Produktbild: Ganz wie ein Mensch

Ganz wie ein Mensch Roman | Ein Puma unter Menschen - »Einzigartig und fesselnd.« Boston Globe - Nominiert für den PEN / Faulkner Award - Hochwertiger Leinenband

3

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4226

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3368 KB

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611928

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

4226

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3368 KB

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611928

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Ein etwas anderer Blick auf die Menschheit

Sarah aus Chemnitz am 25.06.2024

Bewertungsnummer: 2230553

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Ganz wie ein Mensch“ wirft Henry Hoke durch die Augen eines Berglöwen einen Blick auf unsere Welt und die Menschen. Der Puma wurde aus seinem Gebiet vertrieben und lebt nun einsam in den Hollywood Hills. Er beobachtet und belauscht vorüberziehende Menschen, sieht ein Obdachlosencamp als sein Rudel an, leidet an Nahrungsknappheit, Hitze und fehlendem Wasser. Als ein Feuer ausbricht, ist er genötigt in die Stadt umzusiedeln. Ein vorerst gefährlicher Plan, der sich aber schnell dreht, als er Zuflucht bei einem Teenager findet und vorübergehend zu einem zahmen „Haustier“ wird. Henry Hokes Betrachtung fesselt… Ich hab das Bich an einem Abend durchgelesen, konnte es einfach nicht weglegen. Die Sicht des Puma auf den Menschen ist schonungslos. Auf der einen Seite werden immer wieder Gesprächsfetzen, die er aufnimmt, und die von den Problemen der Menschen erzählen, eingebaut. Probleme, die in Anbetracht dessen, dass er selbst täglich um sein Überleben kämpft, absolut nichtig werden. Andererseits erfasst er grundlegende Problematiken, sei es Ressourcenverschwendung, die Leugnung der Klimakrise oder Kämpfe untereinander und kann kein Verständnis dafür aufbringen. Am Beispiel der „kleinen Slaugther“, die ihn aufnimmt, als er in die Stadt flüchten muss, wird zwar klar, dass nicht alle Menschen „böse“ sind, doch auch hier zeigt sich ein Phänomen, dass den Menschen eigen ist: die Tatsache, dass sie versuchen wilde Tiere zu domestizieren. Der Ausgang ist daher nicht weiter überraschend. „Ganz wie ein Mensch“ ist ein witziges Buch, auch wenn es sich offensichtlich größtenteils um Galgenhumor handelt. Henry Hoke klagt die Menschheit an, stößt den Finger in die offene Wunde und ermahnt, schafft es aber gleichzeitig (durch die Sicht eines Tieres) eine unglaubliche Leichtigkeit in seine Zeilen zu legen. Ein großartiger Roman, ein tolles Konzept und eine absolute Leseempfehlung.

Ein etwas anderer Blick auf die Menschheit

Sarah aus Chemnitz am 25.06.2024
Bewertungsnummer: 2230553
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Ganz wie ein Mensch“ wirft Henry Hoke durch die Augen eines Berglöwen einen Blick auf unsere Welt und die Menschen. Der Puma wurde aus seinem Gebiet vertrieben und lebt nun einsam in den Hollywood Hills. Er beobachtet und belauscht vorüberziehende Menschen, sieht ein Obdachlosencamp als sein Rudel an, leidet an Nahrungsknappheit, Hitze und fehlendem Wasser. Als ein Feuer ausbricht, ist er genötigt in die Stadt umzusiedeln. Ein vorerst gefährlicher Plan, der sich aber schnell dreht, als er Zuflucht bei einem Teenager findet und vorübergehend zu einem zahmen „Haustier“ wird. Henry Hokes Betrachtung fesselt… Ich hab das Bich an einem Abend durchgelesen, konnte es einfach nicht weglegen. Die Sicht des Puma auf den Menschen ist schonungslos. Auf der einen Seite werden immer wieder Gesprächsfetzen, die er aufnimmt, und die von den Problemen der Menschen erzählen, eingebaut. Probleme, die in Anbetracht dessen, dass er selbst täglich um sein Überleben kämpft, absolut nichtig werden. Andererseits erfasst er grundlegende Problematiken, sei es Ressourcenverschwendung, die Leugnung der Klimakrise oder Kämpfe untereinander und kann kein Verständnis dafür aufbringen. Am Beispiel der „kleinen Slaugther“, die ihn aufnimmt, als er in die Stadt flüchten muss, wird zwar klar, dass nicht alle Menschen „böse“ sind, doch auch hier zeigt sich ein Phänomen, dass den Menschen eigen ist: die Tatsache, dass sie versuchen wilde Tiere zu domestizieren. Der Ausgang ist daher nicht weiter überraschend. „Ganz wie ein Mensch“ ist ein witziges Buch, auch wenn es sich offensichtlich größtenteils um Galgenhumor handelt. Henry Hoke klagt die Menschheit an, stößt den Finger in die offene Wunde und ermahnt, schafft es aber gleichzeitig (durch die Sicht eines Tieres) eine unglaubliche Leichtigkeit in seine Zeilen zu legen. Ein großartiger Roman, ein tolles Konzept und eine absolute Leseempfehlung.

Herzzerreißend

Nicole Kleber aus Eisenberg am 28.02.2024

Bewertungsnummer: 2142287

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er lebt in Ellej, unterhalb des Schriftzugs. Er ist einsam, durstig und hungrig – und ein Berglöwe. Er beobachtet was um ihn herum passiert, etwa die kleine Gruppe, die einen S/M Porno mit dem Handy filmt. „Ich versuche die Menschen zu verstehen aber sie machen es einem schwer“ Oder die beiden Mädchen, die mit ihren großen Wasserflaschen an ihm vorbeilaufen, während er schon beinahe verdurstet. „.....ich weiß ich muss eine neue Stelle zum Trinken finden Die Zeiten ändern sich.“ Doch dafür müsste er den langen Tod überqueren. An den er seinen Partner verloren hat. Er wird älter, denkt über seine schlaffer werdende Haut nach, über das Fell, das jetzt manchmal an Sachen hängen bleibt. „Das macht nichts Alt sein ist nicht schlimm Ich bin alt weil ich nicht tot bin“ Er bewacht ein Camp im Wald. Er wird zum Hauspuma eines Mädchens. Und das ist nur der klitzekleine und „harmlose“ Teil einer Reihe trauriger Beobachtungen, einer herzzerreißenden Erzählung. Henry Hoke hat in diesem kurzen, sehr gehaltvollem Systemroman wirklich alles verarbeitet, was die Zeit in der wir leben für uns bereit hält und lässt den Puma uns den Spiegel vorhalten. Und er hat ein Denkmal gesetzt: P-22 war ein in Los Angeles berühmter Berglöwe, der mehr als ein Jahrzehnt lang in den Hollywood Hills lebte. Im vergangen Jahr wurde er gefangen und aufgrund mehrerer schwerer Verletzungen eingeschläfert. Unbedingt lesen, langsam lesen und nochmal lesen – da steckt so unfassbar viel drin! Ganzganz große #Leseempfehlung!

Herzzerreißend

Nicole Kleber aus Eisenberg am 28.02.2024
Bewertungsnummer: 2142287
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er lebt in Ellej, unterhalb des Schriftzugs. Er ist einsam, durstig und hungrig – und ein Berglöwe. Er beobachtet was um ihn herum passiert, etwa die kleine Gruppe, die einen S/M Porno mit dem Handy filmt. „Ich versuche die Menschen zu verstehen aber sie machen es einem schwer“ Oder die beiden Mädchen, die mit ihren großen Wasserflaschen an ihm vorbeilaufen, während er schon beinahe verdurstet. „.....ich weiß ich muss eine neue Stelle zum Trinken finden Die Zeiten ändern sich.“ Doch dafür müsste er den langen Tod überqueren. An den er seinen Partner verloren hat. Er wird älter, denkt über seine schlaffer werdende Haut nach, über das Fell, das jetzt manchmal an Sachen hängen bleibt. „Das macht nichts Alt sein ist nicht schlimm Ich bin alt weil ich nicht tot bin“ Er bewacht ein Camp im Wald. Er wird zum Hauspuma eines Mädchens. Und das ist nur der klitzekleine und „harmlose“ Teil einer Reihe trauriger Beobachtungen, einer herzzerreißenden Erzählung. Henry Hoke hat in diesem kurzen, sehr gehaltvollem Systemroman wirklich alles verarbeitet, was die Zeit in der wir leben für uns bereit hält und lässt den Puma uns den Spiegel vorhalten. Und er hat ein Denkmal gesetzt: P-22 war ein in Los Angeles berühmter Berglöwe, der mehr als ein Jahrzehnt lang in den Hollywood Hills lebte. Im vergangen Jahr wurde er gefangen und aufgrund mehrerer schwerer Verletzungen eingeschläfert. Unbedingt lesen, langsam lesen und nochmal lesen – da steckt so unfassbar viel drin! Ganzganz große #Leseempfehlung!

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Ganz wie ein Mensch

von Henry Hoke

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