Produktbild: Entzwei
Artikelbild von Entzwei
Sabine Gelsing

1. Entzwei

Entzwei

Gesprochen von
7
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen tolino-App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der tolino-App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die tolino-App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dorothee Schlemm-Gál

Spieldauer

6 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

6

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783897414778

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Dorothee Schlemm-Gál

Spieldauer

6 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

6

Verlag

Ulrike Helmer Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783897414778

Herstelleradresse

Ulrike Helmer Verlag UG
Hauptstr. 43
65843 Sulzbach
Deutschland
Email: info@ulrike-helmer-verlag.de
Url: www.ulrike-helmer-verlag.de
Telephone: +49 6196 5237113

Kundinnen und Kunden meinen

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Wert eines Lebens

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 15.01.2024

Bewertungsnummer: 2109469

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die achtundsechzigjährige Helene hat gerade ihren Vater beerdigt, lebt mit ihrem Hund alleine auf dem väterlichen Hof und sieht die Unterlagen durch. Sie findet eine Zeichnung, auf der zwei Säuglinge abgebildet sind, beschriftet mit Helene und Alma. Dies ist ein Schock für Helene, da sie im Glauben aufgewachsen ist, ein Einzelkind zu sein. Sie fängt an, nachzuforschen und findet unfassbares heraus; ein Zwilling blieb auf dem Hof, das andere Mädchen landete im Erziehungsheim. „Hier ist nur Platz für ein Kind. Schlimm genug, dass es ein Mädchen ist.“ (Seite 64) Die Gegenwart im Jahre 2018 zog mich fast sofort in ihren Bann, obwohl es bereits früh eine Rückblende gab. Der Sprung in die Vergangenheit begann im Jahr 1949 so harmlos, dass es mich kalt erwischte, als ich die Ungeheuerlichkeit erfasste, die bald darauf geschah. Ich konnte kaum glauben, welcher Plan da geschmiedet und in die Tat umgesetzt wurde, folgte fassungslos der Geschichte, war entsetzt, erschüttert und auch wütend. Die Geschehnisse in dem katholischen Erziehungsheim der Fünfziger- und Sechzigerjahre glichen einer Horrorgeschichte, was Alma dort erlebte, hat mich bestürzt und sprachlos gemacht. Die Kindheit von Helene war anders, vergleichen darf man da nichts, dennoch war auch dort nicht Friede, Freude, Eierkuchen, denn der teuflische Plan wurde schließlich dort gefasst und verwirklicht. Ich war von Anfang an verliebt in den Schreibstil und blieb in dieser Hinsicht bis zum letzten Punkt entzückt. Was man aus der deutschen Sprache herausholen kann, durfte ich hautnah miterleben und hätte mir am liebsten auf jeder Seite viele Sätze markiert. Behutsam und einfühlsam führte mich Sabine Gelsing durch die Geschichte, fand richtige Worte zur richtigen Zeit. An einigen Stellen musste ich pausieren, zu schrecklich fand ich das Geschehene, musste mich sammeln und dennoch zog es mich schnellstmöglich wieder zum Buch. Die Auflösung war schrecklich, traurig und verstört ließ mich diese zurück, um mich mit dem Ende trotzdem zu trösten, mit der Hoffnung auf Glück. Volle Punktzahl mit einem extra Sternchen gibt es dafür von mir.

Wert eines Lebens

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 15.01.2024
Bewertungsnummer: 2109469
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die achtundsechzigjährige Helene hat gerade ihren Vater beerdigt, lebt mit ihrem Hund alleine auf dem väterlichen Hof und sieht die Unterlagen durch. Sie findet eine Zeichnung, auf der zwei Säuglinge abgebildet sind, beschriftet mit Helene und Alma. Dies ist ein Schock für Helene, da sie im Glauben aufgewachsen ist, ein Einzelkind zu sein. Sie fängt an, nachzuforschen und findet unfassbares heraus; ein Zwilling blieb auf dem Hof, das andere Mädchen landete im Erziehungsheim. „Hier ist nur Platz für ein Kind. Schlimm genug, dass es ein Mädchen ist.“ (Seite 64) Die Gegenwart im Jahre 2018 zog mich fast sofort in ihren Bann, obwohl es bereits früh eine Rückblende gab. Der Sprung in die Vergangenheit begann im Jahr 1949 so harmlos, dass es mich kalt erwischte, als ich die Ungeheuerlichkeit erfasste, die bald darauf geschah. Ich konnte kaum glauben, welcher Plan da geschmiedet und in die Tat umgesetzt wurde, folgte fassungslos der Geschichte, war entsetzt, erschüttert und auch wütend. Die Geschehnisse in dem katholischen Erziehungsheim der Fünfziger- und Sechzigerjahre glichen einer Horrorgeschichte, was Alma dort erlebte, hat mich bestürzt und sprachlos gemacht. Die Kindheit von Helene war anders, vergleichen darf man da nichts, dennoch war auch dort nicht Friede, Freude, Eierkuchen, denn der teuflische Plan wurde schließlich dort gefasst und verwirklicht. Ich war von Anfang an verliebt in den Schreibstil und blieb in dieser Hinsicht bis zum letzten Punkt entzückt. Was man aus der deutschen Sprache herausholen kann, durfte ich hautnah miterleben und hätte mir am liebsten auf jeder Seite viele Sätze markiert. Behutsam und einfühlsam führte mich Sabine Gelsing durch die Geschichte, fand richtige Worte zur richtigen Zeit. An einigen Stellen musste ich pausieren, zu schrecklich fand ich das Geschehene, musste mich sammeln und dennoch zog es mich schnellstmöglich wieder zum Buch. Die Auflösung war schrecklich, traurig und verstört ließ mich diese zurück, um mich mit dem Ende trotzdem zu trösten, mit der Hoffnung auf Glück. Volle Punktzahl mit einem extra Sternchen gibt es dafür von mir.

„Helene würde gerne das…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 21.11.2023

Bewertungsnummer: 2891427

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Helene würde gerne das erzählen, was man immer wieder über getrennte Zwillinge hört, würde gerne von einem unsichtbaren Band berichten, das zwar zart, aber allgegenwärtig war, sodass sie sich ihr ganzes Leben lang unvollständig gefühlt hat. Sie würde es so gerne fühlen. Aber sie kann das nicht behaupten. Entzwei fühlt sie sich erst seit einigen Tagen.“ (S. 146) 1949 ein Dorf irgendwo in Deutschland. Gefallene Väter, vom Mund abgespartes kleines Glück, tradierte Werte, wenig Gesagtes, viel Verdrängtes. Franz führt den Hof seit dem Tod seines Vaters unter dem wachsamen Auge der Mutter. Sie wartet auf die richtige Frau für ihn, die vor allem aber auch IHREN Vorstellungen entsprechen soll. Das ist ganz bestimmt nicht Elisabeth, die in der Dorfkneipe bedient, ihren eigenen Kopf hat und von einer Zukunft als Künstlerin in der Stadt träumt. Franz liebt Elisabeth, doch auch für ihn bedeutet Liebe Heirat und ein gemeinsames Leben auf dem Hof. Als Elisabeth schwanger wird, treffen alle Drei Entscheidungen, die dem Leben der in Elisabeth heranwachsenden Zwillinge eine dramatische Wendung verleihen. Sie werden bei der Geburt getrennt, Helene bleibt in der Obhut der Familie, Alma wird in einem katholischen Kinderheim aufwachsen. Fassungslos erleben wir ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, die sogenannte „Fürsorge-Erziehung" in häufig von katholischen Nonnen geführten Kinderheimen. Vor allem „uneheliche“ Kinder „gefallener Mädchen“ werden hier mit Zucht und Ordnung und harter Arbeit für ihr Kindsein bestraft, jeglicher Würde und ihrer Rechte auf Entfaltung der Persönlichkeit beraubt. Wir erleben wie sie in dieser Kälte, Gewalt und Lieblosigkeit selbst verrohen und zu Täterinnen werden, obwohl sie sich eigentlich nur nach Liebe und Zuwendung sehnen. Auf mehreren Zeitebenen über drei Generationen und aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven begibt sich Sabine Gelsing in ihrem Debüt auf Spurensuche und gräbt nach den Motiven der ProtagonistInnen. Auf nur 200 Seiten, in einer dichten Sprache und mit pointierten Dialogen bringt sie uns nah heran. Wie konnte es zu den Entscheidungen kommen? Und wie lebt es sich damit? Kann es irgendwann Versöhnung geben? Die Perspektivwechsel und eine sprachliche Leichtigkeit geben der spannenden feinfühlig erzählten Geschichte etwas Versöhnliches und lassen sie mich trotz des schweren Themas mit Spannung und Freude lesen. Ich wäre gern noch weiter gegangen. Hätte gern verstanden, wie ein Teil der Gesellschaft so mit Kindern umgehen konnte, welche Wut, welche Ängste, welches Menschenbild dahintersteckten. In Deutschland begann sich erst in den 60er Jahren mit der Entwicklung der Reformpädagogik eine Diskussion um Kinderrechte und Kinderschutz zu entwickeln, die bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist.

„Helene würde gerne das…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 21.11.2023
Bewertungsnummer: 2891427
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Helene würde gerne das erzählen, was man immer wieder über getrennte Zwillinge hört, würde gerne von einem unsichtbaren Band berichten, das zwar zart, aber allgegenwärtig war, sodass sie sich ihr ganzes Leben lang unvollständig gefühlt hat. Sie würde es so gerne fühlen. Aber sie kann das nicht behaupten. Entzwei fühlt sie sich erst seit einigen Tagen.“ (S. 146) 1949 ein Dorf irgendwo in Deutschland. Gefallene Väter, vom Mund abgespartes kleines Glück, tradierte Werte, wenig Gesagtes, viel Verdrängtes. Franz führt den Hof seit dem Tod seines Vaters unter dem wachsamen Auge der Mutter. Sie wartet auf die richtige Frau für ihn, die vor allem aber auch IHREN Vorstellungen entsprechen soll. Das ist ganz bestimmt nicht Elisabeth, die in der Dorfkneipe bedient, ihren eigenen Kopf hat und von einer Zukunft als Künstlerin in der Stadt träumt. Franz liebt Elisabeth, doch auch für ihn bedeutet Liebe Heirat und ein gemeinsames Leben auf dem Hof. Als Elisabeth schwanger wird, treffen alle Drei Entscheidungen, die dem Leben der in Elisabeth heranwachsenden Zwillinge eine dramatische Wendung verleihen. Sie werden bei der Geburt getrennt, Helene bleibt in der Obhut der Familie, Alma wird in einem katholischen Kinderheim aufwachsen. Fassungslos erleben wir ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, die sogenannte „Fürsorge-Erziehung" in häufig von katholischen Nonnen geführten Kinderheimen. Vor allem „uneheliche“ Kinder „gefallener Mädchen“ werden hier mit Zucht und Ordnung und harter Arbeit für ihr Kindsein bestraft, jeglicher Würde und ihrer Rechte auf Entfaltung der Persönlichkeit beraubt. Wir erleben wie sie in dieser Kälte, Gewalt und Lieblosigkeit selbst verrohen und zu Täterinnen werden, obwohl sie sich eigentlich nur nach Liebe und Zuwendung sehnen. Auf mehreren Zeitebenen über drei Generationen und aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven begibt sich Sabine Gelsing in ihrem Debüt auf Spurensuche und gräbt nach den Motiven der ProtagonistInnen. Auf nur 200 Seiten, in einer dichten Sprache und mit pointierten Dialogen bringt sie uns nah heran. Wie konnte es zu den Entscheidungen kommen? Und wie lebt es sich damit? Kann es irgendwann Versöhnung geben? Die Perspektivwechsel und eine sprachliche Leichtigkeit geben der spannenden feinfühlig erzählten Geschichte etwas Versöhnliches und lassen sie mich trotz des schweren Themas mit Spannung und Freude lesen. Ich wäre gern noch weiter gegangen. Hätte gern verstanden, wie ein Teil der Gesellschaft so mit Kindern umgehen konnte, welche Wut, welche Ängste, welches Menschenbild dahintersteckten. In Deutschland begann sich erst in den 60er Jahren mit der Entwicklung der Reformpädagogik eine Diskussion um Kinderrechte und Kinderschutz zu entwickeln, die bis zum heutigen Tage nicht abgeschlossen ist.

Kundinnen und Kunden meinen

Entzwei

von Sabine Gelsing

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Entzwei