Produktbild: Bevor ich es vergesse
- 38%

Bevor ich es vergesse Roman

4
38% sparen

7,99 € 12,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt.

*befristete Preissenkung des Verlages.


Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

55189

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4228 KB

Originaltitel

Avant que j'oublie

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783641275501

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

55189

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

4228 KB

Originaltitel

Avant que j'oublie

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783641275501

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MarieOn

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anne Pauly schreibt so modern, aufgeschlossen und reflektiert

    Nachdem sie die Habseligkeiten ihres Vaters aus dem Krankenhaus zusammen gepackt haben, sitzen sie vor dem Bestattungsunternehmer Monsieur Lecreux junior. Während des Gesprächs gerät ihr Bruder in Bestform und schreit Monsieur an, dass er sich mit dessen Gewinnspanne nicht einverstanden zeige, das alles sei Halsabschneiderei. Als sie entscheidet, dass sie sich durchaus einen Eichensarg statt einer Kieferkiste leisten könne, macht ihr Bruder gute Miene zum bösen Spiel und beschwert sich erst auf der Straße darüber, wie herablassend sie ihn behandelt hat und wie dumm dastehen lassen. So kennt sie ihn, das hat et er von seinem Vater, dieses cholerische und zwingt sie mit seiner Art in die Situation ihrer Mutter. Soweit ist es also zwischen ihnen gekommen. Sie fährt allein in das Haus ihres Vaters um auszusortieren, sich von Dingen zu trennen, die niemand mehr will. Die vielen Telefonate fallen ihr ein, wenn er sie angerufen hat. Dann ist er die Treppe hinabgestürzt und hat sich die Stirn angeschlagen. Ein folgendes Subduralhämatom hatte ihn ins Krankenhaus gezwungen. Aus Wut über seine Alkoholausfälle ging sie nicht ans Telefon und hat sich vor Selbstvorwürfen zerfressen. Dann ging sie wieder hin um den Schaden einer umgekippten Urinflasche zu beseitigen, den Küchentisch von verwesenden chinesischen Instandnudeln zu befreien und aus der Plastiktüte am Fußende seines Bettes abgelaufenen Joghurt und vergammeltes Obst zu entsorgen. Sie schrie, dann seufzte sie laut, verdrehte die Augen und fiel in das alte Verhaltensmuster mit ihm, in das alte Spiel. Er drängte und drängte, und ich gab nach, erst unter Protest, dann mit einer ganz und gar katholischen Selbstverleugnung. Aber es endete stets damit, dass ich diesen so verletzlichen Körper, dessen Unberechenbarkeit und Brutalität ich so lange gefürchtet hatte, umarmte, küsste und pflegte. S. 55 Fazit: Diese Geschichte habe ich sehr gemocht. Anne Pauly schreibt so modern, aufgeschlossen und reflektiert. Sie hat dem Thema Abschied nehmen und Verzeihen genau die richtige Prise Humor hinzugefügt. Dass der Vater die Familie terrorisiert hat, verblasst im Laufe der Erzählung und dadurch schafft die Autorin Platz für einen charakterstarken Mann, der schon in frühen Jahren durch seine Armut gebeutelt wurde und deshalb weniger Chancen hatte, als andere. Und, der zu einer Zeit aufwuchs, in der „Männer sich noch wie Männer benahmen“, ihren Frust hinuntersoffen, keine Gefühle zeigten und die Angst rausbrüllten, die sie sonst zu ersticken drohte. Vor allem hat die Autorin hat gezeigt, dass der Mensch, trotz aller fehlerhaften Verhaltensweisen, im Kern auch diese liebenswerten Seiten hat. Dieses Debüt wurde verständlicherweise mit dem französischen Publikumspreis, als bestes Buch des Jahres ausgezeichnet.

  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    5/5

    05.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bleibt, wenn einer geht

    «Der Tod ist nichts: Ich bin nur ins Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich. Ihr seid ihr. Was ich für euch war, das bin ich nach wie vor.» Charles Péguy Als Anne Paulys Vater stirbt, müssen sie und ihr Bruder die Formalitäten regeln und die Abdankung planen. Die Konfrontation mit dem toten Vater, mit den Erinnerungen an die vielfältigen Erfahrungen, Gefühle, Erlebnisse aus der gemeinsamen Vergangenheit sowie die Aufarbeitung der zurückbleibenden Gefühle an diesen Menschen, der so viele Seiten in sich trug, vom gewaltvollen Alkoholiker über den Liebhaber von Gedichten bis hin zum Interessierten für Spiritualität und östliche wie westliche Philosophien handelt dieses Buch. «Während ich seine Hand hielt, die in meiner langsam kalt wurde, wünschte ich mir von ganzem Herzen, niemals seinen Duft zu vergessen und wie weich seine trockene Haut war.» Was wird bleiben nach dem Tod, wenn der Mensch, der mal war, der zum eigenen Leben gehörte, durch den dieses wurde und war, wie es war, stirbt? Was wird man mitnehmen können ins neue Leben, in das ohne diesen Menschen? Die Angst, dass die Erinnerung an die Dinge verloren geht, die so wichtig schienen, die diesen Menschen ausmachten, ist oft gross. Man fürchtet, damit alles zu verlieren, vielleicht ein Stück von sich selbst. «Im Gegensatz zu meiner Mutter habe ich immer verstanden, welchen Trost er daraus zog, Bücher zu besitzen, und welche Sehnsucht sich dahinter verbarg.» Bücher sind Tore zur Welt. Sie können helfen, die Welt, in der man sitzt und sich vielleicht nicht wohlfühlt, für einen Moment zu verlassen. Nur schon sie zu besitzen heisst, die Möglichkeit zu haben, die in den Büchern steckt. Bücher sind auch ein kulturelles Symbol. Bücher im Regal zu haben, deutet darauf hin, einer bestimmten Schicht, einer bestimmten kulturellen Klasse zuzugehören. Sie vermitteln zumindest den Schein der Zugehörigkeit. «Ja, sicher, er hatte es übertrieben, und doch war es diese Seele, die mir in all den Jahren nah gewesen war, und es war dieser Mann, der mich, zwischen zwei Besäufnissen, fest in seine langen Arme geschlossen hatte, wenn er fühlte, dass die Angst mit ihren schwarzen Händen nach mir griff.» Kein Mensch hat nur eine Seite. Selbst der gewaltvollste Vater, ein Vater mit all seinen Schwächen und dunklen Seiten, hat auch die andere, die, auf die man bauen und vertrauen möchte. Die kleinen lieben Gesten zwischendurch, die, welche Halt geben, wenn man ihn braucht, mildern das Gesamtbild. «Ich fand am Ende immer eine Entschuldigung für ihn: seine Schwermut, seine Einsamkeit und seine Langeweile, der nichts je hatte bekommen können, machten ihn verrückt.» Wenn wir jemanden lieben, möchten wir ihn im besten Licht sehen. Das ist nicht immer möglich, vor allem, wenn die Schattenseiten zu deutlich herausstechen. Wie oft suchen wir dann Gründe, diese zu entschuldigen, suchen nach Erklärungen, die mildernd wirken, die den Blick nachgiebiger machen sollen. Belügen wir uns damit selbst? Oder sind wir damit der Wahrheit auf der Spur, die immer keine einfache ist, sondern mehrere Seiten aufweist? Mascha Kaléko schrieb in ihrem Gedicht «Memento»: «Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?» Wenn jemand stirbt, bleibt eine Lücke. Lücken haben etwas Bedrohliches: Wie sollen wir sie füllen? Lücken bedeuten Leere, bedeuten, dass da, wo etwas war, nun nichts mehr ist. Ein Nichts ist unbestimmt, wir sind daran gewohnt, dass immer etwas ist, etwas zu sein hat. Wir haben, in heutigen Zeiten noch viel mehr als früher, das Bedürfnis, alle Leerstellen zu füllen. Wir packen förmlich unser Leben voll, um nicht ins Nichts zu fallen. Die Lücke durch einen Tod lässt sich nicht einfach füllen. Sie ist endgültig. Vielleicht liegt auch darin ein grosser Teil der Angst vor dem Tod. Anne Pauly setzt sich in ihrem Buch mit dieser Lücke auseinander. Sie beleuchtet ihre Beziehung zu ihrem Vater, schaut hin, welchen Stellenwert dieser in ihrem Leben hatte. Sie erinnert sich an ihr Aufwachsen, an die Reibungen, Auseinandersetzungen und das Verbindende zwischen sich und ihrem Vater. Sie denkt über ihre Gefühle nach, über ihre Sehnsüchte, Ängste, Enttäuschungen. Was hiess es, Tochter dieses Vaters zu sein? Und was bleibt davon nun noch übrig? Was kann sie mitnehmen? Was ist verloren? Was wird sie weiter erinnern, was fällt dem Vergessen anheim? Von all dem handelt dieses Buch. Es ist ein Buch über Liebe, Gewalt, Trauer und Trost, es ist ein Buch über Abschied und ein Buch über eine Beziehung zwischen Vater und Tochter.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    4/5

    13.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Eltern sterben ...

    Wenn ein Elternteil stirbt, ist das oft ein ein tiefer Lebenseinschnitt, der starke Emotionen hervorrufen kann und oft viele Fragen aufwirft. Anne Pauly verarbeitet in diesem Buch die Vergangenheit, die Rolle ihres Vaters als Tyrann in der Familie, als alles bestimmende Macht, erkennt aber auch seine Liebe zu ihm. Durch den Tod des Vaters setzt sich ein Trauerprozess in Gang, der zur Aufarbeitung der Vergangenheit führt und den steinigen Weg des Loslassens in Gang setzt. Das ist berührend, ehrlich, warm und klar beschrieben und hat sogar sehr humorvolle Momente, die etwas Leichtigkeit bringen. Was mich bei solchen Büchern immer wieder besonders fasziniert, ist die kompromisslose Liebe von Kindern zu ihren Eltern, egal was diese ihnen zumuten. Anne macht ihren Frieden mit ihrem Vater und sie lässt den Lesenden an diesem Prozess teilhaben, ein sehr lesenswertes, auch tröstendes Buch!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    29.04.2024

    Hörbuch-Download

    Trauerbewältigung!

    BEVOR ICH ES VERGESSE Anne Pauly Anne steht mit ihrem Bruder am Krankenhausbett und packt die wenigen Sachen ihres gerade verstorbenen Vaters zusammen. Dabei gehen ihr Tausende Fragen im Kopf herum. Hätte sie sich öfter oder intensiver um ihn kümmern müssen? Ihr Vater war ihr nah. Sie empfand ihn als gerecht, sensibel, als einen nachdenklichen und schweigsamen Mann. Man konnte sich bei ihm sicher fühlen - zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als sich die Gewalt und der Alkohol bei ihm einschlichen. Andere sagen, dass sie sich ihren Vater schön redet, dass er es im Leben übertrieben hätte, dass er nicht immer gut war. Ja, das stimmt, aber zwischen seinen Besäufnissen nahm er sie in den Arm. Anne organisiert die Beerdigung und versucht das Haus ihres verstorbenen Vaters auszuräumen, dabei muss sie sich ihren Gefühlen stellen. Viele Dinge, die sie bereits vergessen glaubte, kommen zurück in ihr Bewusstsein. Schöne Lebenssituation, aber auch Begebenheiten, die besser verborgen geblieben wären. Es ist eine Geschichte über Trauer und deren Bewältigung. Ich durfte das Buch lesen und hören und möchte direkt vorab die ganz wunderbare und passende Stimme von Wiebke Puls erwähnen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr, nur selten war er mir zu minutiös. Ich hatte mit Rückblicken in das Leben ihres Vaters gerechnet - einem Potpourri aus bunten Geschichten und Erinnerungen. Das ich mit Anne gemeinsam eine Beerdigung organisieren, an dem ausführlichen Gottesdienst für ihren Vater teilnehmen und im Anschluss mit ihr ein ganzes Haus entrümpeln würde, war mir vorher nicht bewusst. Mein Fehler - vielleicht sollte ich endlich beginnen, mehr als nur die ersten zwei Sätze der Buchbeschreibung zu lesen. Doch nur weil ich falsche Erwartungen hatte und der Inhalt des Buches nicht zu einhundert Prozent meins war, heißt es nicht, dass dies ein schlechtes Buch ist und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung für alle, die Trauergeschichten mögen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Bevor ich es vergesse