Er respektiert die Möhren, den Teig, das einfache Leben und er ist ein liebenswerter, schrulliger Mensch. Doch Robert möchte eigenlich so ganz in Ruhe gelassen werden, bis er auf Maggie trifft... Kopftomi, das Buch muss man sich in Ruhe antun – gemütlich lesen und nebenbei vielleicht einen Zichorienkaffee trinken. Im Elsass. In einer ‚ferme auberge‘… Julia Mattera ist ein sehr schönes und genussvolles Buch voller menschlichen Regungen gelungen. Romantisch, ausgefeilt und liebevoll. Das Umschlagsbild ist natürlich sehr passend dazu ausgesucht: Ein wenig ‚retro‘, mit auffallend bunten Punkten, dazu die Möhren, die im Titel auch vorkommen. Sehr gut gemacht.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    29.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebenswerter Sonderling in wunderschöner Landschaft

    Ein liebenswerter Grantler mit eigenwilligen Macken, eine wunderschöne Landschaft und dazu noch gutes Essen – also die perfekten Zutaten zu einem perfekten Roman. Die selbst im Elsass geborene Autorin siedelt die Handlung ihres ersten Romans für Erwachsene eben dort an und erzählt von Robert, dem Koch, der in der von seiner Schwester Elsa betriebenen Auberge für die kulinarischen Genüsse der Gäste sorgt. Robert ist ein verschrobener, zurückhaltender Mann Anfang 50, der am liebsten allen Menschen, außer seiner Schwester und deren beiden Kindern, aus dem Weg geht. Viel lieber als mit Menschen unterhält er sich mit seinen Möhren, seinen Tomaten und den Zucchini, die er alle mit großer Achtung und Liebe behandelt. In sein bisher geordnetes Leben bricht nun einmal der junge Hassan ein, der zusammen mit seiner Mutter Fatima in Elsas Auberge aushelfen und Robert zur Hand gehen soll. Aufgrund schlechter Erfahrung mit solchen Praktikanten ist Robert erst sehr skeptisch, doch mit vereinten Kräften, viel Geduld und Humor gelingt es den anderen, ihn dazu zu bringen, sich etwas mehr zu öffnen. Noch mehr ist das der Fall, als schließlich auch noch die Engländerin Maggie, eine Freundin von Fatima, in sein Idyll eindringt. Sie überwältigt ihn, er ist fasziniert von ihr und man ahnt, was kommen wird. Da ich genau solche Figuren wie den eigenbrötlerischen Robert besonders mag, mochte ich auch diesen Roman sehr. Julia Mattera findet berührende und sehr plastische Worte für seinen Umgang mit Obst und Gemüse, für seine Tätigkeit in der Küche. Fast läuft einem beim Lesen selbst das Wasser im Mund zusammen bei ihrer Beschreibung der Gerichte, die Robert zaubert (die Rezepte finden sich übrigens am Ende des Buches). Auch die Landschaft, die Düfte und die Geräusche, all das kann sie wundervoll beschreiben. Etwas hapert es dagegen, wenn sie die Gefühle von Robert und den anderen in Worte fasst. Dabei gleitet es dann doch immer mal in phrasenhafte ab – „sein Herz raste“ oder „das Herz schlug ihm bis zum Hals“ und ähnliches. Das mag aber auch der Übersetzung geschuldet sein, das kann man beim Lesen nur der deutschen Fassung natürlich nicht erkennen. Auch ging mir die Entwicklung von Robert vom fast autistischen Einsiedler zum offenen, den anderen zugewandten und sogar auf Reisen gehenden „normalen“ Mann dann doch etwas zu schnell, insbesondere wenn man das Alter des Protagonisten bedenkt. In diesem Alter ändert man sich normalerweise kaum noch und wenn, dann sicher nicht innerhalb weniger Wochen. Das mag ein bisschen Erbsenzählerei sein, zumal mir wie gesagt der Roman grundsätzlich sehr gut gefiel. Handlung, Figuren und Erzählweise sind harmonisch. Dabei ist nichts übertrieben, wird vieles mit einem winzigen Augenzwinkern erzählt. Julia Mattera – Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach aus dem Französischen von Monika Buchgeister eichborn, März 2022 Gebundene Ausgabe, 222 Seiten, 18,00 €

  • Bewertung

    aus Greiz

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Charakter-Entwicklung

    In diesem Buch "Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach" von Julia Mattera geht es um einen Gasthof im Elsass, einen schrulligen Koch und um eine verheissungsvolle Begegnung. Elsa und Robert Walch führen zusammen einen Gasthof, in dem die Touristen Roberts französische Landküche genießen dürfen. Robert hält sich aber nur in der Küche und in seinem geliebten Gemüsegarten auf. Er erzählt den Möhren Geschichten, singt seinen Hühnern Wiegenlieder und erfindet unter dem Sternenhimmel neue Rezepte. Bis Maggie aus England eintrifft und alles durcheinander bringt. Der schrullige, eigenbrödlige Protagonist ist mir schnell ans Herz gewachsen und seine Gerichte wurden so explizit beschrieben, dass man einen solchen Appetit bekommt und unbedingt in den Elsass fahren möchte und seine Gerichte probieren will. Ein paar Rezepte sind zum Nachkochen im Buch zu finden. Der Protagonist Robert wandelt sich aber im Buch, was ihn am Ende noch sympathischer macht. "...vom mürrischen Eigenbrötler zum wohlwollenden Lehrmeister..." (S.147) Ein tolles Wohlfühlbuch für jeden, der gerne isst, der die Natur mag und das Leben liebt.

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