Kims Leben ist aus den Fugen geraten, denn seit zwei Jahren wird ihr Alltag von Panikattacken bestimmt.
Nur mit ihrem Hund Peanut und bei ihrer Arbeit für eine Tierschutzorganisation fühlt sie sich sicher.
Doch dann lernt sie in einem Internetforum für Hundemenschen Finn kennen. Mit ihm kann Kim sie selbst sein, muss sich nicht verstecken und fühlt sich endlich wieder frei.
Alles könnte perfekt sein – würde Finn ihr nicht seine wahre Identität verschweigen. Denn Finn ist ein gefeierter Basketballstar mit schwerwiegenden Problemen und einem zweifelhaften Ruf. Und bald muss Kim sich fragen, wer der Mann ist, in den sie sich verliebt hat.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
elafisch
aus Rimbach
5/5
07.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Der lange Weg raus aus der Angst
Ich mag es, wenn Liebesromane auch eine gewisse Tiefgründigkeit haben. Das ist hier absolut gegeben. Die Autorin spricht so feinfühlig und doch schonungslos über das Thema Angstzustände, ich fand es einfach großartig. Bei uns zu Hause, aber auch bei vielen Freundinnen meiner Töchter sind Panikattacken ein Thema. Ich hoffe, dass mehr Öffentlichkeit und Austausch darüber auch zu mehr Verständnis und Akzeptanz führen.
Aber auch die Liebesgeschichte ist sehr schön. Natürlich erfüllt sie einige gängige Klischees, aber die gehören für mich dazu. Ich mochte sehr, wie die Autorin es trotz des schweren Themas Angstzustände geschafft hat, die Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit und Witz zu erzählen. Kim und Finn sind für mich zwei sehr sympathische Charaktere, die sich gegenseitig geholfen haben, sich ihren inneren Dämonen zu stellen.
Ich habe ein paar wirklich schöne Lesestunden mit diesem Buch verbracht.
Fazit:
So bewegend, tiefgründig und trotz aller Schwere wundervoll lebensbejahend.
Kim und Finn haben mein Herz bewegt!
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
elafisch
aus Rimbach
5/5
07.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Der lange Weg raus aus der…
Der lange Weg raus aus der Angst Ich mag es, wenn Liebesromane auch eine gewisse Tiefgründigkeit haben. Das ist hier absolut gegeben. Die Autorin spricht so feinfühlig und doch schonungslos über das Thema Angstzustände, ich fand es einfach großartig. Bei uns zu Hause, aber auch bei vielen Freundinnen meiner Töchter sind Panikattacken ein Thema. Ich hoffe, dass mehr Öffentlichkeit und Austausch darüber auch zu mehr Verständnis und Akzeptanz führen. Aber auch die Liebesgeschichte ist sehr schön. Natürlich erfüllt sie einige gängige Klischees, aber die gehören für mich dazu. Ich mochte sehr, wie die Autorin es trotz des schweren Themas Angstzustände geschafft hat, die Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit und Witz zu erzählen. Kim und Finn sind für mich zwei sehr sympathische Charaktere, die sich gegenseitig geholfen haben, sich ihren inneren Dämonen zu stellen. Ich habe ein paar wirklich schöne Lesestunden mit diesem Buch verbracht. Fazit: So bewegend, tiefgründig und trotz aller Schwere wundervoll lebensbejahend. Kim und Finn haben mein Herz bewegt! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Bewertung
aus Werl
5/5
25.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Ernste Themen authentisch aufgearbeitet
'Forbidden Truth' ist ein Buch mit ernsten Themen. Es geht um Angststörungen und Identitätsfindung. Um all die kleinen und großen Probleme, die sich rund um diese Schwierigkeiten im Leben aufbauen. Die Autorin möchte Aufmerksamkeit schaffen und zeigt dies in einer ruhigen und doch aufregenden Art. Mittmanns Roman scheint wiederzuspiegeln, wie sich betroffene Personen fühlen.
Kim ist Anfang 20 und sollte eigentlich ihr Leben genießen. Doch ihre Realität sind Angstschübe in den alltäglichsten Situationen. Selbst Einkaufen stellt sie vor ein Problem. Doch wie viele Betroffene versucht sie dies zu verheimlichen und hört sich Vorurteile anderer Menschen an, während sie selbst stumm leidet. Sie findet Trost und Halt in einer Online-Bekanntschaft. Finn, der charismatische und lustige Basketballer, scheint Kim wirklich zu sehen. Doch Kim weiß nichts von Finns Job, denn auch er kämpft mit seinen Dämonen. Eine kardiologische Krankheit lässt ihn sein Leben hinterfragen und wichtige Entscheidungen treffen. Kim ist die Einzige, die ihn wirklich zu sehen scheint. Beide Charaktere sind so liebevoll gestaltet und völlig authentisch in ihrem Charakter und ihrem Umgang mit ihren Problemen. Das Buch wird aus beiden Perspektiven erzählt und beide mochte ich gleich. Die beiden Hunde sind süße, quirlige Sidekicks, die das Buch gerne mal auflockern.
Obwohl es sicherlich die ein oder andere Stelle gab, wo die beiden sich schon früher und besser hätten austauschen können, wirkte der finale Konflikt authentisch und nicht an den Haaren herbei gezogen. Die Entwicklung beider überzeugte mich und kann Betroffenen, sowie auch nicht Betroffenen sicherlich eine Stütze, ein kleiner Faden sein.
Durch die Angststörung spielt sich viel in den eigenen, sichereren vier Wänden ab. Obwohl die Schauplätze überschaubar waren, gab es doch immer spannende oder emotionale Kapitel. Es gibt durchaus noch weitere Orte und auch Personen und alle waren etwas besonderes und um die Charaktere zeichnet sich, trotz weniger Auftritte, ein recht klares Bild. Auf diesen 350 Seiten wird alles wichtige erzählt und das ist eine Kunst.
Vanessa Eichner
3/5
25.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Highlight Potential.. konnte mich allerdings nicht so mitreißen, wie gewünscht
2,5 Sterne gerundet auf 3
Mein Herz pochte zu schnell gegen meine Rippen, und ich starrte auf die Wohnungstür, als würde dahinter das Tor zur Hölle liegen. Ich konnte das. Ich würde das schaffen. - Seite 5
Als ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich sofort in das unfassbar schöne Cover verliebt. Da die Story auch richtig gut klang, ist es schnell auf meiner Wunschliste und nicht lange danach in meinem Regal gelandet.
In "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" geht es um Kim, dessen Leben sich grundlegend verändert hat, seit sie an Panikattacken leidet. Sie fühlt sich nur in ihren eigenen vier Wänden und an der Seite ihres Hundes Peanut sicher und sie lebt für ihre Arbeit bei einer Tierschutzorganisation. Im Netz lernt sie in einem Forum für Hunde Finn kennen. Mit ihm wirkt alles anders, sie fühlt sich freier. Doch Finn hat selbst große Probleme und verschweigt ihr seine wahre Identität..
Ich leide selbst seit einer Weile an Panikattacken, habe eine Angststörung und eine Sozialphobie und ich liebe Hunde - entsprechend gespannt war ich schon auf die Story.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so überzeugen konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Ich weiß dabei nicht, ob ich vielleicht den falschen Zeitpunkt für "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" erwischt habe oder ob es einfach nur nicht meins war.. aber dazu gleich mehr.
Katharina Mittmann erzählt die Geschichte rund um Kim und Finn abwechselnd aus beiden Perspektiven im Ich-Erzähler, was mir sehr gut gefallen hat. Ihr Schreibstil las sich angenehm und flüssig.
Kim leidet seit einer Weile an Panikattacken, den Grund dafür erfährt man auch im Buch. Sie liebt ihren Hund und ihre Arbeit im Tierschutz und theoretisch.. hätte ich mich eigentlich richtig gut mit ihr identifizieren können. Aber ganz ehrlich? Ich konnte es nicht. Ich weiß nicht warum, aber die meiste Zeit, war ich eher genervt von ihr. Aber nicht nur von ihr, auch von Finn, der nicht nur seine eigenen Probleme vor Kim verbirgt, sondern auch seine Karriere im Profi-Basketball.
Im Romance-Genre wird ja gerne Misskommunikation als Trope genutzt und das kann richtig gut sein.. in "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" war mir persönlich das aber einfach too much. Oftmals fühlte es sich nicht nur nach Fehlkommunikation an, sondern nach der kompletten Abwesenheit davon, wodurch natürlich einige Probleme entstanden sind.. was, glaube ich, mein größtes Problem mit diesem Buch war.
Denn ansonsten mochte ich "Forbidden Truth: Vor uns das Licht" ganz gern. Es las sich wie gesagt sehr angenehm, ich fand es toll, dass hier ernstere Themen behandelt werden (Content Warnung beachten!), ich mochte das Tierschutzthema und dass Hunde eine große Rolle spielen. An sich habe ich mich halbwegs gut unterhalten gefühlt und zwischenzeitlich hatte ich auch das Gefühl, dass meine Probleme mit Kim und Finn besser wurden.. doch dann kamen sie mit voller Kraft zurück und hielten bis kurz vor Schluss an. Dadurch wurde ich leider nicht so mitgerissen, wie es theoretisch möglich gewesen wäre, und auch die Emotionen kamen so überhaupt nicht bei mir an.
Mein Fazit:
"Forbidden Truth: Vor uns das Licht" hätte echt das Potential gehabt, ein Highlight zu werden. Mental Health, Tierschutz, Hunde, dazu eine schöne Romance.. doch leider hatte ich so meine Probleme mit den beiden Hauptfiguren Kim und Finn, war ehrlich gesagt etwas genervt von ihnen, wodurch mich das Buch zwar stellenweise halbwegs gut unterhalten konnte, aber eben nicht so mitgerissen und berührt hat, wie ich es mir gewünscht habe.
Luna / Books - The Essence of Life
3/5
11.12.2024
Buch (Taschenbuch)
3,5 Sterne für eine interessante Geschichte mit warmherzigen Emotionen
Kim hat eigentlich ein schönes Leben. Sie macht einen interessanten Job als Übersetzerin, setzt sich privat viel für eine Tierschutzorganisation ein und darf jeden Tag ihren Hund Peanut knuddeln. Sie hat relativ liebevolle Freunde, etwas oberflächliche Eltern und einen geregelten Tagesablauf. Doch bei Kim trügt der Schein ziemlich, denn was sie nicht hat, ist Vertrauen um ihren Lieben auch die Wahrheit über ihr Leben zu erzählen. Das, was hinter dieser ganzen Fassade brodelt und das Leben von Kim nicht nur beeinträchtigt, sondern komplett diktiert. Das Monster „Angststörung“ schleicht sich in den willkürlichsten Momenten an sie heran, schlägt seine Klauen in die junge Frau und lässt erst los, wenn der Schaden schon angerichtet ist. Doch Kim verdrängt das, lässt auch zu das ihre beste Freundin den Vorfall für etwas mehr als 2 Jahren abtut und versucht das Ganze alleine zu bekämpfen. Mit mäßigem Erfolg. Kim möchte der Erwartungshaltung der anderen entsprechen, dabei schließt sich sich nur immer stärker ein, zieht sich immer mehr zurück. Der Rattenschwanz zieht sich.
Bis Finn kommt mit seinem riesigen Herzen, seinem Verständnis, seiner völlig erwartungslosen Haltung und… einer fetten Lüge im Gepäck. Natürlich hat Finn sein eigenes Päckchen zu tragen. Der Basketballspieler musste etwas bewältigen, das nicht üblich für sein Alter ist und die Krise, mit der er jetzt zu kämpfen hat, nimmt ihm auf ganz andere Weise die Luft zum Atmen. Leider kann man in solchen lebensverändernden Situationen nicht rational denken und so ist der Fehler natürlich schneller gemacht, als erwartet und da kommt Finn nicht heraus. Doch Kim ist für ihn atmen, er sein, echt sein und und gleichzeitig gibt er ihr auch noch so viel zurück.
Als Erstes darf ich sagen, dass Katharina Mittmann generell flüssig und leicht schreibt. Ihr Stil ist locker zu lesen und man kann sich eine Weile lang auch darin verlieren. Ich mochte sehr, wie die Hauptcharaktere zusammen spielen. Wie sich am Ende genau dieses Gefühl von Angst als Vorteil herausstellte und beiden als Anker für etwas diente, das jeder auf seine Art erst verarbeiten und verstehen musste, bevor man gemerkt hat, wie perfekt sie für einander sind und sich irgendwie heraus arbeiten können. Kim und Finn sind unglaublich süss zueinander. Ihre Lovestory ist auf vielen Gesprächen, niedlich frechen Dialogen und heimeligen, empathischen Wohlfühlmomenten aufgebaut. Auf eigentlich viel Vertrauen, Zuneigung und sich gegenseitig Kraft geben. Das Setting zeigt sich eher wenig abwechslungsreich, wegen bekanntem Problem und das war total authentisch, da man das Paar mehr innerhalb der Wohnräume agieren und vor allem, sich gut kennen lernen sah.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich auch gleich Feuer und Flamme für die Story, denn ich hoffte einfach darauf, dass da mehr ist. In dem Klappentext steht zusammengefasst fast der gesamte Plott drin und ich dachte, das würde mich dennoch ein wenig überraschen oder einfach anders vonstatten gehen. Und wie gesagt, behaltet im Hinterkopf, das es natürlich ein schönes Miteinander gab. Dennoch war ich dann so enttäuscht davon, dass da im Prinzip dann nicht mehr war. Es kam genau so, wie ich es befürchtet hatte. Die große Enthüllung ist total in die Hose gegangen und das ganze Buch lang habe ich dabei zu gesehen, wie meine Befürchtung eben doch wahr geworden ist. Das war so so schade. Entweder man hätte weniger Klappentext offenbaren sollen, oder die Autorin hätte meiner Meinung nach nicht das typische Klischee als Lösung nehmen können. Es ist eben Geschmackssache, aber ich hab einfach etwas neues, frisches erwartet. Ich weiß, das ist nicht immer so leicht, wie es klingt und dennoch: Da hätte doch auch eine erfrischende Offenbarung/Problemlösung kommen können. Jedenfalls ist es nicht so, das ich das Buch nicht auch ein bisschen mochte.
Generell bleibt das für mich eine sanfte, klischeebehaftete Herzgeschichte für Zwischendurch mit ganz tollen, tiefgehenden Themen, wie einer Angststörung und anderem, das ich nicht näher benenne, wegen den Spoilern, die mich aber nicht länger beschäftigen wird.
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