Wie viel Make-up benötigt man, um seine Gefühle zu verdecken?
Eli Peterson ist Make-up-Artist in der Cosplay-Szene, wo die atemberaubenden Looks immer wieder für Furore sorgen, kommt aber dennoch kaum über die Runden. Da fällt es schwer, die Eltern davon zu überzeugen, dass sich der künstlerische Traum überhaupt lohnt. Auf einer Convention erfährt Eli von Makeup Wars, einem Wettbewerb, der alles verändern könnte.
Der Hauptpreis? Ein Stipendium für Beyond, die beste SFX-Schule an der Westküste. Das Problem dabei? Die Konkurrenz besteht aus den talentiertesten aufstrebenden Make-up-Künstlern der Szene – einschließlich des rivalisierenden Influencers Zachary Miller, dem Ex-Freund. Eli muss mit den Make-up-Pinseln, den erneuten Gefühlen für Zach und den Selbstzweifeln jonglieren, um alles zu gewinnen: die Chance, den Traum zu verwirklichen, und eine zweite Chance auf Liebe.
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
5 Bewertungen
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ich kann es euch nur ans Herz legen
Bewertung aus Nienburg am 17.08.2024
Bewertungsnummer: 2269779
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Für mich war dieses Buch etwas Neues.
Klar kennt man Cosplayer und Make-Up Artisten, aber so sehr kenne ich mich in dem Feld dann doch nicht aus. Klar denkt man sich immer Irre viel Arbeit, aber was da wirklich alles dahintersteckt ist schon beeindruckend.
Nun zu unseren Hauptpersonen. Eli hab ich ruckzuck ins Herz geschlossen. Dey ist wie du und ich. Voller Angst und Zweifel, aber auch Zuversicht und Vertrauen. Dazu kommt dieser große Mut die deren Transition angeht.
Und Zach war einfach nur zuckersüß & so unterstützend. Einfach ein wirklich toller Kerl! Einer der Guten
Es war eine schöne einfühlsame, süße und zugleich unterhaltsame Story.
süß, emotional und unglaublich inspirierend 4,5 Sterne
Francesca aus Braunschweig am 20.10.2024
Bewertungsnummer: 2320899
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Was mir besonders gefallen hat
Cosplay-Setting und Realitätsnähe:
Da ich selbst gerne Cosplay mache, hat mich die Handlung des Buches sofort angesprochen. Es hat sich alles sehr real angefühlt – die Art, wie Cosplays kreiert wurden, die alltäglichen Freizeitaktivitäten wie Essen gehen und gemeinsam Zeit verbringen. Das Buch hat mich in diese Welt hineingezogen, und ich konnte mich gut mit den Charakteren und ihren Aktivitäten identifizieren.
Spannende Wettbewerbe:
Besonders begeistert haben mich die Wettbewerbe. Es hat richtig Spaß gemacht, Eli auf den Make-up-Wettbewerben zu begleiten. Es war spannend, mitzuerleben, wie sie sich durch die verschiedenen Herausforderungen kämpft. Ich mochte es am Ende gar nicht mehr weiterzulesen, weil ich nicht wollte, dass die Geschichte endet.
Charaktere und Beziehungen:
Die Charakterdynamiken haben mich total überzeugt. Ich habe mich in die Figuren verliebt, besonders in die Freundschaftsdynamiken. Die Beziehung zwischen Eli und Zach, diese Second Chance Romance, war für mich besonders emotional und schön dargestellt. Diese Verbindung hat mich richtig berührt und mich durch die Geschichte getragen. In den intimen Szenen wurde darauf geachtet, dass Verhütung selbstverständlich genutzt wurde, was ich positiv und realistisch fand.
Moderner Erzählstil:
Die zwischendurch aufploppenden Chatnachrichten fand ich eine tolle Idee. Sie haben das Buch moderner gemacht und mir geholfen, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Es fühlte sich an, als ob ich direkt mit den Charakteren in Kontakt stehe.
Was mir Schwierigkeiten bereitet hat
Die Pronomen:
Eli ist eine nicht-binäre Person, und dementsprechend werden andere Pronomen verwendet – "dey", "deren" und "denen". Für mich, da ich in meinem Umfeld bisher noch keine Berührungspunkte mit solchen Pronomen hatte, war es wirklich schwierig, mich daran zu gewöhnen. Beim Lesen habe ich oft innegehalten und gedanklich darüber nachgedacht, ob das so richtig ist oder ob es sprachlich besser funktionieren könnte. "dey" habe ich relativ schnell akzeptiert, aber besonders mit "deren" und "denen" hatte ich Schwierigkeiten. Es fühlte sich einfach ungewohnt und schwer in den Lesefluss einfügbar an.
Als dann gegen Ende noch ein weiterer nicht-binärer Charakter eingeführt wurde, der "Xier" benutzt, wurde es für mich noch herausfordernder. Ich respektiere natürlich die Pronomen, die jede Person für sich wählt, aber für mich persönlich hat es den Lesefluss gestört. Vielleicht hätte eine Mischung aus vertrauteren Pronomen wie "ihrem" und "seinem" für mich besser funktioniert, auch wenn das natürlich nicht den Vorstellungen der Figuren entsprechen würde.
Erzählperspektive:
Ich glaube, eine Ich-Perspektive hätte mir dabei geholfen, noch mehr emotionale Tiefe zu spüren, besonders bei Eli. Durch die gewählte Erzählperspektive war es manchmal schwer, eine direkte Verbindung zu den Emotionen der Figur aufzubauen.
Fazit
Trotz meiner Schwierigkeiten mit den Pronomen habe ich das Buch insgesamt sehr genossen. Die Geschichte war süß, emotional und unglaublich inspirierend. Es hat mir richtig Lust gemacht, selbst wieder kreativ zu werden und ins Cosplay einzutauchen. Auch wenn der Umgang mit den Pronomen für mich eine Herausforderung war, hat mich das Buch so überzeugt, dass ich trotzdem weitergelesen habe.
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