Dichter Nebel umhüllt das Eichtalviertel, als unweit der Oker eine zerstückelte Leiche gefunden wird. Noch vor seinem ersten Arbeitstag in Braunschweig eilt Kommissar Wim Schneider zum Fundort. Wenig später taucht eine Fingerkuppe im Naturhistorischen Museum auf. Eine Vermisstenanzeige führt die Ermittler zu einem Jagdverein und einer Hannoverschen Förderstiftung, doch Intrigen erschweren die Polizeiarbeit. Wim und seine Teampartnerin Rosalie ahnen, dass der Täter sie bereits ins Visier genommen hat und sein Werk noch nicht vollendet ist.
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Wim und Rosalie ermitteln zum dritten Mal
Eva Müller aus Eschweiler am 01.02.2025
Bewertungsnummer: 2401014
Bewertet: eBook (PDF)
Band 3 der Krimireihe mit den Kommissaren Wim und Rosalie hat mich wieder bestens unterhalten.
Ich empfehle übrigens die Bücher der Reihe nach zu lesen, so kann man die persönliche Storyline und die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten intensiver erleben und besser verstehen!
Der Handlungsort ist Braunschweig und wie immer merkt man die Heimatliebe und Verbundenheit des Autors zwischen den Zeilen.
Der neue Fall für Wim und Rosalie ist grausam, gefährlich und fordert einige Opfer, auch in den eigenen Reihen. Geschickt werde ich beim Lesen auf falsche Fährten gelockt, bin zwischenzeitlich etwas ratlos, bis sich irgendwann der Nebel lichtet und die verschiedenen Handlungsstränge endlich anfangen Sinn zu ergeben und mich spannungsvoll bis zum packenden Finale mitziehen.
Wim hat privat wieder ein paar kleine Dramen durchzustehen, die ein oder andere Sache ist definitiv noch nicht zu Ende erzählt, da erhoffe ich mir in Band 4 ein paar weitere Offenbarungen!
Generell sind einige Entwicklungen noch offen, auch da bin ich bereits voller gespannter Vorfreude auf den nächsten Band!
Ganz klare Leseempfehlung für diese spannende Krimireihe!
Sehr toller Krimi
CleoBe aus Berlin am 21.01.2025
Bewertungsnummer: 2391946
Bewertet: eBook (PDF)
Manchen Menschen begegnet man nur, um zu prüfen, ob man aus der Vergangenheit gelernt hat.
Ein fesselnder Kriminalroman voller Nebelschwaden, Intrigen und menschlicher Abgründe. Mit „Im Eichtal“ liefert Mario Bekeschus den dritten Teil seiner Niedersachsen-Krimi-Reihe (erschienen im Gmeiner-Verlag) ab und beweist erneut, dass er sehr gut darin ist, düstere Spannung und tiefgründige Figuren zu vereinen. Der Autor versteht es, eine dichte, atmosphärische Spannung zu erzeugen und einen mit lebendigen Schauplätzen und tiefgründigen Charakteren zu fesseln. Auch in diesem Band gelingt es ihm, die Abgründe der menschlichen Psyche auszuloten und dabei eine Geschichte zu erzählen, die unter die Haut geht. Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann lade ich dich gerne ein, mich auf eine tolle Lesereise zu begleiten, es lohnt sich sehr!
Ein Ermittler mit Ecken und Kanten – Wim Schneider, Kriminalhauptkommissar mit einem ausgeprägten Gespür für Details, steht vor seinem ersten Fall in Braunschweig. Noch vor seinem offiziellen Arbeitsbeginn wird er zum Tatort gerufen, was ihn ohne Vorwarnung in die brutale Realität seiner neuen Aufgabe katapultiert. Wim Schneider ist keine makellose Figur, sondern ein Mensch mit Ecken, Kanten und einer Vergangenheit, die ihn prägt. Gerade diese Authentizität macht ihn so greifbar.
Seine Zusammenarbeit mit der einfühlsamen und analytischen Rosalie bringt eine spannende Dynamik in die Ermittlungen. Rosalie, eine Teampartnerin, die sich durch ihre kluge und empathische Art auszeichnet. Ihre Dynamik ist ein Highlight des Romans – von professionellem Respekt bis hin zu den leisen Zwischentönen, die ihre Beziehung menschlich und glaubwürdig machen.
Ein Netz aus Intrigen und dunklen Geheimnissen – Die Handlung entfaltet sich wie ein kunstvoll gesponnenes Netz: Eine Vermisstenanzeige führt die Ermittler zu einem Jagdverein, der mehr verbirgt, als er preisgibt, und zu einer Förderstiftung in Hannover, die sich hinter einer Fassade von Wohltätigkeit zu verstecken scheint. Mario Bekeschus versteht es, die Spannung kontinuierlich zu steigern, indem er immer wieder neue Wendungen einbaut, die einen echt überraschen und herausfordern. Die Details – vom Fund einer Fingerkuppe im Naturhistorischen Museum bis hin zu den subtilen Drohungen des Täters – sind so präzise und plastisch beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen wähnt.
Die düstere Atmosphäre des Eichtals zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Mario Bekeschus beschreibt die Schauplätze mit einer Präzision, die sie lebendig werden lässt. Ob die nebelverhangenen Wälder, die kalte Unnahbarkeit des Museums oder die geheimnisvollen Orte des Jagdvereins – jede Szene ist so eindringlich, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein.
Eine unheimliche Nähe zum Täter – Besonders eindringlich ist die Art, wie Mario Bekeschus den Täter als allgegenwärtige Bedrohung inszeniert. Es ist nicht nur die Brutalität der Verbrechen, die unter die Haut geht, sondern auch das Gefühl, dass der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist – und sie längst ins Visier genommen hat. Diese Nähe zur Gefahr sorgt für eine beklemmende Atmosphäre, die den Roman bis zum Schluss trägt.
Ein langer Schatten über der Gerechtigkeit – „Im Eichtal“ ist mehr als ein klassischer Krimi. Es ist eine Erzählung über Macht, Moral und die Frage, wie weit Menschen gehen, um ihre Geheimnisse zu schützen. Intrigen und gesellschaftliche Abgründe erschweren die Arbeit der Ermittler und werfen die Frage auf, ob Gerechtigkeit in einer solchen Welt überhaupt möglich ist.
FAZIT: Ein emotionales und nachdenkliches Fazit – Dieser dritte Teil der Niedersachsen-Krimi-Reihe bekommt von mir eine 100%ige Leseempfehlung. „Im Eichtal“ ist weit mehr als ein klassischer Krimi. Mario Bekeschus gelingt es, eine Geschichte zu erzählen, die tief unter die Haut geht. Der Roman beleuchtet nicht nur die Abgründe der menschlichen Psyche, sondern auch die Zerbrechlichkeit von Vertrauen und die Grenzen von Moral. Wim Schneider und Rosalie stehen vor der Herausforderung, nicht nur einen Täter zu finden, sondern auch ihre eigenen Ängste und Zweifel zu überwinden. Das Ende des Romans ist ebenso erschütternd wie befriedigend. Mario Bekeschus führt alle losen Fäden zusammen und präsentiert ein Finale, das gleichermaßen emotional wie spannend ist. Der Täter wird entlarvt, doch die Spuren, die der Fall bei den Ermittlern hinterlässt, bleiben. Dieses Nachhallen macht „Im Eichtal“ zu einem Krimi, der im Gedächtnis bleibt. Für alle, die düstere, intelligente Kriminalromane mit tiefgründigen Charakteren und einer intensiven Atmosphäre lieben, ist „Im Eichtal“ ein absolutes Muss. Es ist ein Roman, der einen mit Gänsehaut zurücklässt – und mit dem Wunsch, sofort den nächsten Fall von Wim Schneider zu lesen. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann – und dessen Geschichte einen noch lange beschäftigt. Jetzt bleibt mir nur noch dir eine schöne Lesereise zu wünschen. Es lohnt sich…
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