Produktbild: Zeit der Schuldigen

Zeit der Schuldigen Roman nach einem wahren Kriminalfall

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

663 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751756181

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

663 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751756181

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  • Kunde

    5/5

    24.03.2024

    eBook (ePUB)

    Keine Gerechtigkeit für Nina.

    Aufregend und spannend ist ein bisschen fehl am Platz, da es sich um einen wahren Fall handelt, der vom Autor mit fiktiven Personen nachgestellt wurde. Aufregend und spannend ist es aber trotzdem, genauso wie tragisch, traurig und ungerecht. Die junge Nina Markowski wurde mitten aus dem Leben gerissen, grausam ermordet. Der mutmassliche Täter ermittelt, verurteilt, wieder freigelassen. Die Fakten sprechen für sich, die Schuld scheint bewiesen und trotzdem ist derTtäter bis ins hohe Alter auf freiem Fuß. Ein schwerer Kampf, nicht nur für den Vater. In diesem Roman hat der Autor die Kriminalhauptkommissarin Anne Paulsen eingebaut, die den Fall Jahrzehnte später wieder aufrollt. Sie versucht auf eigene Faust, aus persönlichen Motiven, vom Täter ein Geständniss zu erzwingen. Erzählt wird in mehreren Handlungssträngen, über mehrere Jahrzehnte. Man bekommt Einblicke in das Leben von Nina, von März, vom Vater, den Ermittlern. Detaillierte Schilderungen und die facettenreichen Darstellungen aller Figuren bringen dem Leser diesen Fall sehr nahe. Die Fragen nach Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Schuld und Verantwortung sind immer präsemt. Der Autor verurteilt hier nicht, er nimmt seine Leser mit, als Beobachter und gibt ihnen die Möglichkeit einen Blick in unser Rechtssystem zu werfen und selber zu entscheiden, was Recht und Unrecht ist. Mitreißend, authentisch und emotional. Eine gelungene Aufarbeitung eines wahren Falls!

  • Kunde

    aus Berlin

    5/5

    24.03.2024

    eBook (ePUB)

    Keine Gerechtigkeit für Nina.…

    Keine Gerechtigkeit für Nina. Aufregend und spannend ist ein bisschen fehl am Platz, da es sich um einen wahren Fall handelt, der vom Autor mit fiktiven Personen nachgestellt wurde. Aufregend und spannend ist es aber trotzdem, genauso wie tragisch, traurig und ungerecht. Die junge Nina Markowski wurde mitten aus dem Leben gerissen, grausam ermordet. Der mutmassliche Täter ermittelt, verurteilt, wieder freigelassen. Die Fakten sprechen für sich, die Schuld scheint bewiesen und trotzdem ist derTtäter bis ins hohe Alter auf freiem Fuß. Ein schwerer Kampf, nicht nur für den Vater. In diesem Roman hat der Autor die Kriminalhauptkommissarin Anne Paulsen eingebaut, die den Fall Jahrzehnte später wieder aufrollt. Sie versucht auf eigene Faust, aus persönlichen Motiven, vom Täter ein Geständniss zu erzwingen. Erzählt wird in mehreren Handlungssträngen, über mehrere Jahrzehnte. Man bekommt Einblicke in das Leben von Nina, von März, vom Vater, den Ermittlern. Detaillierte Schilderungen und die facettenreichen Darstellungen aller Figuren bringen dem Leser diesen Fall sehr nahe. Die Fragen nach Gerechtigkeit, Selbstjustiz, Schuld und Verantwortung sind immer präsemt. Der Autor verurteilt hier nicht, er nimmt seine Leser mit, als Beobachter und gibt ihnen die Möglichkeit einen Blick in unser Rechtssystem zu werfen und selber zu entscheiden, was Recht und Unrecht ist. Mitreißend, authentisch und emotional. Eine gelungene Aufarbeitung eines wahren Falls!

  • BiancaSt

    aus Siedenburg

    5/5

    20.03.2024

    eBook (ePUB)

    "Zeit der Schuldigen - Roman…

    "Zeit der Schuldigen - Roman nach einem wahren Kriminalfall" - hat mich auf so vielen Ebenen beschäftigt. Die Darstellung des Falls Frederike von Möhlmann ist einfach grandios dargestellt - ihr glückliches Leben, die eine verhängnisvolle Autofahrt, die sie das Leben gekostet hat und die zurückgebliebenen Eltern, von denen insbesondere der Vater einen unfassbaren Weg einschlägt, um Gerechtigkeit für seine Tochter zu erlangen - und selbst nach einem Freispruch weiter für Gerechtigkeit kämpft, eine Petition startet und die schrecklichen Ereignisse der Mordnacht wieder und wieder erleben muss. Und der Kampf geht auch nach dem Tod des Vaters weiter, denn die Justiz hatte bereits im Vorfeld versagt, sodass eine Polizistin versucht auf einem nicht legalen Weg zum Ziel zu gelangen - doch kann dieses gelingen? Dieses Buch ist aktueller denn je, da auch aktuell ein sehr ähnlicher Fall vor dem Landgericht Verden verhandelt wird. Hoffen wir, dass die Bemühungen von Markus Thiele diesen kritischen Diskurs zu führen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen in diesem Fall einen verlässlichen Rechtsstaat beweisen. Für mich ein absolutes Must Read! Eine absolute Glanzleistung, die einen aufwühlt, recherchieren lässt und noch einmal deutlich aufzeigt, wie wichtig es ist die Rechte als mündigen Bürger wahrzunehmen.

  • Lena

    aus Köln

    5/5

    18.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im November 1981 wird die…

    Im November 1981 wird die 17-jährige Nina Markowski vergewaltigt und brutal mit 22 Messerstichen getötet. Als Tatverdächtiger wird der 14 Jahre ältere Volker März aufgrund von Indizien verhaftet und wegen Mordes verurteilt, das Urteil allerdings wenig später aufgrund eines Formfehlers aufgehoben. Nina hatte sich mit Volker angefreundet und mehrmals getroffen, bevor sie sich in einen Jungen in ihrem Alter verliebte und die Verbindung zu Volker wenige Tage vor ihrem Tod abbrach. Dem leitenden Kriminalkommissar Klaus Margraf lässt der ungelöste Fall auch nach seiner Pensionierung keine Ruhe. In einem Zivilrechtsprozess wird das Verfahren aufgrund von DNA-Spuren neu vor Gericht aufgerollt. 40 Jahre später möchte Kriminalkommissarin Anne Paulsen für Gerechtigkeit sorgen und Volker März zu einem Geständnis zwingen. "Zeit der Schuldigen" basiert auf realen Ereignissen und nimmt Bezug auf den Mordfall an Frederike von Möhlmann, der in einem Nachwort erläutert wird. Im Kern des Romans geht es neben der abscheulichen Tat um Art. 103 Abs. 3 GG (Ne bis in idem), dass niemand wegen derselben Tat mehrfach bestraft werden darf. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und handelt auf zwei Zeitebenen. Sie gibt damit Einblicke in das Leben des Opfers und der Angehörigen, die polizeilichen Ermittlungen, den Gerichtsprozess und die Folgen. Es ist eine Zeitreise in die 1980er-Jahre, in der die technischen Möglichkeiten der Beweisführung noch deutlich eingeschränkt waren. So werden auch Zweifel gehegt, ob der einzige Verdächtige, der seine Unschuld beteuert, der Täter ist. Durch die unterschiedlichen Perspektiven des Hauptermittlers Margraf, des Vaters des Opfers, von Nina selbst und 40 Jahre später der Kriminalkommissarin Paulsen ist die Geschichte vielschichtig und abwechslungsreich geschildert. Die Charaktere und ihre Motive sind authentisch und nachvollziehbar, selbst wenn sie nicht den geradlinigen Weg gehen. Ihr Zusammenspiel und der Zusammenhalt, der sich aufgrund der ungewöhnlichen Situation ergibt, ergänzen den Sumpf aus Schuld und Sühne um ein Quäntchen Hoffnung. Anhand dieses (fiktiven) Falls sind zudem die Raffinessen und Fallstricke unseres Rechtssystems durch den Autor, der selbst Jurist ist, verständlich und alles andere als trocken dargelegt. "Zeit der Schuldigen" ist ein fesselnder und vielschichtiger Mix aus Kriminalroman, True Crime und Justizthriller, der Fragen zu Gerechtigkeit, Schuld und Sühne aufwirft, wobei durch insbesondere durch den Akt der Selbstjustiz Emotionen geweckt werden, die am deutschen Rechtssystem zweifeln lassen. Abhängig vom Blickwinkel ist Recht nicht gleichzusetzen mit Gerechtigkeit und was wiegt schwerer: Rechtsfrieden und Rechtssicherheit für die Allgemeinheit oder die Vollziehung der gerechten Strafe im Einzelfall?

  • Witch-Journal

    5/5

    09.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist grausam

    Dieser Krimi ist keine leichte Kost. Besonders, da man weiß, das es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Wer bringt ein 17jähriges Mädchen auf solche Weise um? Der Vater des Mädchen kämpft um Beweise zu finden. Seine Arrangement ist beeindruckend. Der Autor - Markus Thiele - hat dieser Figur, so finde ich, besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Richtig so. Markus hat die Story bemerkenswert umgesetzt. Aus jeder Zeile springt seine Arbeit und seine Recherchen für dieses Buch, dem Leser an. Dieser Kriminalfall hält den Leser in seinem Bann gefangen. Spannung, Verwirrungen, Neuigkeiten, die Frage nach dem Warum, tiefe Trauer und eine große Portion Wut, bestimmen die Handlungen der Protagonisten. Dieses Zusammenspiel ergeben eine Handlung, die das Leben schrieb. Markus Thiele hat sich an einen wahren Kriminalfall orientiert. Das war bestimmt nicht leicht. Das Cover ist brutal gut gewählt und passt zur Story. Der Schreibstil vom Markus Thiele erscheint mir sehr ausgereift, flüssig und sehr vielfältig. So läßt sich dieser Krimi gut lesen. Doch manchmal fiel auch eine Träne beim Lesen. Das Buch hat mich umklammert und nicht vor Ende losgelassen. Die Nachwehen sind immer noch da. Man kann die Handlungen der Charaktere verstehen. Wie hätte man selbst gehandelt? Dieser Krimi ist wirklich gelungen. Vielen Dank, lieber Markus.

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