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Sigrid Nunez

1. Die Verletzlichen

Die Verletzlichen (Nur bei uns!) Sigrid Nunez

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

5 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Thalia Bücher GmbH

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783945797525

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

5 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Thalia Bücher GmbH

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

9783945797525

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Literarische Erinnerungen an die Pandemie

takabayashi aus Berlin am 16.04.2024

Bewertungsnummer: 2179794

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension von takabayashi: Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

Literarische Erinnerungen an die Pandemie

takabayashi aus Berlin am 16.04.2024
Bewertungsnummer: 2179794
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension von takabayashi: Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

Literarische Erinnerungen an…

takabayashi aus Berlin am 16.04.2024

Bewertungsnummer: 2853520

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Literarische Erinnerungen an die Pandemie Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

Literarische Erinnerungen an…

takabayashi aus Berlin am 16.04.2024
Bewertungsnummer: 2853520
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Literarische Erinnerungen an die Pandemie Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

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Udo Metz

OSIANDER Reutlingen

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5/5

Tröstlich

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gleich auf der ersten Seite dieses wundervollen Romans findet sich der tröstliche Gedanke, dass man sich nicht alles, was man in Büchern gelesen hat, merken muss, sondern viel wichtiger ist es, was beim Lesen passiert, was beim Leser ausgelöst wird. Sehr viele Gedanken, Anekdoten und Geschichten gibt es in diesem Buch, und es entstehen Gefühle, Erinnerungen, die man sich nicht alle merken kann, so reichhaltig ist dieser Roman. Einen Gedanken will ich mir aber unbedingt merken. Es gibt in der Naturwissenschaft die Überzeugung, es gäbe keine Freundschaft zwischen Menschen und Tieren. Anhand der Beobachtung, was tatsächlich zwischen Menschen und Tieren passiert, entlarvt die Autorin diese These geschickt, indem sie zeigt, dass die Naturwissenschaft mit ihrer Definition nichts anderes als Freundschaft beschreibt. Ein Buch, das mir sehr viel gegeben hat. Lesen Sie es, aber merken Sie sich nicht alles, genießen Sie einfach.
  • Udo Metz
  • Buchhändler/-in

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5/5

Tröstlich

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gleich auf der ersten Seite dieses wundervollen Romans findet sich der tröstliche Gedanke, dass man sich nicht alles, was man in Büchern gelesen hat, merken muss, sondern viel wichtiger ist es, was beim Lesen passiert, was beim Leser ausgelöst wird. Sehr viele Gedanken, Anekdoten und Geschichten gibt es in diesem Buch, und es entstehen Gefühle, Erinnerungen, die man sich nicht alle merken kann, so reichhaltig ist dieser Roman. Einen Gedanken will ich mir aber unbedingt merken. Es gibt in der Naturwissenschaft die Überzeugung, es gäbe keine Freundschaft zwischen Menschen und Tieren. Anhand der Beobachtung, was tatsächlich zwischen Menschen und Tieren passiert, entlarvt die Autorin diese These geschickt, indem sie zeigt, dass die Naturwissenschaft mit ihrer Definition nichts anderes als Freundschaft beschreibt. Ein Buch, das mir sehr viel gegeben hat. Lesen Sie es, aber merken Sie sich nicht alles, genießen Sie einfach.

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