Was wird der Nachtengel tun, wenn ein unschuldiges Kind eine Bedrohung für die ganze Welt ist? Die Fortsetzung der Nightangel-Saga. Als Nachtengel ist Kylar Stern der Avatar der Rache und der Gerechtigkeit - aber auch der Barmherzigkeit. Für ihn ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er sich für den Schutz eines Kindes in Lebengefahr begibt. Er wird alles tun, um es aus der Macht seiner Gegner zu befreien, bevor diese es für ihre finsteren Zwecke benutzen können. Aber was wird der Nachtengel tun, wenn der Junge zwar unschuldig und Kylars Feinde wahrhaft bösartig sind - doch die magischen Kräfte des Kindes eine Bedrohung für die ganze Welt darstellen ...?
Lernen Sie den Assassinen Kylar Stern in der »Schatten-Trilogie« kennen. Erfahren Sie in der »Nightangel-Saga« wie seine Geschichte weitergeht. Erfahren Sie in der E-Shortstory »Nachtengel. Der Ursprung«, wie alles begann.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
1/5
12.10.2025
eBook (ePUB)
Verzichtbar!
Da hat sich ein Autor wohl hoffnungslos übernommen!
Ich will da jetzt gar nicht auf all die dümmlich-seichten Peinlichkeiten eingehen, die diese zwei Bände auf bestenfalls Daily-Soap Niveau durchziehen, sondern mich nur auf das letzte Kapitel beschränken. Herrn Weeks ist dabei offensichtlich dermaßen die Puste ausgegangen, dass er nur mehr die Notbremse ziehen konnte und selbst das gelingt ihm nicht überzeugend oder schlüssig.
Denn dabei bleiben eine Menge an unlogischen Widersprüchen unaufgelöst. So ist für den Leser völlig unklar, ob Kylar auch ohne Ka’kari unsterblich bleibt, also in seiner ausweglosen, selbsterschaffenen Pattsituation endlos und für alle Zeit Qualen erleidet (Prometheus lässt grüßen), ob er nicht trotzdem rasch und endgültig stirbt oder ob der doch nicht unterbrochene Kreislauf seiner Wiederauferstehungen nicht doch alle anderen Menschen in seinem Umfeld, allen voran Vi, Durzo, Logan,.. unvermeidlich das Leben kosten wird, auch, oder obwohl er genau das eigentlich vermeiden wollte, was aber auch bedeuten würde, dass dieser Kreislauf so lange weitergehen würde, bis wirklich niemand mehr, der mit Kylar jemals Kontakt hatte, übrig bleiben würde. Außer in diesem Fall Kylar. Und das sogar, ohne dass er selbst das Geringste tun müsste, außer, wie hier in wörtlichen Sinn, “rumzuhängen” und auf den nächsten Tod zu warten.
Im Denken war Kylar ja noch nie ein Musterschüler, also können sich seine, ohnehin von seinen Schuldgefühlen überlagerten und somit vernunftbefreiten Überlegungen durchaus auch als weiterer, eigener Irrtum herausstellen und sich alles ganz anders, als geplant, entwickeln. Was der Leser aber nie erfahren wird...
So könnten Vi oder Durzo ihn finden, dann bleibt die Frage, ob sie ihn rechtzeitig, vor allem aber, wie überhaupt, befreien könnten, oder sie trifft Kylar’s Todesfluch ohnehin vorher, dann wird aus der Rettung wohl auch nichts. Bleibt der Ka’kari jetzt bei Vi oder hat er seine Aufgabe erfüllt und kehrt wieder zu Kylar zurück oder sucht er sich einen neuen Meister? Was ist jetzt mit den Kindern oder zumindest mit dem anderen, das nie gefunden wurde? Und so weiter und so fort...
Ein Sammelsurium an offenen Baustellen.
Lösung oder gar Erlösung ist das mit dem Ende des Buches wohl auch keine, zumal im Gegenzug alle “Bösewichte” ungeschoren davon kommen und so ziemlich jeder andere Handlungsstrang erst gar nicht irgendwie aufgelöst wird. Kann man sich also auch gleich völlig sparen, das Ganze zu lesen. Am Ende gibt es nur weitere Enttäuschte, Verletze, Angeschlagene und auf diverse Arten Gescheiterte. Bleibt also alles so wie immer oder wird schlimmer. Nur halt ohne Kylar und ohne irgendwie sinnvolle Lösungen.
Die vorhergehende Trilogie war schon kein Meisterwerk, aber immerhin in sich noch einigermaßen stimmig, während diese zwei Bände sowohl von Schreibstil her als auch inhaltlich einfach nur schlecht und unglaubwürdig und peinlicher Weise typisch US amerikanisch auch noch sind.
Mit Herrn Weeks bin ich jedenfalls durch. Da gibt es überzeugender Autoren, die ihr Handwerk deutlich besser beherrschen.
Alrik Gerlach
aus NordWestMecklenburg
4/5
15.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannende Fortsetzung mit starken Momenten, aber leichtem Schwächeln im Vergleich zur Schatten-Trilogie.
"Nachtengel - Gemini" von Brent Weeks ist eine spannende Fortsetzung der Nightangel-Saga, die mit ihrer düsteren Atmosphäre und komplexen moralischen Fragen punktet. Kylar Stern, der als Nachtengel zwischen Rache, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit balanciert, steht erneut vor einer schwierigen Entscheidung: Kann er ein unschuldiges Kind retten, auch wenn dessen magische Kräfte eine Bedrohung für die gesamte Welt darstellen?
Der Schreibstil von Brent Weeks ist gewohnt stark und fesselnd, was die dunkle und komplexe Welt, die er erschafft, gut zur Geltung bringt. Besonders gut gelungen ist die Darstellung von Kylars inneren Konflikten, die ihn als Protagonisten vielschichtig und interessant machen. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Schatten-Trilogie als stärker empfunden habe. Die Handlung in "Nachtengel - Gemini" wirkte auf mich stellenweise etwas langatmig, was den Lesefluss etwas trübte.
Auch die Charaktere sind teils durchwachsen. Während einige tiefgründig und gut entwickelt sind, blieben andere eher blass und konnten mich nicht vollends überzeugen. Dennoch bleibt die Geschichte spannend und liefert einige überraschende Wendungen, die Fans der Reihe sicherlich begeistern werden.
Zusammenfassend ist "Nachtengel - Gemini" ein solider Roman, der trotz einiger Längen und schwächerer Charaktere eine packende Fortsetzung der Nightangel-Saga darstellt.
Bewertung
4/5
05.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Gute Fortsetzung
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und es lässt natürlich perfekt zu Band eins. Mir gefällt die Kombination mit blau sogar noch besser.
Auch der Schreibstil von Brent Weeks hat mir wieder sehr gefallen. Es geht direkt da weiter, wo Band eins aufgehört hat, was daran liegt, dass der englische Teil aufgeteilt wurde - wenn ich das richtig sehe. Bei der Länge des Buches würde das auch definitiv Sinn machen. Hier und da gab es in diesem Teil ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben und wo die Spannung raus war. Es gab aber natürlich auch viele spannende und düstere Momente. Ich mag den Schreibstil von Brent Weeks, da er flüssig und einfach gut zu lesen ist.
Die Charaktere kennt man natürlich schon aus Band eins und lernt hier noch das ein oder andere Geheimnis, es gibt Enthüllungen, neue Aufgaben und wichtige Entscheidungen, die vieles verändern können. Manchmal fand ich unseren Protagonist etwas anstrengend, aber nun gut, er hat es wirklich nicht sonderlich leicht. So ganz bin ich zwar nicht mit allen Charaktere warm geworden, was mich persönlich aber tatsächlich eher wenig gestört hat.
Insgesamt also eine gute Fortsetzung bzw ein gutes Buch, das zwar recht lang ist, sich dafür aber wirklich schnell lesen lässt. Ich freue mich schon auf die kommenden Bücher von Brent Weeks und bin gespannt, was er sich wohl noch so ausdenken wird. Wer seine Bücher mag, sollte sich dieses Buch natürlich auch wieder anschauen. Man sollte sich nicht von der Länge abschrecken lassen. Wenn euch Band eins gefallen hat, wird euch bestimmt auch dieser Teil wieder gefallen.
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