Ein Pageturner mit vielschichtigen Charakteren und spannenden Wendungen.
Als in Harrislee an der Grenze zu Dänemark die Leiche einer Medizinstudentin gefunden wird, übernimmt Kommissar Sånbergen zusammen mit der örtlichen Kommissarin Wiedmann die Ermittlungen. Wenig später sind zwei weitere junge Frauen tot, und alles deutet auf einen Serientäter hin – bis Sånbergen ein altes Tagebuch entdeckt. Es führt ihn dreißig Jahre zurück zu einem geheimnisumwobenen Haus und einem verstörenden Familiengeheimnis ...
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Guter Küsten Krimi
Susanne Poehls am 10.09.2024
Bewertungsnummer: 2289306
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Krimi aus der deutsch-dänischen Grenzregion der mich gefesselt hat. Erzählt wird der Krimi in zwei Zeitebenen. einmal folgt man Kommissar Sånbergen bei den aktuellen Ermittlungen und erhält dann durch Tagebücher einen Einblick in die Vergangenheit, die hier für die Taten wichtig wird. Dabei bleibt das Buch spannend bis zum Schluss und überzeugt auch mit interessanten Wendungen. Auch die Hauptfigur, Kommissar Sånbergen, hat mir gut gefallen. Eher ein ruhiger Vertreter seines Berufsstandes, den man auch mit seinen Ängsten und Sorgen kennenlernt, was ihn sehr sympathisch macht. Das Buch ist gut zu lesen, die verschiedenen Handlungsorte und Zeitebenen sind gut kenntlich gemacht. Etwas Aufmerksamkeit benötigen die vielen Personen, die im Laufe der Handlung eine Rolle spielen. Dafür wird man mit einem Küsten Krimi belohnt, der für mich schon etwas von einem skandinavischen Krimi hat und auch vielschichtig in der Thematik ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn Kommissar Sånbergen weiter ermittelt.
Ein sehr atmosphärischer und spannender Krimi
vielleser18 aus Hessen am 22.08.2024
Bewertungsnummer: 2273465
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Alsensund ist ein Küstenkrimi, der in Dänemark und Deutschland spielt, mit einem dänischen Ermittler mit deutschen Wurzeln in der Hauptrolle, verschiedenen Schauplätzen auf beiden Seiten der Grenze und einer Mordserie an jungen Frauen. Eines gleich vorweg: Der Krimi hat für mich sehr viel Atmosphäre ausgestrahlt, man hat sich beim Lesen richtig hinein versetzt gefühlt. Das lag sicherlich auch aus der gekonnten Verquickung von Kriminalfällen und persönlichen Eindrücken/HIntergründen, die man über den Ermittler Sånbergen erfährt.
Den Klappentext brauche ich ja nicht zu wiederholen, daher nur kurz: es geht um eine Reihe ermordeter Frauen. Das Auffinden bzw. so, wie sie vom Mörder drapiert wurden, lässt die Ermittler schnell erkennen, dass es sich um eine Mordserie handelt. Doch was haben die Opfer gemeinsam? Gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen ihnen? Können sie den Mörder überführen, bevor es ein weiteres Opfer gibt?
Kaum zu glauben also, dass dies ein Debütroman des Autors ist. Per Sjørndah ist ein sehr ausgefeilter, komplexer und vor allem auch spannender Krimi gelungen. Mir hat dieser Mix aus Spannung, persönlichen Hintergründen und detektivischer Ermittlungsarbeit sehr gut gefallen. Über 400 eng gedruckte Seiten, hier wurde ordentlich was reingepackt: fesselnde Handlungen, authentische Dialoge, actionreiche Szenen, interessante Figuren und Gedankenspiele, berührende Szenen, manch eine nicht „gesetzeskonforme“ Vorgehensweise der Ermittler, die alles versuchen, um weitere Morde zu verhindern und einer sich immer weiter herauskristallisierenden dunklen Vergangenheit. Hinzu kommen die eingefügten, kursiv, geschriebenen Abschnitte eines Tagebuchs, welches zudem das geheimnisvolle Ambiente steigert. Was ist damals geschehen? Wie hängt es mit den Morden zusammen? Wer muss noch alles sterben und die größte Frage natürlich, wer steckt hinter allem? Zum Schluss gab es noch ein fulminantes actionreiches Finale.
Ich hoffe, dass Per Sjørndahl noch weitere Bände mit Kommissar Sånbergen plant, denn der Debütroman hat bei mir auf alle Fälle Lust auf mehr (und Meer) geweckt!!
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