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Israel Eine Korrespondenz

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10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.11.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/0,9 cm

Gewicht

112 g

Farbe

Schwarz

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28070-0

Beschreibung

Rezension

„Eine der wichtigsten Veröffentlichungen zum derzeit umstrittensten Thema“ Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 24.11.123
„Das Buch wirft Licht auf das Grauen der Gegenwart … Was zählt, ist, dass noch debattiert und gestritten wird – hart aber vertrauensvoll –, ohne der Gegenseite das Menschsein abzustreiten oder Bosheit und Niedertracht zu unterstellen wie es jetzt gerade so häufig passiert. Auch deshalb ist ihr Buch ein Buch der Stunde – gerade in Deutschland.“ Uli Hufen, WDR 5, 20.11.23

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.11.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/0,9 cm

Gewicht

112 g

Farbe

Schwarz

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28070-0

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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olle Kamelle Wissen wir nicht…

Juti aus HD am 08.01.2024

Bewertungsnummer: 2835875

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

olle Kamelle Wissen wir nicht alle, dass der Nahost-Konflikt eine lange Vergangenheit hat? Und was haben wir davon, wenn zwei Intellektuelle sich im Jahr 2002 über die Möglichkeiten des Friedens unterhalten? Wir lernen, dass Kermani und Sznaider bereits 2002 nicht weiter wussten. Die Zwei-Staaten-Lösung hat sich nicht durchgesetzt, der Frust, die Verzweifelung ist bei den Palästinensern nur immer weiter gewachsen. Und so hat der Hanser-Verlag ein kleines Büchlein nach den Terrorangriff der Hamas vom 7.10.2023 herausgegeben, um zu zeigen, dass wir heute die gleiche ergebnislose Diskussion führen. Nur einen echten Weg zum Frieden scheint es nicht zu geben. Ich kann nur 2 Sterne opfern, weil außer Geldmacherei dieses Bändchen keinen Wert hat.

olle Kamelle Wissen wir nicht…

Juti aus HD am 08.01.2024
Bewertungsnummer: 2835875
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

olle Kamelle Wissen wir nicht alle, dass der Nahost-Konflikt eine lange Vergangenheit hat? Und was haben wir davon, wenn zwei Intellektuelle sich im Jahr 2002 über die Möglichkeiten des Friedens unterhalten? Wir lernen, dass Kermani und Sznaider bereits 2002 nicht weiter wussten. Die Zwei-Staaten-Lösung hat sich nicht durchgesetzt, der Frust, die Verzweifelung ist bei den Palästinensern nur immer weiter gewachsen. Und so hat der Hanser-Verlag ein kleines Büchlein nach den Terrorangriff der Hamas vom 7.10.2023 herausgegeben, um zu zeigen, dass wir heute die gleiche ergebnislose Diskussion führen. Nur einen echten Weg zum Frieden scheint es nicht zu geben. Ich kann nur 2 Sterne opfern, weil außer Geldmacherei dieses Bändchen keinen Wert hat.

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Israel

von Navid Kermani, Natan Sznaider

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Hanna Schöllkopf

OSIANDER Tübingen

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5/5

Was es bedeutet, um Worte zu ringen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2002: Nach ihrer ersten Begegnung stehen der Deutsch-Iraner Navid Kermani und der Israeli Natan Sznaider, beide in Deutschland geboren und aufgewachsen, in regem persönlichen Mailkontakt. Ihr Austausch basiert auf gegenseitiger Sympathie und Achtung für das intellektuelle Wirken des jeweils anderen – und scheint doch angesichts des politischen Geschehens mitunter aussichtslos: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst unsere Stille Post nur möglich ist, weil nur einer von uns beiden am Geschehen direkt beteiligt ist“, so Kermani an seinen Freund. Heute, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (November 2023) mag man kaum glauben, dass dieser Schriftverkehr gut zwanzig Jahre zurückliegt, liest er sich doch angesichts der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten brandaktuell. Damit ist er für mich ein ausgesprochen bereichernder Beitrag zur aktuellen Debatte um Israel und Palästina und auf seine persönliche, „stille“ Art mindestens genauso aufschlussreich wie die großen wissenschaftlichen Abhandlungen zum Thema. Zwei etablierte intellektuelle Stimmen gewähren einen persönlichen Blick in ihr buchstäbliches Ringen um Worte, Dialog und Austausch. Zwei Menschen, die sich mögen und schätzen, wollen unbedingt im Gespräch bleiben, wo namenloses, andauerndes Grauen und Leid doch vielmehr Sprachlosigkeit hervorruft. Und so ist dieser gerade einmal 64 Seiten schmale Band nicht zuletzt ein pointiertes und aufrichtiges Plädoyer für zwischenmenschlichen Austausch, gegen Hass und Verstummen.
  • Hanna Schöllkopf
  • Buchhändler/-in

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Was es bedeutet, um Worte zu ringen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2002: Nach ihrer ersten Begegnung stehen der Deutsch-Iraner Navid Kermani und der Israeli Natan Sznaider, beide in Deutschland geboren und aufgewachsen, in regem persönlichen Mailkontakt. Ihr Austausch basiert auf gegenseitiger Sympathie und Achtung für das intellektuelle Wirken des jeweils anderen – und scheint doch angesichts des politischen Geschehens mitunter aussichtslos: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass selbst unsere Stille Post nur möglich ist, weil nur einer von uns beiden am Geschehen direkt beteiligt ist“, so Kermani an seinen Freund. Heute, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (November 2023) mag man kaum glauben, dass dieser Schriftverkehr gut zwanzig Jahre zurückliegt, liest er sich doch angesichts der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten brandaktuell. Damit ist er für mich ein ausgesprochen bereichernder Beitrag zur aktuellen Debatte um Israel und Palästina und auf seine persönliche, „stille“ Art mindestens genauso aufschlussreich wie die großen wissenschaftlichen Abhandlungen zum Thema. Zwei etablierte intellektuelle Stimmen gewähren einen persönlichen Blick in ihr buchstäbliches Ringen um Worte, Dialog und Austausch. Zwei Menschen, die sich mögen und schätzen, wollen unbedingt im Gespräch bleiben, wo namenloses, andauerndes Grauen und Leid doch vielmehr Sprachlosigkeit hervorruft. Und so ist dieser gerade einmal 64 Seiten schmale Band nicht zuletzt ein pointiertes und aufrichtiges Plädoyer für zwischenmenschlichen Austausch, gegen Hass und Verstummen.

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